09.09.2013 – Nordküste, Lumaha’i Beach, Ke’e Beach

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Der Morgen hatte für uns eine Besonderheit parat. Direkt nach dem Aufwachen schwangen wir uns auf die Beach-Cruiser und fuhren zwei Querstraßen weiter, zur Wyllie-Road. An dieser hatte letztes Jahr unser Feriendomizil gelegen. Und wir wussten (gutes Gedächtnis), dass man von dort aus über die Cart-Wege des Golfplatzes (hoffentlich merken die Golfer nix) zur Klippe wandeln konnte, von wo man einen super Ausblick auf die Küste hat.

_D801291.jpgMit dem Rad also einfach auf den Golfplatz, unser stilles Plätzchen gefunden und die Aussicht und die Stille genießen.

_D801301.jpgNach dem Frühstück, es war gerade erst 12 Uhr, ging es nochmal in Richtung Nordküste. Eigentliches Ziel waren zwei Straßen, die ins Landesinnere führen. Wir waren einfach neugierig, was es dort zu sehen gab. Die erste Straße, die direkt nach der ersten Brücke nach Princeville links ab geht, brachte weder optisch noch sonstwie großartige Neuigkeiten (außer vielleicht einem schönen Ausblick über die Taro-Felder)

_D801327.jpgBis zur zweiten Straße kamen wir an einem Strand vorbei, der uns von unserem Führer empfohlen worden war, dem Lumaha’i Beach. Von oben, bevor es runter geht, hat man einen tollen Blick auf die Felsenküste. Auch hier nochmal ein Bild

OHNE Polfilter

_D801335.jpgund eines MIT Polfilter.

_D801334.jpgDer Lumaha’i Beach ist über einen gut begehbaren, aber steilen Pfad leicht zu erreichen.

_D801337.jpgWährend ich mich meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Nichtstun und Entspannen widmete, verbrachte die andere Hälfte des Teams ihre Zeit mit ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Schnorcheln. Es ist einfach toll, unter dem Blätterdach zu liegen und das Geräusch der Wellen auf sich einwirken zu lassen.

_D801341.jpgDie Mittagspause verbrachten wir an einem anderen Teil des zweigeteilten, langen Strandes, schön unter Bäumen, uns dem Wind hingebend und die Landschaft vor uns genießend.

_D801351.jpgDie nächste Straße in die Berge führte in ein wunderschönes Tal, ebenfalls ausschließlich von Einheimischen bewohnt. Leider kamen wir aufgrund von Bauarbeiten nicht bis zum Ende durch. Aber auch so war der Ausblick schon berauschend.

_D801355.jpg_D801354.jpgEigentlich könnte man sagen, die Straßen standen unter dem Motto: Achtung, bremse auch für Guaven. Es gab dort mehrere Sträucher am Rand und es gelang uns, mittels Schuh-nach-oben-Wurf, eine erkleckliche Anzahl dieser leckeren Früchte zu jagen. Die orangenfarbenen Kügelchen sind übrigens orange Lilikoi, eine andere Art der Passionsfrucht.

_D801661.jpgNachdem wir die oben abgebildeten Früche im Wagen hatten, brauchten wir kein Duftbäumchen mehr. Unser Wagen „stank“ so nach Guaven, er hätte vermutlich einer Saftfabrik den Rang abgelaufen. Freue mich schon heute abend auf ein Guaven-Smoothie.

Wir bewegten uns mittlerweile auf den Nachmittag zu und ich wollte unbedingt bis 17 Uhr nochmal an den Strand mit den tollen Wellen (nein, nicht den von Queen’s Bath, sondern den mit dem Hula Heiau).

Und als wir wieder so mutterseelenallein vor der Brandung standen, bekam mein Finger auf dem Auslöseknopf plötzlich einen Starrkrampf. Ich habe deutlich zu viele Fotos von den Wellen im Gegenlicht geschossen und darf heute abend zur Strafe aussortieren.

_D801497.jpg _D801536.jpg _D801409.jpgDen Sonnenuntergang selbst wollten wir uns am Ke’e Beach antun, was eine gute Entscheidung war. Ich mal wieder entspannend und meine Göttergattin schnorchelnd im Wasser.

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_D801587.jpg_D801660.jpgAuf dem Rückweg gabelten wir noch einen Tramper auf, der auch nach Princeville wollte. Er wohnte im Haus eines Freundes und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Surf-Lessons.

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