Maya Lisa spielt in der SOL Kulturbar in Mülheim

Montag Abend, eine laue Sommernacht bricht an. In Mülheim an der Ruhr, genauer gesagt in der SOL Kulturbar am Raffelbergpark,

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machen sich das Matti Klein Soul Trio und Maya Lisa & Musiker bereit für eine heiße Session. Den Auftakt machen die drei Musiker aus Berlin mit SoulRhythmen.

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_D584185Dann geht es nach einer kurzen Pause weiter mit Maya Lisa und Musikern. Die gebürtige Holländerin unterrichtet in Köln Musik. Und das hört man ihr an. Stimmgewaltig bringt sie gecoverte und selbst geschriebene Stücke aus dem Soul/Jazz/R’n’B-Genre zum Vortrag. Ihre Begleitung heute:

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Am Keyboard Martin Dickhoff
_D584350An der Gitarre Wolfgang Kulawik
_D584258Bass: James Morgan
_D584264Schlagzeug Peter Härtel
_D584295Saxophon Thomas Käseberg

Und natürlich Maya Lisa selbst, die mit ihren Jungs den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

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Danke dafür.

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Mutter, hol mich vonne Zeche, ich kann dat Schwarze nicht mehr sehen

Besuch der Zeche Zollern

So oder so ähnlich klang es es früher im Pott. Die letzte Zeche im Ruhrgebiet wird in diesen Tagen dichtgemacht. Obwohl ein kleines Stück Wehmut und Romantik da mitschwingt, war es für die Kumpels unter Tage nicht immer ein Ponyschlecken. Mein Großvater litt unter einer Staublunge, ein trauriges Schicksal.

Umso schöner ist es, dass viele der alten Zechen zu Industriedenkmälern umgebaut wurden. So auch die Zeche Zollern, die zwischen Bochum und Dortmund liegt. Im Gegensatz zur Zeche Zollverein, welche im nüchternen Bauhausstil errichtet wurde, finden sich hier an den Gebäuden an allen Ecken und Kanten Verzierungen und Ornamente.

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Eine Ausstellung im Inneren „beleuchtet“ den nicht gerade rosigen Alltag des Kumpels im Pott. Auch kann man dort Röntgenbilder der oben erwähnten Krankheitsbilder sehen.

Details locken auch immer wieder den Auslösefinger zur Aktion:

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Bei schönem Wetter – und das hatten wir zum Zeitpunkt der Besichtigung – sieht logischerweise alles schön aus.

_D480585-BearbeitetUnd fordert zum Knipsen heraus. Trotzdem entschied ich mich, mithilfe der Nik-Collection und dem dort enthaltenen Plugin Silver Efex Pro die Farben zu entsättigen und lieber kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotos hochzuladen.

Am meisten gefiel mir das Innere der Maschinenhalle, wo man das mittlerweile verstummte Getöse der riesigen Motoren nur erahnen kann. Der Geruch von Maschinenöl hängt noch in der Luft und gibt einen kleinen Abglanz der Vergangenheit preis.

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In einem anderen Gebäude hängen in der Waschkaue die Körbe von der Decke, in denen die Bergleute ihre Privatwäsche während der Schicht aufbewahrten. Immer wieder ein interessantes und viel fotografiertes Motiv. Hier meine Interpretation:

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Zum Schluss noch ein Blick zurück

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Und einmal in die Röhre geguckt:

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Wozu brauchen wir Strom? Die Sonne lässt die Birne doch wunderbar leuchten:

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Route Industriekultur – Halde Hohewart

Das schöne Wetter trieb uns hinaus. Haldenbesuch war angesagt. Die Halde Hohewart zwischen Herten und Herne hatten wir noch nicht besucht. Sie liegt in der Kreuzung von A2 und A43 und ist mit dem Auto in ca. 20 Minuten aus Werden zu erreichen (kein Stau auf der A40 vorausgesetzt). Imposant heben sich die beiden stählernen Bogen im Rund vom Himmel ab. Aber um dorthin zu gelangen, ist Arbeit angesagt. Entweder man läuft im Zickzack in zart ansteigenden Serpentinen nach oben oder man steigt die Treppe auf dem direkten Weg nach oben.

