Kalender Nationalparks in Utah ist im Handel

Von A wie Arches bis Z wie Zion: Ich freue mich, meinen neuesten und voraussichtlich letzten Kalender in diesem Jahr präsentieren zu dürfen. Der Kalender Nationalparks in Utah ist im Handel erhältlich.

Aus Moab in Utah brachten wir fantastische Bilder mit. Arches National Park, Bryce Canyon, Canyonlands und viele mehr. Alle sind sie zusammengefasst in zwölf selbst  sprechenden Bildern von atemberaubender Schönheit. Klickt auf das Bild, um zu den Bestellmöglichkeiten via Amazon zu gelangen. Selbstverständlich kann jeder dieser Kalender auch über die ISBN im Buchhandel bestellt werden. Den dazu gehörigen Reisebericht gibt es unter der Rubrik „Travel„.

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17.09.2015 – Von Moab zum Bryce Canyon

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Aufbruch. Unsere gemütliche Hütte mit dem fantastischen Sonnenaufgang müssen wir leider verlassen. Wir haben uns gut daran gewöhnt und würden gerne noch länger bleiben.

UTA5143.jpgIn Moab tanken wir nochmal und Karin besorgt für meinen Vater ein passendes T-Shirt.

UTA5146.jpgWährenddessen kann ich den letzten Vertreter der schönen amerikanischen Trucks, einen GMC Sierra, ablichten.

UTA5149.jpgEs geht Richtung Norden auf den I70 Richtung Westen. Wie schon vor ein paar Tagen verlassen wir den Interstate auf die 24 nach Hanksville. Wieder kommen wir an der San Rafael Swell vorbei, im schönsten Sonnenlicht.

UTA5150.jpgHanksville ist klein wie eh und je. UTA5151.jpgWeiter Richtung Capitol Reef National Park, her ein paar Shoots, weil die Sonne so schön scheint.

UTA5155.jpg UTA5160.jpgEtwas nördlich davon auf der 12 wieder in die Berge auf der Richtung Escalante. Aufgrund der großen Höhe und der herrschenden Temperaturen fangen die ersten Birken an, die Farbe der Blätter zu ändern.

UTA5166.jpgWir hatten auch diesen Teil des Weges schonmal hinter uns gebracht, aber ich kann bei dem Wetter nicht widerstehen. UTA5161.jpgWieder geht es über die Rigde des Grand Staircase Escalante National Monuments mit tollen Blicken nach unten.UTA5181.jpg

UTA5180.jpgWir erreichen Escalante und wundern uns über die teilweise schönen alten Häuser.  UTA5185.jpg UTA5186.jpgIrgendwann machen wir aus, dass wir keine weiteren „Umwege“ mehr zulassen, maximal Fotos aus dem Fenster während der Fahrt (um dem geneigten Leser zu zeigen, wie die Straßen aussehen, wo wir hergefahren sind)UTA5193.jpgoder Stops am Straßenrand. Kurz hinter Escalante die erste Möglichkeit (und dieses Gebiet ist kein Nationalpark, ja noch nicht einmal National Monument, einfach Landschaft).

UTA5188.jpgAber gegen 17 Uhr kommt die Dörfer Henryville, Cannonville und Tropic in Sicht. In Tropic hatten wir mal mit den Kids verzweifelt ein Hotel gesucht und für teures Geld eine miese Absteige gefunden. Am Bryce Canyon selbst war alles dicht.

UTA5191.jpgDie ersten Vorboten vom Bryce kommen in Sicht.

UTA5196.jpgEndlich fahren wir den Berg hinauf und biegen nach links nach „Bryce City“ ab. Früher hieß das mal Bryce Canyon Village, hat sich aber mittlerweile heftig vergrößert. Statt des einen Hotels „Rubys Inn“ gibt es jetzt ein zweites Hotel, das Best Western Plus Bryce Canyon Grand Hotel.

UTA5205.jpgUTA5206.jpgWir haben mit unseren Punkten eine Freinacht ergattert und durch unseren Diamond Status ein größeres Zimmer. Größeres Zimmer? Fast schon ein Palast mit Wohnzimmer und Schlafzimmer, „Küchenbereich“.

