Wintermärchen in Fischlaken – Sonnenaufgang am Hohen Kreuz

Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, mit dem Rad um den Baldeneysee zu fahren. Aber -3°C und teilweise glatte Straßen. Und dazu noch Reifen mit wenig Profil? Nee, danke.  Die Vernunft behielt die Oberhand und ich machte mich mit 4 Reifen unter dem Hintern auf nach Fischlaken.

Die Sonne fing gerade an, hinter den Bergen aufzugehen.

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Die Gräser und was sonst noch so am Wegesrand stand, war in Raureif getaucht. Die Hunde, die mit ihren Besitzern an der Leine unterwegs waren, dampften ihren Atem in die klare Winterluft. Bis die Sonne hinter dem Berg hervorkroch und auch danach: Schießen, was das Zeug hält. Und immer hoffen, dass die kalten Finger nicht allzuviele Aufnahmen verwackeln.

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Und auf dem Rückweg auch den Titelhelden, das Hohe Kreuz natürlich auch ablichten.

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Jetzt aber schnell nach Brötchen holen und nach Hause. Aufwärmen und lecker frühstücken.

Baldeneysee im Herbstgewand

Mal wieder am See. Mit dem Rad unterwegs. Der Nebel lichtete sich gerade und am Regattaturm tauchte die Sonne hinter den Hügeln auf.

6007734.jpgDer Nachtfrost hatte die Blätter zum Teil schon ansehnlich eingefärbt. Indian Summer im Ruhrgebiet. Mal eine gute Gelegenheit, den Baldeneysee im Herbstgewand zu präsentieren.

6007740.jpg6007749.jpg 6007752.jpg 6007755.jpg 6007758.jpg 6007763.jpg 6007759.jpg 6007761.jpgEnjoy

Sonnenaufgang am Baldeneysee

Wahrscheinlich war es die senile Bettflucht, die mich zu unchristlicher Stunde aus den Federn getrieben hatte. Zum Glück mit Kamera. Denn das bescherte mir bei fast wolkenlosem Himmel einen Sonnenaufgang am Baldeneysee, wie ich ihn hier noch nicht gesehen hatte.

Als ich über das Stauwehr fuhr, ahnte ich noch nicht, was mir bevorstehen würde, obwohl der Himmel schon wie Seide aussah. 6007657.jpgErst kurz hinter dem Regattaturm zeigte sich, dass ich durch Zufall den richtigen Zeitpunkt erwischt hatte.

6007660.jpg Der gelbe Ball erschien hinter dem Horizont und tauchte den See in goldenes Licht. Schöööön.

SonnenaufgangSonnenaufgang

Da der See ja eher die Form einer sehr krummen Banane hat, verschwand für einen Teil des Weges die Sonne,

6007673.jpgum auf der anderen Seite (der Werdener) das Wasser aufzuheizen und die Nebelschwaden erglühen zu lassen.

SonnenaufgangDann sah ich noch das schwarze Schwanenpärchen. Eigentlich war ich mit meiner 50mm Optik viel zu weit weg. Aber das neugierige Tier hatte Erbarmen mit mir und kam so nah heran, dass ich doch einen Klick riskierte.

Schwarzer SchwanDann noch ein letztes Foto am Anlegesteg von Haus Scheppen.

SonnenaufgangKamera einpacken und ab nach Hause, frühstücken.

 

Sonnenaufgang am hohen Kreuz

Es war um 5.30 Uhr am Samstag Morgen. Die senile Bettflucht hatte mich aus den Federn getrieben und mein fotobegeisterter Sohn kam gerade nach Hause. Warum also nicht etwas Verrücktes machen? Lass uns dem Sonnenaufgang entgegenreiten/fahren und ein paar schöne Fotos schießen. Gut, es dauerte seine Zeit, bis die Haare gemacht und vernünftige Schminke aufgelegt war 😉 , aber wir schafften es doch immerhin noch bis zum Hohen Kreuz, ein Ort, zu dem ich schon durch Fotos von Steffie (heimatliche Grüße ans andere Ende der Welt) inspiriert wurde. Auch unsere Heimat kann mit so etwas punkten. Zugegeben, auf Hawaii passiert es wesentlich öfter…

24.05.2014 – Erster Tag in Hilo – akklimatisieren

Auch heute warf mich der Jet-Lag sehr früh aus den Federn. Im Osten der Insel immer eine Gelegenheit, einen schönen Sonnenaufgang mitzuerleben. HAW6242.jpg

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Danach genüßliches Frühstück auf der Veranda:

HAW6253.jpgMit einem kleinen netten grünen Nachbarn:

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Im Titel steht, was so der Plan war. Aber Pläne waren ja noch nie unsere Stärke, schauen wir also mal, was uns der Tag so beschert.

Auf dem Weg nach Hilo kamen wir am Pana’ewa Zoo vorbeit, ein kleiner, von freiwilligen Helfern geführter Zoo mit vielem, was die Pflanzen- und Tierwelt in diesen Breitengraden so anzubieten hat.