_D480360.jpgWie ich on Top erfuhr, sind es 500 Treppenstufen, genannt die Himmelsstiege. Sport am Abend. Wenn man dann dank Sauerstoffzelt wieder bei Atem ist, kann man in ca. 143 m Höhe (so mein GPS) die Aussicht genießen. Und die ist wirklich nicht von schlechten Eltern:

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Aber das Hauptziel sind natürlich die Bögen, die sich über dem Observatorium aufspannen. Besonders schön ist dies logischerweise, wenn die untergehende Sonne durchscheint.

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Leider spannt sich um das Observatorium ein unschöner Bauzaun. Ein Riss in einer Schweißnaht an der Berührungsstelle der beiden Bögen sorgt dafür, dass man nicht näher ran kan (Stand 31.03.2018) Aber wenn man ein Fisheye über den Zaun hält, geht es doch so einigermaßen:

_D480388.jpgAuf der Halde kann man dann in Richtung Westen spazieren, von wo man den Blick in Richtung Gelsenkirchen und die untergehende Sonne schweifen lassen kann.

_D480378.jpg Vom Sonnenlicht magisch angestrahlt ein Windrad. _D480374.jpg
Und auf dem Weg zurück die Spiegelung in den Pfützen ausnutzen:

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_D480386.jpgEin letzter Schuss gegen den Abendhimmel

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und wir simulieren noch kurz Angels Landing

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und wir machen uns an den Abstieg

_D480403.jpgMilchig durch die Osterfeuer steigen die Wolken im Westen empor. Ein anderer Wanderer meinte, wir könnten genau HEUTE um 20 Uhr den Mond auf- und im Westen die Sonne untergehen sehen. Dank der Wolken wurde daraus nichts. Aber macht nichts, der Abend war trotzdem schön.

Mit den Augen eines Fisches – das Thyssen Krupp Headquarter mit dem Nikon 16mm Fisheye

Mit den Augen eines Fisches – das Thyssen Krupp Headquarter mit dem Nikon 16mm Fisheye

Es war mir gelungen, das o.g. Fisheye meiner Sammlung einzuverleiben. Gebraucht, aber in gutem Zustand. Und gestern war endlich mal gutes Wetter. Und wir hatten ein Stündchen Zeit. Gelegenheit, die Linse mal auszuprobieren. _D484673.jpg _D484670.jpg _D484669.jpg _D484671.jpg_D484666.jpg _D484662.jpg _D484661.jpg _D484660.jpg _D484659.jpg _D484658.jpg _D484642.jpg _D484643.jpg _D484644.jpg _D484647.jpg _D484651.jpg _D484652.jpg _D484654.jpg _D484656.jpg

Was man nicht machen darf, ist die Anwendung der Objektivkorrektur z.B. in Lightroom. Dann fehlen logischerweise die herrlich runden Linien und es sieht einfach nur merkwürdig aus. Dazu bräuchte ich dann kein Fisheye. Beachten muss man bei dieser Optik (die einen Bildwinkel von 180° hat), dass man z.B. bei Hochkantfotos nicht die eigenen Füße oder andere Körperteile mit draufkriegt. Wenn es allerdings nur Fisheyefotos sind, wird es langweilig. Daher habe ich mir erlaubt, ein paar Fotos mit „normalen“ Brennweiten einzustreuen. Hoffe, es gefällt Euch.

Project Digital – Negative selbst digitalisieren

1975 fing ich mit der Fotografiererei an. Damals war eine Minolta SRT 303 meine erste Kamera. In den folgenden 30 Jahren sammelten sich 529 Filme im S/W- und im Farbbereich an. Diese lagerten (zum Glück ziemlich sortiert) in Ordnern in Folienhüllen im Schrank.

Digitalisieren, aber wie? DM (und andere Laboratorien) bieten diesen Service an. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich früher mal für einen Film 10 Euro bezahlt. Und bekam dafür eine CD mit .jpg-Dateien zurück. Wo das bei über 500 Filmen hinführt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Also: Selbst ist der Mann.