UTA5203.jpg UTA5201.jpgGut gelaunt fahren wir noch in den Park, um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. UTA5208.jpg UTA5232.jpg UTA5210.jpg UTA5247.jpgAls die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist, düsen wir zurück. Denn erstens brauchen wir was zu Essen und zweitens hatte ich mein Stativ in der Reisetasche gelassen. Gesättigt mit ein wenig Fast-Food fahren wir nach 20 Uhr nochmal in den Park, um ein wenig Sterne zu fotografieren. Sieht schon toll aus, die Milchstraße über dem Bryce Canyon. Und der Mond leuchtet brav den Canyon an.

UTA5290.jpgUTA5279.jpgUTA5291.jpgAuf dem Rückweg machen wir noch einen kleinen Schwenker in die Halle des Rubys Inn, dem ehemals ersten Hotel am Platze, weil wir da früher mal übernachtet hatten. Auch hier eine imposante Hotelhalle.

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Und, wie es sich für ein Touristenziel gehört, die obligatorischen Andenkenläden, aufgereiht in einer Mini-Westernstadt.

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16.09.2015 – Canyonlands National Park – Timelapse – Relax

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Unser letzter Tag in Moab bricht an. Die Wolken ziehen schnell vorbei und wir überlegen uns, wie wir unseren Abschied würdig begehen können. Zwar liegt auf dem Weg nach Las Vegas morgen noch der Bryce Canyon incl. Übernachtung dort vor uns, aber ein bisschen Wehmut mischt sich schon in unsere Stimmung.

Nach dem Frühstück lege ich mich unter den Silverado, um unsere Frontschürze wieder anzuschrauben. Hat uns viel Freude gemacht, dass sie NICHT da war. Und währenddessen denkt Karin auch nur an Silverados. Und zwar dadurch, dass sie für den nächsten Urlaub auf Hawaii für zwei Inseln jeweils einen bucht. Das passt doch.

Vor zwei Tagen hatten wir viel Entspannung mit den Zeitrafferaufnahmen. Warum also nicht mal in den Canyonlands National Park fahren und dort das gleiche wiederholen?

Erster Punkt: Shafer Trail Overlook.

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25 Minuten einfach nur in die Landschaft schauen und diese in sich aufnehmen. Das tut gut.

An der Mesa Arch ist absolut kein Parkplatz zu bekommen. Was ist los? Wir haben Mittwoch, kein Ferienwochenende. Muss die Jahreszeit sein, denn die Hotels haben fast alle ihre „no vacancy“ Schilder draußen. Moab ist voll wie selten.

Wir fahren weiter zum Green River Overlook. Dort ist es etwas ruhiger, aber dafür sehr windig. Ich habe die Befürchtung, dass mir die Kamera weggeweht wird, aber zumindest die Timelapse heftig verwackelt. Aber es hält sich in Grenzen.

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Versuchen wir es nochmal an der Mesa Arch. Ein großer Buss steht auf dem Parkplatz und lässt uns das schlimmste befürchten. Aber wir können unseren Truck in eine Parklücke quetschen und auf dem Weg zur Arch kommen uns lauter Menschen mit einem bestimmten Button auf der Kleidung entgegen. Französische Reisegruppe. Gut, wenn die weg sind, wird es ruhiger. Ich ergattere einen guten Standpunkt für mein Stativ und verärgere viele, die nach mir kommen. Mittlerweile ist die nächste Gruppe eingetroffen. Ein lokaler Reiseveranstalter, Tag Along Tours, schleust seine Leute an der Arch vorbei. Stellt sie pärchenweise dekorativ vor dem Bogen auf und schießt ein Foto. Zum Glück (fast) nicht vor meiner Linse.

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Wir suchen danach den Yvonne’s Point auf (ja, wir haben ihn Dir zu Ehren so benennen lassen, auch wenn er noch in keiner Karte verzeichnet ist) und gönnen uns weitere 25 Minuten Pause.

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Nächster Halt: Buck Canyon Overlook. Hatten wir bisher immer links liegen lassen. Zu Unrecht, wie ich finde. Auch hier 25 Minuten Pause.

UTA5048.jpgDanach geht es weiter zum Grand View Point. Leider habe ich (im nachhinein festgestellt) nicht ganz den optimalen Ausschnitt draufbekommen im Video. Grund genug, später nochmal nach Moab zurückzukehren.

