Kalender Nationalparks in Utah ist im Handel

Von A wie Arches bis Z wie Zion: Ich freue mich, meinen neuesten und voraussichtlich letzten Kalender in diesem Jahr präsentieren zu dürfen. Der Kalender Nationalparks in Utah ist im Handel erhältlich.

Aus Moab in Utah brachten wir fantastische Bilder mit. Arches National Park, Bryce Canyon, Canyonlands und viele mehr. Alle sind sie zusammengefasst in zwölf selbst  sprechenden Bildern von atemberaubender Schönheit. Klickt auf das Bild, um zu den Bestellmöglichkeiten via Amazon zu gelangen. Selbstverständlich kann jeder dieser Kalender auch über die ISBN im Buchhandel bestellt werden. Den dazu gehörigen Reisebericht gibt es unter der Rubrik „Travel„.

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05.09.2015 – Dead Horse Point State Park – Spring Canyon Bottom Road

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Die Wildnis ruft. Aber nicht so laut, dass wir allzu früh aufgebrochen wären. Es dauerte schon bis ca. 12 Uhr, bis wir auf der Straße zum Dead Horse Point State Park waren. Er liegt an der 313 auf dem Weg zum Canyonland National Park und biegt in südlicher Richtung ab. Vier Meilen später standen wir an der Abbruchkante in der Nähe des Besucherzentrums inmitten vieler anderer Touristen und knipsten unsere Chips voll. UTA3556.jpgZur Verteidung muss ich sagen: Es lohnt sich wirklich. Ähnlich wie in den Canyonlands hat man einen fantastischen Überblick über diese grandiose Landschaft. Den genießen übrigens auch die kleinen Zaungäste.

UTA3537.jpgEin paar Meilen weiter ging es zum eigentlichen Dead Horse Point (ein totes Pferd sahen wir dort übrigens nicht herumliegen oder -traben).

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Die Fotografen rödeln auf.UTA3555.jpg
Zeit für sein letztes Selfie (das Handy hat er mir vorher noch raufgeworfen) 🙂
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Der Lone Ranger mit dem Blick in die weite Ferne.

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Ein letzter Blick mit allen Touristen, die sich für das Gruppenfoto eingefunden hatten:

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Danach ging es auf die Spring Canyon Bottom Road, an welche sich der Hey Joe Canyon anschließt.

UTA3587.jpgKarin setzte sich (obwohl sie die Strecke ausgesucht hatte) schön an den Innenrand und wir hoppelten vorsichtig zum Canyongrund.

UTA3592.jpgUnterwegs kamen uns diverse Offroader entgegen und staubten den schönen sauberen Wagen voll.

UTA3596.jpgIm Canyon selbst ging es relativ schnell zum Green River auf der Hey Joe Canyon Road. Leider gab es keine Gelegenheit, in den Fluss zu springen, die Ufer waren zu steil.

UTA3601.jpg UTA3602.jpgAlso eine Stelle zum Umdrehen suchen und zurück nach oben. Der Nachmittag zeigte sich mit längeren Schatten und wir wollten eigentlich noch zum Malboro Point fahren (um dem Geist des Cowboys aus der gleichnamigen Reklame zu begegnen). Aber die Fahrt dahin hätte zu lange gedauert. Als nächster Punkt für einen Abend stand noch der Grand View Overlook zur Verfügung.

UTA3603.jpgDort stellten wir dann die Kameras auf und ich machte mal eine Zeitrafferaufnahme (unter anderem).

Weil der Magen unseres Jüngsten schon sehr vernehmlich knurrte, wollten wir danach auf direktem Weg nach Moab fahren. Aber die Sonne legte uns leider deutliche Schatten in den Weg, so dass wir leider nochmal anhalten mussten.

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Die Schatten wurden langsam länger, unser Wagen hatte es so eilig, dass sein Schatten uns schon überholte.

