BVB Dortmund spielt gegen Oldenburg

Erste Damenmannschaft des BVB Dortmund gewinnt gegen Oldenburg.

Südöstlich der Westfalenhalle in Dortmund liegt im Stadtteil Wellinghofen eine unscheinbare Halle. Dort hat der BVB Dortmund seine Heimspiele. Nein, nicht die Fußballer. Die Handballerinnen spielen ebenso wie ihre kickenden Vereinskameraden in der 1. Bundesliga, zum heutigen Zeitpunkt auf dem 7. Platz. Liebe Dortmunder, lieber BVB: Gönnt Euren Handball-Damen mal was Besseres. Sie haben es wirklich verdient.

Und zu einem solchen Spiel hatte ich die Erlaubnis bekommen zu fotografieren. Eigentlich hatte ich mich auf ein Derby in der Westfalenhalle gefreut, aber dem Damenhandball wird noch immer nicht der entsprechende Rang unter den Sportlerinnen eingeräumt. Der Parkplatz war ungemütlich voll, aber es gelang mir, einen Platz zu ergattern. Immerhin fasst die Halle 2500 Zuschauer. Dass es sich um ein Spiel in der 1. Bundesliga handelte, merkte ich, als ich an einem Heer von Sicherheitskräften vorbeimusste und auch daran, dass vier Fernsehkameras von Sport-TV das Event übertrugen.

_D574479.jpgDie Halle war brechend voll und die Stimmung wurde professionell angeheizt. Etwas, was sich auch kleinere Vereine antun sollten.

_D574478.jpgNach dem Einlauf der Gegnerinnen wurden die HEIMISCHEN Spielerinnen ins rechte Licht gerückt und einzeln begrüßt.

_D574484.jpgDie Begrüßung unterschied sich nicht von dem, was ich in den unteren Klassen gewohnt war.

_D574490.jpgZu Anfang taten sich die Dortmunderinnen noch etwas schwer. Aber mit zunehmendem Spielverlauf bekamen die grünen Nordlichter die schwarz-gelben immer weniger in den Griff. Besonders Anne Müller war am Kreis nicht zu stoppen.

_D574505.jpgTorhüterin Clara Woltering entnervte zusätzlich die Gegnerinnen durch das Halten eines Siebenmeters.

_D574547.jpgGegen Ende der ersten Halbzeit griffen die Oldenburger zu einer Verzweiflungstat: Sie tauschten im Angriff die Torhüterin gegen eine Feldspielerin aus. Etwas, das sich die Routiniers aus dem Ruhrpott nicht entgehen ließen: Würfe über das ganze Feld führten so einige Mal zum Tor und ließen den Vorsprung ohne kräftezehrende Angriffe wachsen.

Am Ende der ersten Halbzeit stand es dann 16:8 für Dortmund.

In der zweiten Halbzeit ging man also mit einem schönen Polster ins Spiel.

Sprunggewaltig Nadja Mansson.

_D574572.jpgSaskia Weisheitel weicht keinem Zweikampf aus.

_D574589.jpgUnd die flotten Mädels ließen nichts anbrennen. Logisch, dass in dieser Klasse ordentlich zugepackt wurde. Aber damit kann Alina Grijseels (übrigens mit 7 Toren eine der Torschützenköniginnen in diesem Spiel) umgehen.

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Die Trikots scheinen sehr reißfest zu sein. Aber auch den Gegnerinnen schenkte man nichts.

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Ob von vorne (hier Johanna Stockschläder),

_D574717.jpgvon links (hier Svenja Huber mit ebenfalls 7 Toren)

_D574700.jpgoder von rechts (hier Virag Vaszari),

_D574548.jpgvon allen Seiten prasselten die Tore auf Niedersachsens Handballelite ein.

Nach 60 Minuten stand es dann verdient 34:19 für die Dortmunderinnen.

_D574764.jpgLogisch, dass die Freude und der Jubel groß war. Die Halle tobte._D574610.jpg

_D574774.jpgDanke, dass ich dabei sein durfte.

BVBDortmund-Oldenburg

Handball – 2. Bundesliga – TUS Lintfort gewinnt gegen Zwickau

Handball – 2. Bundesliga – TUS Lintfort spielt gegen Zwickau

Neulich in Lintfort (siehe auch Kamp-Lintfort, linke Rheinseite): Über eine Arbeitskollegin hatte ich erfahren, dass diese Handball in der 2. Bundesliga spielt. Also ein paar Klassen höher, als ich bisher von meinem eigenen Verein gewohnt war (da ist das höchste die Landesliga). Eine kurze Anfrage, ob ich dort mal fotografieren dürfe, wurde positiv beschieden und ich machte mich auf die Reise gen Westen.

Die Halle selbst war für eine Handballhalle relativ hell, so dass ich mit der Empfindlichkeit von NUR 1600 ISO arbeiten konnte. Handball hat in Lintfort einen hohen Stellenwert und so war die Tribüne mit einer großen Zuschauerschar gefüllt. Wieviele Gäste davon aus Zwickau in Sachsen angereist waren, ließ sich leider nicht feststellen.

_DSC0879Jedenfalls wurde allein schon der Einlauf der Stars wie bei den ganz, ganz großen gefeiert. Junge Sprösslinge (natürlich die neuen Handball-Stars aus Lintfort) liefen Hand in Hand mit den „großen“ Damen auf das Spielfeld.

