Route Industriekultur – Halde Hohewart

Das schöne Wetter trieb uns hinaus. Haldenbesuch war angesagt. Die Halde Hohewart zwischen Herten und Herne hatten wir noch nicht besucht. Sie liegt in der Kreuzung von A2 und A43 und ist mit dem Auto in ca. 20 Minuten aus Werden zu erreichen (kein Stau auf der A40 vorausgesetzt). Imposant heben sich die beiden stählernen Bogen im Rund vom Himmel ab. Aber um dorthin zu gelangen, ist Arbeit angesagt. Entweder man läuft im Zickzack in zart ansteigenden Serpentinen nach oben oder man steigt die Treppe auf dem direkten Weg nach oben.

_D480360.jpgWie ich on Top erfuhr, sind es 500 Treppenstufen, genannt die Himmelsstiege. Sport am Abend. Wenn man dann dank Sauerstoffzelt wieder bei Atem ist, kann man in ca. 143 m Höhe (so mein GPS) die Aussicht genießen. Und die ist wirklich nicht von schlechten Eltern:

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Aber das Hauptziel sind natürlich die Bögen, die sich über dem Observatorium aufspannen. Besonders schön ist dies logischerweise, wenn die untergehende Sonne durchscheint.

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Leider spannt sich um das Observatorium ein unschöner Bauzaun. Ein Riss in einer Schweißnaht an der Berührungsstelle der beiden Bögen sorgt dafür, dass man nicht näher ran kan (Stand 31.03.2018) Aber wenn man ein Fisheye über den Zaun hält, geht es doch so einigermaßen:

_D480388.jpgAuf der Halde kann man dann in Richtung Westen spazieren, von wo man den Blick in Richtung Gelsenkirchen und die untergehende Sonne schweifen lassen kann.

_D480378.jpg Vom Sonnenlicht magisch angestrahlt ein Windrad. _D480374.jpg
Und auf dem Weg zurück die Spiegelung in den Pfützen ausnutzen:

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_D480386.jpgEin letzter Schuss gegen den Abendhimmel

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und wir simulieren noch kurz Angels Landing

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und wir machen uns an den Abstieg

_D480403.jpgMilchig durch die Osterfeuer steigen die Wolken im Westen empor. Ein anderer Wanderer meinte, wir könnten genau HEUTE um 20 Uhr den Mond auf- und im Westen die Sonne untergehen sehen. Dank der Wolken wurde daraus nichts. Aber macht nichts, der Abend war trotzdem schön.