25.05.2019 – Grand Canyon – die große Schlucht

Das Memorial Day Wochenende naht. Und das heißt, dass alle Amerikaner, die nicht arbeiten müssen, unterwegs sind.

Gleichzeitig zeigte sich der Himmel in strahlendem Blau. Und das wollten wir ausnutzen, um uns den Grand Canyon National Park anzuschauen.

Also: Lasset den Kampf um die Parkplätze beginnen. Da  wir den Sonnenuntergang im äußersten Osten, am Desert View Point miterleben wollten, sollte die Besichtigung logischerweise im Westen starten.

Also setzten wir uns auf den Interstate 40, um in der Höhe von Williams nach Norden in Richtung Park abzubiegen. Diese Strecke ist ziemlich langweilig

und man ahnt nicht, welche Schönheit sich am Ende der Straße verbirgt.
Viele andere Besucher hatten diese Idee auch schon gehabt, aber wir standen „nur“ 20 Minuten in der Schlange, also fast nicht.

Am sinnvollsten erschien uns die Tour bis Hermits Rest. Hier kann man mit dem Bus verschiedene Haltestellen und View Points anfahren und dann 10 Minuten später mit dem nächsten Bus weiterfahren oder bis zum nächsten Viewpoint laufen. Wir entschieden uns für einen Mix aus beidem.

 
 
 
 
Die Laufstrecken gefielen uns im Gegensatz zum überfüllten Bus eigenartigerweise besser, da uns dort kaum ein Hansel begegnete.

An Hermits Rest angekommen, einen Blick in die „Unterkunft“.

Anschließend noch einen Blick darauf, wie unsere Eintrittsgelder sinnvoll eingesetzt werden und dann ging es mit dem Bus an einem Stück zurück.

Wieder im Wagen machten wir uns auf den Weg nach Osten, zum Desert View Point. Es war mittlerweile 17 Uhr geworden und ich hatte das Gefühl, dass die Menschenmassen weniger wurden.

So gelang es uns auch, an einem Turnout einen Platz zu finden, dort mit dem Heck gen Schlucht zu parken und auf der Ladefläche mit guter Aussicht unser Mittagspicknick zu genießen.

Da die Schatten länger wurden, gelangen hier auch die besten Fotos.

 
 
 
Den Desert View Point erreichten wir rechtzeitig,

beschlagnahmten eine Bank bzw. stellten noch einen Stuhl daneben und genossen – genau wie am Vortag – das langsame Herunterplumsen der Sonne. Die Silhouetten der Berge zeichneten sich malerisch ab.

 
 
 
Es war deutlich wärmer als gestern, lange Hose und Sweatshirt waren bei mir nicht nötig (aber mitgenommen hatte ich sie).

 
 
 
Als die Sonne dann hinter den Bergen verschwunden war, schnell die Sachen zusammenpacken, zum Auto marschieren und ab nach Hause.

Das Internet im Hotel war leider dermaßen langsam und instabil, dass ich mich entschloss, diesen Teil des Berichts erst am nächsten Morgen freizuschalten.

Trotzdem ein unvergesslicher Tag.

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