UTA3640.jpgUnd über Moab nochmal ein herrliches Wolkenspiel am Abend.

UTA3644.jpgMorgen geht es (wahrscheinlich) sehr früh raus, so gegen 5 Uhr, denn wir wollen mal einen Sonnenaufgang bei der Mesa-Arch erleben.

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04.09.2015 – Dellenbaugh-Tunnel

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Für heute hatten wir uns mit unserer Freundin Yvonne verabredet, welche für drei Tage bei uns zu Besuch sein wird. Wir hatten gerade ernsthaft an das Frühstück gedacht, als sie auf unseren Hof einfuhr. Gemütliches Frühstück bei gutem Wetter, eine super Voraussetzung für ein tolles Wochenende. UTA3436.jpgAber wohin mit uns? Yvonne ist neben ihrer Leidenschaft als Fotografin genauso für Backroads zu haben wie wir. Einstieg in die Planungsphase.

UTA3437.jpgDa sie die Gegend wie ihre Westentasche kennt, galt es ein weißes Fleckchen auf ihrer Landkarte zu finden. Der Dellenbaugh-Tunnel. Die Beschreibungen für die Zufahrt waren mehr oder weniger wage bis unklar, so dass wir auf der 313 Richtung Canyonlands ein paar Mal hin und herfuhren, bis wir die richtige Stichstraße fanden. Zuerst noch mehr wie ein Highway ausgebaut – eine Pipeline führte neben uns her und Öllaster befuhren die Strecke – wandelte sie sich nach und nach zu einer blauen Route.

UTA3440.jpgGut, dass ich 3 Scouts dabei hatte, die mir über die gröbsten Hindernisse mit der Kamera in der Hand hinweghalfen.

UTA3447.jpgIrgendwann standen wir kurz vor einem tiefen Abgrund und ich beschloss, doch mal die Handbremse anzuziehen. UTA3452.jpgEin tiefer Canyon öffnete sich vor uns.

UTA3465.jpgKameras raus und los. Von rechts bog ein winziger Slotcanyon ein, UTA3455.jpgder auch zum Knipsen einlud. UTA3461.jpgAber eigentlich waren wir ja zur Besichtigung des Dellenbaugh-Tunnels hergekommen. Normalerwiese ist ja meine Devise: Solange ich noch vier gesunde Reifen habe, wird gefahren. Aber in diesem Fall war ich ausnahmsweise mal froh, die paar hundert Meter zu Fuß zurückgelegt zu haben. Unter uns tat sich ein höhlenähnliches Loch auf, UTA3472.jpgan dessen Ende man Licht schimmern sah. Aha, daher die Bezeichnung Tunnel. Macht Sinn. Als wir gebückten Rückens

UTA3479.jpgdurchmarschierten, verschwand eine Wüstenratte in ihrer Höhle. UTA3480.jpgAuf der anderen Seite nochmal ein anderer Blick auf den Canyon. UTA3486.jpgUnd dann fiel mir noch rotes, etws glänzendes Gestein auf. Achat? Mitnehmen und jemanden fragen, der sich damit auskennt. Zurück durch den Tunnel und zum Auto. Über den Slickrock zurückhoppeln. UTA3507.jpgImmer im Auge als Landmarke: Der Tombstone Rock (der rechte der Felsengruppe).

UTA3494.jpgUnd hier nochmal mit unserem wahnsinnig fotogenen Vordergrund, dem Chevy Silverado:

UTA3511.jpgDann zur rechten Hand, einsam in der Pampa stehend: the lonely tree. Klar, dass die Fotografen unter uns (und das waren immerhin 3/4 der Anwesenden) da nochmal belichtungstechnisch zuschlagen mussten.

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Es ging zurück zur Hauptstraße, immer die Wolken vor uns und auch im Rückspiegel.