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Da war zuerst mal der Breitmaulfrosch:

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Weiter an diversen anderen Pflanzen und Viechern vorbei, immer wieder nett. Leider hatte der weiße Tiger heute Ausgang, wir hoffen, dass er nicht irgendwo auf der Insel rumstreunt.

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Dann ging es weiter zum Hilo Farmers Market, heute, weil Wochenende, nicht nur auf Lebensmittel beschränkt, sondern mit allem möglichen im Angebot, was der Mensch nicht unbedingt braucht.

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Und, NOCH nicht im Bild festgehalten, der Autor und seine Göttergattin mit neuen Hüten, aus Stroh bzw. Kokosfasern. Die Sonne brennt erfahrungsgemäß so heiß herunter, dass eine Kopfbedeckung unabdingbar ist.

Nachdem wir uns für 12 USD mit reichlich Papayas, Knoblauch, Tomaten etc. eingedeckt hatten, entschlossen wir uns kurzerhand, Richtung Norden zu fahren. Das Wetter an der Küste sah gut aus und wir konnten am nördlichen Ende der Hilo-Bucht „unser Dorf“ mal mit blauem Himmel fotographieren.

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HAW6387.jpgNächstes Ziel war der Akaka Falls State Park, der wegen seiner Flora und seines ca. 200 m hohen Wasserfalls bekannt ist.

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Früher war in diesem wunderschönen Park alles komplett frei, heute darf man sowohl für das Parken als auch für den Eintritt einen kleinen Obulus entrichten. Die Parkgebühren sparten wir uns, indem wir uns mit unserem Jeep kurz vorher auf den Seitenstreifen stellten (legal und geduldet). Und den einen USD pro Person an Eintritt entrichteten wir gerne.

Der Park besteht aus einem Rundweg, bergab und bergauf und wer sich die Zeit nimmt, mal rechts und links zu schauen, wird an dem einen oder anderen Foto nicht vorbeikommen.

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HAW6408.jpgHAW6416.jpgDer Himmel bläute noch immer und wir hatten schon einen guten Teil der Strecke zum Waipio Valley hinter uns gebracht. Warum also nicht einfach mal hinfahren? Entspricht zwar nicht den perfekten Vorstellungen von Erholung nach Jetlag, aber die Aussicht, dieses wunderschöne Tal mal im Sonnenschein zu erleben, war einfach zu verlockend.

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1987 hatte ich das Tal zum ersten Mal erkundet, damals noch zu Fuß runter und wieder rauf, bei späteren Besuchen mit einem normalen Passenger-Car hatten wir uns nur bis zum Aussichtspunkt getraut. Aber in den letzten Jahren, mal mit einem Dodge Ram oder einem Jeep, ist es eine Freude und überhaupt kein Problem, diesen extrem steilen Berg und auch die suboptimal gepflegte Straße zum Strand hinter sich zu bringen.

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Am Strand wunderbares Wetter, das Wasser warm und Karin freut sich, dass ihre Schuhe so gut ihren Dienst verrichten.

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HAW6463.jpgWenn man dieses Foto sieht und sich die Palmen wegdenkt, man könnte meinen, man wäre in Oregon.

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Rauf ging es dank ordentlich Power unter der Motorhaube problemlos und ich hatte  noch kurz Zeit zu einem Schwätzchen mit einem Einheimischen, dessen Eltern wohl noch im Valley wohnen. Er sagte mir, dass man wohl bis zum Ende der County Road fahren dürfe, weitere Wege zu Fuß wären von den Einwohnern noch geduldet, solange man ihre Privatsspähre beachtet. Und dann käme man wohl auch zu diesem Wasserfall:

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Kurz die Zeit überschlagen: Ja, es könnte hinkommen, jetzt noch nach Waimea durchzustarten und auf den Mauna Loa raufzukraxeln (mit dem Auto natürlich). Auf der (teilweise neu erbauten) Saddle-Road herrschte ein dermaßen dichter Nebel, dass man nicht die Hand vor Augen sehen konnte. Gut, da hatte ich sie auch nicht, aber ihr wisst, was gemeint ist.

Die Straße auf den Mauna Loa führt zu diversen Wetterstationen, zuerst über ein echt mieses Stück Straße (um Besucher abzuschrecken), danach ist es wunderbar asphaltiert bis ca. 3000 m Höhe.

Am Telefonmast mit der Nr. 200 gibt es dann noch einen „Pit-Crater“ zu besichtigen, der mit seiner glatten Lava irgendwie deplaziert wirkt, so wie ein Kochtopf, aus dem man flüssige Lava schöpfen kann (natürlich jetzt tot).

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Bei ca. 3200 m machten wir dann auch Schluß, um den Sonnenuntergang mitzuerleben. Die Höhe machte sich stellenweise schon bemerkbar. Letztes Jahr war der Einbruch des Abends noch spektakulärer, aber wir wollen uns nicht beschweren.

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HAW6485.jpgHAW6495.jpgAuf dem Rückweg war es dann stockfinster und es kostete schon einige Anstrengung, wach und auf der Straße zu bleiben.

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