11.06.2016 – Ke’e Beach – Hanalei Bay

Letzter vollständiger Tag auf Kauai. Bitte jetzt keine großartige Hektik, ruhig soll es angegangen werden. Und was passt da besser, als den Lieblings-Schnorchelstrand und die Lieblings-Sonneuntergangsstelle aufzusuchen.

Gestern waren wir ja auf dem Weg nach Süden gewesen. Und da kommen wir immer durch Lihue durch. An unseren Mangobäumen. Und da können wir nicht dran vorbeifahren, ohne zu schauen, ob die Natur uns nicht ein paar Vitamine hingelegt hatte. Und so hatten wir heute morgen genug Mangos HA63502.jpgfür einen vorletzten und morgen einen letzten Smoothie.

Natürlich ist es Samstag und wir wollen zum Ke’e Beach. Hoffe, dass mein Glückskeks immer noch gültig ist. Und schon nach 5 Minuten Wartezeit finden wir einen Parkplatz in vorderster Reihe. Das Wetter ist mäßig und die Wetterkarten hatten high surf, also hohe Wellen vorausgesagt.

HA63504.jpgAber am Strand nur eine sehr laue Dünung. Diesmal schien mein Hawaii-Hemd nicht zu wirken. Entweder sind die hiesigen Fische farbenblind oder das Muster wirkt doch nicht so anziehend.

Die beste Schnorcherlin von allen (übrigens: ihr indianischer Beiname ist Two Fins) kam allerdings total begeistert wieder zurück.

DSC7445.jpg DSC7457.jpg DSC7468.jpgOK, dann gehe, pardon schwimme, ich auch mal dahin, wo sie so begeistert herkam. War schon ein bisschen besser. Aber dann schwamm ich mal auf die linke Seite des Strandes, wo die riesigen Felsblöcke liegen. Ich glaubte, ich käme in eine andere Welt. Viel Wasser unter dem Bauch – selbst unter meinem – keine Hektik, keine anderen Schwimmer (in der Mitte hatte ich schon die eine oder andere Flosse mal im Gesicht) und die Fische waren auch sehr friedlich bis gelassen. Allein das schlechte Licht verhinderte eine vernünftige Fotografiererei. OK, zum Schluss sind es dann doch 1384 Fotos geworden, von denen 224 übrig blieben. Aber auch die werde ich NICHT alle hier zeigen, obwohl Two Fins es gerne gehabt hätte. Aber dafür sind uns ein paar seltenere Exemplare vor die Kamera gekommen. Karin wird sie möglicherweise im Forum noch genauer mit Vor- und Nachnamen vorstellen.

DSC7358.jpg DSC7369.jpg DSC8341.jpg DSC8247.jpg DSC8187.jpg DSC8680.jpg DSC8629.jpg

Die Uhr zeigte plötzlich 15.30, wo ist die Zeit geblieben? Schnell die 10 Meilen zurück nach Princeville, in den Pool hüpfen und die letzten zwei Chicken Breasts auf den Grill werfen.

Nach getaner Arbeit – Mahlzeit – schon mal die Fotos auf den Rechner spielen und die Wegwerfaktion beginnen. Und Karin kämpft um jeden Fisch, bzw. jedes Foto.

Ach ja: Foto: Hier mal für alle diejenigen, die genauso wenig Ahnung von den Fotoeinstellungen beim Schnorcheln haben wie wir:

  • Nikon D3300
  • Blendenautomatik, 1/250 sek.
  • ISO 200, Automatik auf bis zu 1600 ISO
  • AF Messfeldsteuerung: Einzel
  • Serienbildmodus ein
  • Objektiv Nikkor 3,5-4,5, 18-70 mm auf 70 mm für Fotos ausgefahren
  • Und das ganze dann eingepackt in ein Ewa-Marin Aqua-Housing

Um 18 Uhr machten wir uns dann noch ein letztes Mal auf nach Hanalei. Trotz der späten Ankunft und des Wochenendes bekamen wir noch einen Platz in der ersten Reihe.

Die Berge gegenüber erstrahlen in der Abendsonne, HA63508.jpg HA63520.jpgder Pier lag friedlich da wie eh und je HA63528.jpgund wir genossen den Sonnenuntergang, mit einer großen Portion Wehmut im Herzen auf der Ladefläche unseres geliebten Pickups. HA63536.jpg HA63538.jpg HA63512.jpg Wann werden wir wieder hier sitzen können?

05.06.2016 – Ke’e Beach – Hanalei Bay

Unsere erste Nacht im VR in Princeville. Ein Traum. Ein schönes großes Bett, wegen guter Durchlüftung noch nicht mal der Deckenventilator an, wir sind zuhause angekommen.