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Hinein nach Moab, direkt zum Rock Shop. Der Oldtimer, der aussah, als hätte er alle Felsbrocken selbst ausgegraben, bestätigte mir, dass es sich bei unserem Fund wirklich um Achate handelte. Wow. Und sobald ich die Tüte mit den Steinen wiedergefunden habe, liefere ich auch ein Foto nach.

Wieder zuhause, warfen wir erstmal den Grill an – der Abend belohnte uns mit einem zauberhaften Abendrot –

UTA3523.jpgund gönnten uns ein gemütliches Abendessen. Für die frühe Nacht hatten wir uns vorgenommen, auf Yvonnes Ortskenntnis und Erfahrung in Sternenfotografie zurückzugreifen und irgendwo in einem der Parks noch schöne Aufnahmen zu machen. Gegen 20.40 Uhr ging es auch los. Nur war vor lauter Wolken nichts zu sehen und als wir in die Nähe des Canyonlands National Parks kamen, schlug uns heftiger Regen entgegen. Blitze zuckten durch die Nacht und wir änderten ganz spontan den Plan in Blitzfotografie. Doch es gelang uns leider nicht, auch nur einen vernünftigen Flash auf die Platte zu bannen. Entweder waren wir zu weit weg, hatten einen zu ungünstigen Standpunkt oder der Wind hätte uns samt Stativ weggeweht.

So kehrten wir unverrichteter Dinge gegen 22 Uhr zurück und konnten uns dem wohlverdienten Schlaf widmen.

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01.09.2015 – Hurrah Pass – Chicken Corners – Canyonlands National Park

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Für heute stand die erneute Eroberung des Hurrah Pass und weitere Befahrung des Chicken Corners Trails auf dem Plan . Am ersten Tag nach unserer Ankunft konnte meine Göttergattin es ja gar nicht abwarten und wir „mussten“ die Strecke, zumindest zu Teilen, unbedingt schonmal fahren. Dass das Wetter nur grau in grau war, spielte keine Rolle. Für mich schon. Und da ich eigentlich Schönwetterfotograf bin, wenn es um die Landschaftsfotografie geht, beschlossen wir, den blauen Himmel auszunutzen und die Strecke bei diesem Wetter nochmal zu fahren. Und was soll ich Euch sagen? UTA2675.jpgEs kam mir vor, als wären wir in einer komplett anderen Landschaft gelandet. Die Strecke wurde dadurch nicht besser, aber zumindest hatte ich mehr Spaß am Knipsen. Bis zum Hurrah Pass war die Straße noch als „Grün“ markiert, danach geht es weiter auf dem Chicken Corners Trail (keine Ahnung, warum die Straßen so heißen), der stellenweise unter „blau“ läuft. Und da hatten wir denn auch so einige Eckchen, wo die Beifahrer ausstiegen, um argwöhnisch die Clearence unter dem Vehikel zu beobachten. UTA2688.jpgAber größtenteils war die Strecke vom Typ schlechterer Feldweg. Zwischendurch ein toller Anblick auf eine der Schleifen des Colorado.

UTA2691.jpgDer Chicken Corners Trail führt zum Schluss aus dem Tal des Colorado in Schleifen auf eine der Abbruchkanten und endet dort. Diesen Spaß gönnten wir uns nicht (irgendwann ist man auch genug durchgeschüttelt) und hoppelten auf dem gleichen Weg zurück.

UTA2669.jpg UTA2684.jpgDa es noch nicht allzu spät war, legten wir erstmal eine gemütliche Mittagspause ein. Inzwischen waren um uns herum Wolken aufgezogen und wir machten unsere ersten Versuche in Blitzfotografie. Es gibt ja im Internet viele Tutorials, welche auch recht hilfreich waren. Am besten und bequemsten stellte sich jedoch das Handbuch von Nikon heraus, in welchem die Intervallschaltung beschrieben wurde. Also: Kamera im sicheren Haus auf das Stativ stellen, Belichtung mittels Blende, Empfindlichkeit und Graufilter so einstellen, dass 4-5 Sek. Belichtungszeit herauskommen, dann bei der Intervallschaltung der Kamera 1 Sek. und ca. 400 Schüsse einstellen.DSCN3505.jpg Dann die Kamera machen lassen und hoffen, dass dabei was rauskommt. Tat es nicht, nicht einen einzigen Blitz fingen wir ein. Dafür aber einen wunderschönen „Sonnenbogen“, wie meine Göttergattin zu sagen pflegt.