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Unsere Timelapse-Pflichten sind erledigt, ein Akku leergefahren und der Nachmittag neigt sich langsam dem Ende zu. Aber das heißt ja nicht, dass ich nicht weiter fotografieren darf. Eigentlich wollten wir nur „schnell“ nach Hause, um auf dem Heimweg noch den Wagen zu waschen. Aber bekanntlich zieht sich der Weg durch den Canyonlands National Park ja ziemlich hin. Und es werden einem bildlich gesprochen immer wieder Steine in den Weg geworfen, die ein schnelles Vorankommen verhindern. Als da wären: Fantastische Ausblicke auf Felsen und Schluchten.

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Die Sonne steht tief und lockt zu Gegenlichtaufnahmen.UTA5072.jpg

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Auf der anderen Seite werden die Felsen und die Wolken so gerade eben noch angestrahlt.UTA5074.jpg

UTA5087.jpgUnd dann geht auch noch die Sonne unter. UTA5081.jpgWir beschließen, keinen extra Punkt anzufahren, das kostet einfach zuviel Zeit. Aber die Stops, die wir zwischendurch immer wieder einlegen (müssen), halten uns genauso lange auf.

UTA5095.jpg UTA5113.jpg UTA5100.jpg UTA5117.jpgWas für ein Abend, was für ein Abschied. Der Canyonlands National Park zeigt sich in seinem schönsten Licht, um uns den Abschied zu versüßen (oder zu erschweren?)

Endlich ist die Sonne untergegangen und wir können ohne weitere Verzögerungen bis nach Moab fahren.

Doch halt, was ist das? Obwohl die Sonne untergegangen ist, „glühen“ die Felsen im Tal des Colorado River nach, als hätten sie die Sonnenstrahlen gespeichert. Ein letztes Mal aus dem Wagen und auf die Fußgängerbrücke über den Fluss (die wir vier Wochen schon begehen wollten, es aber nie geschafft haben). Und dort der Blick nach Osten (man bedenke, es war schon fast stockdunkel).

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Und nach Westen (der Mond ging gerade in einer Sichel auf).

UTA5136.jpgUnd einmal der Blick über die Brücke Richtung Moab.

UTA5133.jpgUnd als letztes Foto der Blick nach unten auf eine Heuschrecke im Taschenlampenlicht. Schluss für heute mit der Knipserei. Ach ja, den Wagen haben wir noch gewaschen.

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14.09.2015 – Arches National Park – Time for Timelapse

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Der Blick aus dem Fenster offerierte grau in grau. Kann selbst uns mal passieren. Also fällt die geplante Fahrt ins Goblin Valley erstmal aus. Aber wir hatten ja den Arches National Park bisher nur gestreift, nur ein paar wenige Highlights besucht. Als nach dem Frühstück die ersten Wolkenlücken blauen Himmel offerierten, beschlossen wir, mal eine ganz gemütliche Runde durch den Park zu drehen. Und da die Wolken so schön zogen, ein paar Zeitrafferaufnahmen zu versuchen.

Wir namen allerdings zu Anfang nicht die Abkürzung über die 500 West, von uns auch Skunk Alley getauft, sondern fuhren noch bei einem Auto-Zubehörhändler vorbei, um einen Schraubenschlüssel für unsere Frontschürze zu erstehen, die ja wieder angeschraubt werden will. Schließlich können wir sie schlecht bei der Abgabe auf die Ladefläche oder unter den Sitz legen.

Im Arches National Park fingen wir mit der Park Avenue an. Aus der „Ferne“.

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Und aus der Nähe (der Schwanz der Eidechse hatte sich mit seinem blau perfekt dem Himmel angepasst).

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Fotos geschossen, Pause für Timelapse. Kamera aufgestellt und sie 25 Minuten in die Gegend fotografieren lassen. Relaxen.

Weiter geht es zum La Sal Mountains Viewpoint. Mit den dunklen Wolken darüber ergibt sich eine dramatische Stimmung. Yvonne, Du hättest Deine Freude daran gehabt.

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Timelapse. Pause auf der Ladefläche vom Pickup. Landschaft genießen. Vierteldrehung nach links. Feststellen: Ich muss für das nächste Foto/Timelapse doch aufstehen. Nach vorne an den „Klippenrand“. Die Courthouse Towers sind dran.