Da störte auch nicht im mindesten der Regen, der am Morgen auf die Insel herunterprasselte. Auf unserer überdachten Terasse genossen wir das Frühstück und danach klarte es auch prompt wieder auf und ließ auch unsere kleinen Nachbarn aus den Felsen hervorkriechen.

HA62488.jpgWo geht es heute hin? Fahren wir einfach zum Ke’e Beach, da ist es bestimmt schön (voll).

Wenn man Princeville verlässt, ist ein absolutes Muss auf der Strecke der Blick ins Tal, auf die Tarofelder und die Berge dahinter.

HA62502.jpgNächster Zwangs-Stop ist der Blick auf die Hanalei Bay. HA62504.jpgDanach lassen wir tapfer alle anderen Strände rechts liegen.

Es ist Sonntag Vormittag und eigenartigerweise sind wir nicht die einzigen, die auf den Gedanken gekommen sind, dort den Tag zu verbringen. Aus alter (aber nicht eigener, leidvoller) Erfahrung wussten wir, dass es nicht ratsam war, die “No parking anytime” Schilder zu ignorieren und sich an den Straßenrand zu stellen.

Logischerweise war der Parkplatz in Strandnähe gerappelt voll. HA62505.jpgVor uns ein halbes Dutzend Autos, die unverrichteter Dinge am Wendeplatz drehten und zurückfuhren. Nun, genau das machten wir auch. Aber dann stellten wir uns einfach an den Straßenrand und warteten geduldig, dass jemand mit dem Auto seine Parklücke verließ. Und schon nach ca. 10 Minuten hatten wir Glück. Ein schattiges Plätzchen, nur wenig vom Strand entfernt.

Wir machten es uns unter einem Baum mit Stuhl, Kühlbox und allen Schwimmutensilien bequem HA62506.jpg HA62507.jpgund teilten die Fluten.

Es war richtig schön, vor dem Riff herzuschaukeln. Diesmal wurde ich zweimal von Schildkröten gestalkt. DSC6021.jpg DSC6054.jpgSie rauschten plötzlich von hinten kommend seitlich an mir vorbei.

Rechts (oder Steuerbord?) blinken zum Abbiegen gilt auch in Meereshausen.

DSC5621.jpgAuch ein paar andere FischeDSC5254.jpg DSC5827.jpg DSC5677.jpg DSC5569.jpg und eine Seegurke DSC5641.jpgbekamen wir vor die Linse.

Was hinterher weniger angenehm war, war von den 892 an diesem Tag geschossenen Fotos welche für die Allgemeinheit rauszusuchen.

So gegen 16 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg. Natürlich ohne Plan. Deshalb konnten wir auch an diversen Stränden anhalten.

Als da wären der Waikoko Beach (mit der Hanalei Bay von Westen mit dem St. Regis im Hintergrund).HA62509.jpg

Danach ein Strand in der Nähe der Colony Villas:

HA62511.jpgJetzt der Kahalahala (rechter Teil des Lumahai Beaches):

HA62514.jpgUnd zum guten Schluss noch (ist kein Strand, aber auch ein MUSS) die Kirche von Hanalei:

HA62517.jpg

Für uns einer der Höhepunkte auf Kauai ist es, am Nachmittag / Abend in die Hanalei Bay zu fahren, HA62629.jpgdort rechts auf dem Strand zu parken (bitte rückwärts einparken, nur Touristen stellen den Wagen mit der Windschutzscheibe zum Wasser hin), HA62520.jpg HA62519.jpgdie Ladefläche runterzuklappen und auf den Sonnenuntergang zu warten.

Zwischendurch kleinere Strandspaziergänge unternehmen und die Bucht HA62642.jpgund den Pier HA62634.jpg HA62637.jpgHA62647.jpgsowie – weil die Sonne gerade so herrlich reinscheint – die Wellen zu fotografieren.

HA62548.jpg HA62591.jpg HA62597.jpgÜbrigens habe ich vor ein paar Jahren nur mit Wellen mal einen kompletten Kalender herausgebracht, Faszination Wellen.

Es ist eine herrlich friedliche Stimmung, HA62681.jpgHA62646.jpg HA62628.jpgalle sind guter Laune HA62625.jpg HA62522.jpg HA62654.jpgund genießen.

HA62694.jpgHA62706.jpg HA62692.jpg HA62711.jpg Wenn die Sonne dann untergegangen ist, ein paar Meilen nach Hause fahren, kurz in den Pool hüpfen und dann Fotos auswerten (892 von Karins Kamera, ca. 150 von mir).

What a day.