UTA2890.jpgDa der Himmel so wild und toll aussah, beschlossen wir, zum Sonnenuntergang nochmal in die Canyonlands zu fahren. Um 18.37 waren wir auf der Piste, in der Hoffnung, nicht zu spät zu kommen. Schon unterwegs musste ich (leider) ein paar Fotostops einlegen, weil sich die Sonne so toll hinter den Wolken präsententierte. UTA2893.jpgUTA2895.jpgAm Green River Overlook ca. eine Stunde später war die Sonne zwar noch nicht untergegangen, aber das erwartete Farbenspiel über den Canyons fand doch nicht statt. UTA2902.jpgNichtsdestotrotz kamen dabei ein paar magische Aufnahmen heraus.

UTA2924.jpg UTA2914.jpgDie Sonne war weg, aber der Himmel schaute mich magisch an.

UTA3043.jpgWir versuchten uns auch hier nochmal mit der Blitzfotografie.

UTA2955.jpgAls es schon richtig dunkel war, ging es auf den Heimweg. Vor uns Gewitter und Wetterleuchten at its best. Also links an den Straßenrand auf einen Turnout und nochmal die Intervallschaltung hochgefahren. Diesmal bekamen wir mehr und bessere Blitze vor die Linse. Nur meistens nicht da, wo die Kamera hinzeigte. Aber wir üben ja noch.

UTA3061.jpgUTA3084.jpgMittlerweile waren am klaren Himmel die Sterne hervorgekommen (das Gewitter lag weit vor uns) und ich übte mich ein wenig in Sternen- und Milchstraßenfotografie. Hope, you like it.

UTA3106.jpgUTA3110.jpgUTA3111.jpgAuf dem Rückweg dann mal ein ganz anderer Versuch: Kamera im Anschlag, im Auto während der Fahrt (auf dem Beifahrersitz),  und wenn ein Blitz kommt, direkt auslösen. Hat erstaunlich gut geklappt.

UTA3158.jpgUnd ganz zum Schluss ein paar hundert Meter vor unserer Hütte noch ein besonderes Erlebnis: ein kleines schwarzes Etwas mit einem weißen Streifen auf dem Rücken kreuzte unseren Weg. Das erste Mal, dass wir ein lebendes Skunk zu sehen bekamen (als Flat Skunk auf der Straße hatten wir sie schon öfter gesehen). Gut, den Geruch kannten wir schon ausgiebig.

Um 22 Uhr waren wir dann endlich wieder zuhause. Noch schnell die Fotos sichten und dann ab in die Falle.

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25.08.2015 – Canyonlands Nationalpark – Shafer Trail

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Für heute hatte der Wetterbericht 60% Regenwahrscheinlichkeit angekündigt. Also keine großen Unternehmungen. Obwohl der Morgen recht vielversprechend begann.

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Ach ja, ein Foto muss ich noch nachliefern: Unser Pickup-Truck im Abendlicht vom Vortag:

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Und dann kommen wir auch gleich schon zu unserer Body Mod:

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Ich hoffe, dass ich die Schürze mit den 19 Schrauben selbst wieder dranbekomme, wenn wir mit dem Truck gen Las Vegas zurückfahren. Kann ja nicht so schwer sein. Aber hier ist es wie im normalen Leben: 10 cm können den Unterschied machen.