_DSC0853 _DSC0859Nach der obligatorischen Begrüßung (die sich nicht von der tiefer liegender Klassen unterschied, welch eine Erleichtung, alles machen wir ganz unten doch nicht falsch) ging es richtig zur Sache.

_DSC0873Und da konnte ich recht deutlich sehen, dass Bundesliga etwas anderes als Landes- oder Bezirkliga bedeutet. Schnelles Spiel, Konter, organisierte Spielabläufe

_DSC0963und Spielzüge, das alles konnte mein altes Handballherz begeistern.

_DSC1079 _DSC1067 _DSC0926Auch wenn die junge Truppe vom Niederrhein zur Pause mit einem Tor zurücklag, mit dem Herz von Löwinnen kämpfte man sich Tor für Tor weiter nach vorne, so dass es zum Schluss 31:26 für die Gastgeberinnen stand. Was mich verwunderte, aber vom Vorstandsvorsitzenden auch bestätigt bekam, war, dass nur sehr wenig Auswechselungen während der 60 Spielminuten stattfanden.

_DSC0975 _DSC0888 _DSC1077Never change a winning team. Meine Hochachtung vor der Kondition der Spielerinnen, die am Ende noch genau so schnell von einer Richtung in die andere rannten (bei mir sieht das immer aus wie Sterben mit Anlauf).

Logisch, dass der Jubel nach dem Schlußpfiff groß war.

_DSC1097 _DSC1110_DSC1118Vor allem auch deshalb, weil dieser Sieg die Mannschaft vom drittletzten Tabellenplatz ein wenig nach oben befördert. Hoffen wir, dass sich der Aufwärtstrend bei den nächsten Spielen fortsetzt. Und ich hoffe, dass ich demnächst nochmal die Gelegenheit haben werde, dieser jungen und dynamischen Truppe zusehen zu dürfen.

Weitere Fotos bei Flickr:

Lintfort Spiel Zwickau

DJK’ler punkten beim Allbau Allstargame 2016

Die Firma Allbau hatte eingeladen und viele waren gekommen. In der fast ausverkauften Halle an der Margarethenhöhe trafen sich die Elite der Essener Handballmannschaften, um beim Allbau Allstargame gegen die Topmannschaft der Stadt, den TUSEM Essen, anzutreten. Zuvor hatte ein Internet-Voting stattgefunden und 3.900 Wähler hatten ein hochkarätiges Team aus den restlichen Essener Handballmannschaften zusammengestellt. DSC5859.jpgMit von der Partie waren von der DJK Grün-Weiß-Werden die Spieler Dennis „Highspeed“ Kerger und Nico „Franz“ Krauthausen sowie als Trainer Dirk Bril. Dieser wurde vom Bürgermeister der Stadt, Rudi Jelinek, unterstützt.

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Nico Krauthausen, Dirk Bril, Bürgermeister Rudi Jelinek, Dennis Kerger
Der Erlös aus diesem Benefiz-Event kommt dem Bürgerbegegnungszentrum Storp9 zugute.

Am Anfang entwickelte sich das Spiel noch ausgeglichen. Bis zum Spielstand von 2:2 konnte die Essener Auswahl gut mithalten. DSC5955.jpgAber dann zogen so langsam aber sicher die Routiniers von TUSEM davon bis zu einem Halbzeitstand von 17:8. Da nützten auch die in dieser Klasse eher unüblichen „Joker“ nichts, die das Allstar-Team einbringen konnte: Manchmal wurde ein Allstar-Tor doppelt gezählt, oder ein Spiel des roten Teams an die blauen „ausgeliehen“, so dass es 7 gegen 5 auf dem Feld stand.DSC5988.jpg

In der Pause noch ein besonderes Highlight: Das Essener Prinzenpaar erschien mit Gefolge in vollem Ornat (Prinz Andre I. und Prinzessin Assindia Carolina I.) und gab der Veranstaltung ihren „Segen“. DSC6070.jpgDie Tanzschule dance&more und die Kinder-Gruppe Pinguin sorgten für zusätzliche Stimmung DSC5996.jpgund natürlich die Maskottchen Albert und Elmar, welche vor allem die Kinder begeisterten.

DSC5892.jpg DSC5865.jpgIn der zweiten Halbzeit bäumte sich das Allbau-Team noch einmal auf,

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doch vergebens. Die Mannschaft des TUSEM spielte voll auf und begeisterte das Publikum mit dreifachen Kempa-Tricks. So stand es zum Schluss dann 33:23. Obwohl: Das Ergebnis hätte auch noch deutlich höher ausfallen können. Das Allbau-Allstarteam hat sich super geschlagen. Die Zuschauer hatten ihren Spaß und für die gute Sache kamen auch noch 4.400 Euro raus.

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Ich fragte unsere DJK-ler zum Spiel. Dennis (Highspeed) Kergers (erfolgreich mit einem Tor) wortreicher Kommentar: Super, klasse, hat Spaß gemacht. Cool. Nico (Franz) Krauthausen (2 Tore gegen TUSEM) meinte: Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit meinem „Bruder“ und den anderen Jungs gegen ein Bundesligateam zu spielen. War eine runde Sache und man sollte diese Tradition fortsetzen.

Also, wenn die Allbau im nächsten Jahr wieder einlädt: Seid auch ihr dabei.

Und ein großes Dankeschön an Dieter Remy von der Allbau für die Organisation dieses runden Events.DSC6067.jpg