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Ganz links grüßen die drei „Gossips“ (ausnahmsweise mal schweigend)UTA4805.jpgund direkt rechts daneben, unterhalb, recht klein (Foto darüber), der Sheep-Rock.

Timelapse. Kommen ins Gespräch mit einem netten Herren, der sich aufgrund seines Dialektes als Nicht-Amerikaner qualifiziert. Auf Nachfrage kommt heraus, dass er Neuseeländer ist. Dass wir nicht aus den USA stammen, musste ihm erst Karin verbal bestätigen.

Weiter geht es, vorbei am „Garden of Eden“

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zum Balanced Rock.

UTA4814.jpgEs ist recht windig, mein Hut fliegt mir trotz Band dauernd vom Kopf und ich suche mir für meine Zeitrafferaufnahme eine windgeschützte Stelle, so dass ich den Felsen gut vor der Linse habe. Leider ist dies auch ein attraktiver Punkt für alle möglichen Touristen, die sich „mal eben“ vor und auf den Felsen fotografieren lassen müssen. Hätte doch ein paar Pfähle und gelbes Absperrband mitnehmen sollen. Während der Entspannungspause gibt es Kartoffelsalat.

Nach der üblichen 25-minütigen Ruhepause geht es weiter zur Windows-Section. Das North- und South Window sowie die Turett-Arch hatten wir schon bei früheren Besuchen hinreichend abgelichtet, auf der anderen Seite des Parkplatzes geht es zur Double Arch.

Aber auf dem Parkplatz gibt es auch genug zu sehen. Hätte übrigens nicht gedacht, dass es an einem Montag Nachmittag so voll wird. Zu den schöneren Anblicken gehören ein Vertreter der Klasse Ford F250, Model Lariat

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sowie ein hübscher Hard-Core Jeep, allerdings in ziemlich sauberem Zustand. Scheint frisch von der Vermietstation zu kommen.

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Weniger erbaulich ist die Tatsache, dass gleich vier Cruise America Wohnmobile nicht in der Lage sind, sich auf die für Motorhomes vorgesehenene Plätze zu stellen. Traurig.

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Aber warum sollen wir uns darüber ärgern? Wir sind im Urlaub. Kurzer Fußmarsch zur Double Arch, ein fantastisches Gebilde.

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Und dass dort wirklich hunderte Touristen drin herumklettern, lässt mich irgendwie kalt. Ich suche mir ein Eckchen, um eine Timelapse durch die Arch durchzuführen, werde aber durch einen Regenguss gezwungen, Unterschlupf unter einem Felsen zu suchen. Als der Regen nachlässt, stelle ich die Kamera für die nächsten 25 Minuten so auf, dass ich in Richtung des North Windows belichte.

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Und dann kommt der nächste Regenguss runter. Was tun, Aufnahme abbrechen? Kommt nicht in Frage. Lieber stelle ich mich für die Zeit der Bewässerung schützend über die Kamera. Denn den Hut hatte ich wegen des Windes (neudeutsch: wegen dem Wind) im Auto gelassen.

DSCN3986.jpgResultat: Ein Hemd, welches im Rückenbereich komplett nass ist. Ja, Yvonne, ich weiß, dass Du immer einen Schirm mitnimmst, ich sehe jetzt auch ein, warum. Und Karin hockt gemütlich und trocken unter einem Felsen und erklärt einem deutschen Pärchen, was man wo noch alles hier erledigen kann. Wenn man nur einen Tag hier hat.

Endlich ist es wieder trocken (auch mein Hemd trocknet langsam) und ich mache die Zeitrafferaufnahme durch die Arches.

UTA4825.jpgDann geht es zu einer Kletterpartie in die linke Arch hinein. Möchte schließlich auch mal anderen Fotografen das Bild versauen.

UTA4834.jpgDer Blick in beide Richtungen ist geradezu fantastometrisch bis elefantös

UTA4835.jpgUTA4832.jpgund es sieht so aus, als hätte Karin ihre Höhenangst so langsam überwunden.

UTA4837.jpgUTA4840.jpgVielleicht sollte ich besser nicht erzählen, dass ich in Flip-Flops da oben war?

Auf dem Weg zum Parkplatz kommt nochmal richtig die Sonne raus und zeigt uns, wo wir waren.

UTA4852.jpg UTA4855.jpgÜber dem anderen Teil der Windows Section wölbt sich gerade ein doppelter Sonnenbogen.