Heutiges Ziel: Canyonlands Nationalpark. Der Park gruppiert sich um die beiden Flüsse Colorado River und Green River und ist unterteilt in die Sektionen „Island in the Sky“, „The Maze“ und den „Needles District“. Der am leichtesten zu erreichende Teil ist „Island in the Sky“, wie der Name schon sagt, ein Hochplateau, welches seinen Zugang ca. 20 Meilen nördlich von Moab hat. Wir fuhren vorbei am Dead Horse Point State Park (by the way, in Deutsch klingt das zumindest befremdlich: Totes Pferd Punkt Staatspark?) und fuhren in den Nationalpark ein. Man kann in den NPs wöchentlich Eintritt bezahlen, jeweils für eine komplette Wagenladung oder man macht es wie wir: Wir erstanden am Visitor Center einen Jahrespass. Früher (1987) hieß dieser noch „Golden Eagle“, heute „Interagency Annual Pass“. Ersteres hat mir besser gefallen, dafür ist der jetzige Pass nicht nur in den Nationalparks gültig.

Der erste Aussichtspunkt, den wir anliefen, war der Shafer Canyon Overlook.

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Für uns deshalb interessant, weil nach Besichtigung des Parks den Shafer Trail herunterfahren wollten.UTA1866.jpg
Nächster Halt war der Grand View Point. Eine atemberaubende Szenerie von Schluchten tat sich unter uns auf.

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Zeit für ein Familienfoto (aber ohne die Landschaft zu verdecken):

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Ein paar Meilen weiter ging es zum Willow Flat Campground mit angrenzendem Green River Overlook. Hier hatte alles begonnen. Und dazu geführt, dass ich diesen Ausblick für mich zum „most beautiful spot on earth“ gekürt habe.

Hier mal das Foto von 1987:

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Und hier die aktuellen Fotos:

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Wenn man in diese unendliche Weite schaut, wird einem bewusst, wie klein der Mensch doch ist.

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Wir kommen in diesem Urlaub bestimmt nochmal zurück und werden den Sonnenuntergang hier genießen.

Back on the road und auf zum Shafer Trail. Dieser führt in einigen vielen Windungen eine Ebene tiefer in die Schluchtenlandschaft bis zum White Rim. UTA1936.jpgDer Name stammt daher, dass die Abbruchkante in die Tiefe in der Hauptsache aus weißem Gestein besteht. Dort führt eine Straße nach „rechts“ entlang des White Rims, so dass man innerhalb von drei Tagen wieder zu einer Auffahrt gelangen würde.

Wir fuhren ein Stück in diese Richtung bis zur Musselman Arch, UTA1941.jpgwelche sich in einem ca. 50 Meter weiten Bogen über die Tiefe spannt. Es war nicht ganz leicht, die lieben Kids dazu zu bringen, NICHT darüber zu laufen.

Zwischendurch mal wieder eine Opuntie und auch das Gestrüpp, was dort an jeder Ecke vor sich hingrünt.

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UTA1946.jpgIn der anderen Richtung kommt man zum Colorado River und auf direktem Weg nach Moab. Auf der teilweise nicht ganz planen Strecke bieten sich immer wieder tolle Einblicke auf den Colorado.

UTA1958.jpgDie Straße wird in Potash wieder zu einer asphaltierten Straße. In Potash (Pottasche = Kaliumcarbonat) wird das Salz in großen Becken gewonnen und per Schiene abtransportiert.

UTA1962.jpgAuf dem Weg nach Moab überlegten wir uns an der „Gold Bar“-Anlegestelle noch, ob wir ins Wasser springen sollten. Aber der Fluss war an der Stelle so flach, dass man hätte durchwaten können und außerdem recht schlammig.

UTA1964.jpgAlso nichts mit Schwimmen, dafür kurz noch in den Supermarkt einkehren und diverse Lebensmittel auffrischen.

Zurück nach Hause, total k.o. Alle Wasserflaschen waren komplett leer, die Wärme forderte ihren Tribut. Trotzdem: Mal wieder ein toller Tag.

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