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Und die schnell vorbeiziehenden Wolken animieren mich zu einer weiteren Zeitrafferaufnahme.

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Die Sonne neigt sich langsam dem Horizont zu und wir beschließen, doch ein wenig weiter zu fahren. In der Ferne leuchtet Fiery Furnace (die ihren Namen genau daher hat, nicht von den Backofentemperaturen, die im Sommer dort herrschen können),

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und in unserem Rücken setzt die Sonne zu einem schönen Sonnenuntergang an. Wir freuen uns schon.

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Weiteres Tagesziel ist ein Overlook zur Delicate Arch (zur Arch rauf hätten wir es zeitlich vielleicht auch noch geschafft, aber mittlerweile hatte ich den zweiten meiner Akkus in der Kamera und wollte nicht riskieren, dass ich plötzlich ohne Batteriesaft da oben stehe und mir ein Loch in den Bauch ärgere).

Kurzes Abendessen auf der Ladefläche und es geht in die Berge zum Overlook, der gegenüber der Delicate Arch liegt. Mittlerweile hatten die Wolken das Regime über den Himmel übernommen und die letzte Timelapse des Tages ist daher mehr grau in grau geworden. Aber auch eine interessante Stimmung. Leider ist es mittlerweile so windig, dass mein 200er Tele doch ein wenig zittert während der Aufnahme.

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Zurück auf dem Parkplatz bieten die Wolken einen letzten dramatischen Anblick

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und wir fahren in die Dunkelheit hinein nach Moab zurück.

In Moab selbst plötzlich ein Staubsturm auf der Straße, der mich zwingt, blitzschnell das Fenster zuzumachen. Als wir in die Skunk Alley einbiegen, prasselt plötzlich Regen herunter, was zu der Frage verleitet: Was stinkt eigentlich schlimmer? Trockenes oder nasses Skunk? Falls mir jemand diese Frage, die ja von wirklich akademischem Interesse ist, beantworten kann, möge er sich bitte melden.

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13.09.2015 – Moab, just Moab

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Auch ein fleißiger Reiseberichterstatter hat sich mal einen Ruhetag verdient. Nachdem wir gestern über 12 Stunden unterwegs gewesen waren, beschlossen wir, diesen Tag im Zeichen des hawaiianischen „hang loose“ zu begehen. Und mal so diverse Sachen aufzuarbeiten, ein paar Dinge einzukaufen etc.

Und ich kann mal Fotos bringen, die sonst schlecht reingepasst hätten. Da wäre als erstes der Autor dieser Zeilen bei seiner anstrengenden, hochkonzentrierten und zeitraubenden Arbeit.

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Als nächstes (ich hatte es vor längerem versprochen) mal ein Foto der Achate, die wir vor einiger Zeit mal gefunden hatten und die wir nicht eindeutig zuordnen konnten. Hier sind sie:

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Was uns schon seit längerem interessierte, war das Haus direkt neben uns, UTA4780.jpg UTA4779.jpg UTA4778.jpgwelches als „Bed & Breakfast“ fungiert. Wir marschierten also mal rüber, klingelten an und stellten uns als Nachbarn vor. Eine nette Dame zeigte uns die Räumlichkeiten und erlaubte mir auch, diese zu fotografieren.

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Sehr geschmackvoll und gemütlich eingerichtet. Wer also mal nicht in einem der üblichen Hotels in Moab absteigen will, aber trotzdem nicht zuweit draußen wohnen möchte, dem kann ich diese Unterkunft empfehlen:

http://www.adobeabodemoab.com

Nach gemütlichem FrüMi rafften wir uns endlich auf und fuhren nach Moab für ein paar Besorgungen. Für mich eine Gelegenheit, ein paar Trucks der anderen Hersteller zu fotografieren. Als da wären: Links der Ford F150 und rechts eine der größeren Versionen von Dodge, der RAM 3500.

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Und zum guten Schluss noch Fotos, die von einem Restaurant oberhalb von Moab aufgenommen wurde. Bester Blick über die Stadt.

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Den Abend verbrachten wir gemütlich mit Nichtstun und konzentriertem Ansehen der 4. Staffel von Hawaii 5-0. Wir müssen uns schließlich auf nächstes Jahr einstimmen. Flüge sind schon gebucht.

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