  1. Möglichkeit: Die Papierbilder abfotografieren. Theoretisch möglich, aber dazu müsste man alle Fotos geordnet vorliegen haben. Und eine Apparatur mit Blitzanlage, Stativtisch etc. aufbauen. Umständlich, sehr zeitaufwändig.
  2. Möglichkeit: Die Papierbilder einscannen. Sowohl theoretisch als auch praktisch möglich. Dauert nur EWIG.
  3. Möglichkeit: Die Negative über einen Dia-Scanner einscannen. Ich habe zuhause einen Magazinscanner, den ich automatisch laufen lassen kann. Ca. 1,5 Stunden für 50 Aufnahmen. Und bei gerahmten Dias auch ein wunderbare Sache. Aber ca. 19.000 Negative zerschneiden, rahmen und dann einscannen? Nein danke.
  4. Möglichkeit: Einen speziellen Negativscanner kaufen. Wäre auch eine Option gewesen. Nur hätte die Scanzeit bei einer vernünftigen Auflösung bestimmt eine Minute oder länger pro Aufnahme gedauert. Die Zeit wollte ich nicht investieren. Außerdem hat man dann nur jpg-Files und keine Raw-Fotos, die sich schlechter nachbearbeiten lassen.
  5. Möglichkeit: Mit der Kamera abfotografieren. Dazu einen DSLR-Objektiv-Aufsatz zum Digitalisieren von Negativen verwenden. Kostet ein „Appel und ein Ei“, aber ich hatte zu der „supereinfachen“ Lösung nicht so das rechte Vertrauen. Vor allen Dingen: Wie sieht es da mit einer Beleuchtungsquelle und deren Befestigung aus? Daher entschied ich mich für die folgende Variante zum Abfotografieren: Do it yourself:
  6. Möglichkeit:  Was wird dazu benötigt? Eine „normale“ digitale Spiegelreflexkamera, ein Objektiv, mit dem man variabel an die Negative heranfahren kann (z.B. mit einem Balgengerät), eine Halterung für die Negativstreifen und eine Lichtquelle. Bis auf die Halterung war alles vorhanden. Also bat ich meinen bastelnden Sohn Mike, mir eine solche zu bauen. Er hat Spaß daran.

Und dann ging es los.

Hier als erstes das Ausgangsmaterial:

Halbwegs ordentlich katalogisiert musste ich „nur“ noch die Streifen aus der Hülle frickeln. Und dabei trat schon die erste Schwierigkeit zutage. Als ich damals die Fotos aus dem Labor zurückbekam, waren diese (zur Vermeidung von Fingerabdrücken und um sie für Nachbestellungen beschriften zu können) an einer Papierlasche befestigt.

Diese ließ sich zwar ohne Beschädigung der Negative entfernen, aber winzige Klebstoffreste sorgten bei der jetzigen Aktion dafür, dass sich die Streifen stellenweise nur mit etwas Gewalt herausziehen ließen.

Nächster Schritt:


Negativstreifen einfädeln. Man sieht hier den Aufbau der Apparatur. Das Handy stellt die Beleuchtungsquelle dar, davor ist die Halterung, in die die Negative eingefädelt werden. Diese zu bekommen war das größte (und doch kleinste) Problem. Wonach im Netz suchen? Selbst mein Fotohändler des geringsten Misstrauens, Calumet in Essen, konnte mir da weder mit Rat noch mit Tat weiterhelfen. Und die Lösung lag soooo nah: Einfach mal ins Bad, da stand noch mein altes Vergrößerungsgerät im Schrank und genau dort befand sich die Schablone, um die Negative einzuziehen.

Als Kamera verwendete ich meine bewährte Nikon D4. Mit 16 MP stellt sie für mich einen guten Kompromiss aus Auflösung und Dateigröße dar. Hätte ich meine D800 mit 36 MP genommen, ich wäre der Datenflut nicht mehr Herr geworden. Und die Bearbeitungszeit am Rechner wäre auf ein vielfaches angewachsen.

Als Beleuchtungsquelle darf ich hier mein Android-Handy vorstellen. Es gibt verschiedene Apps für diesen Zweck, ich entschied mich für Pocket-Softbox. Hier kann ich einen „weißen“ Hintergrund einstellen. Genauer gesagt konnte ich sogar die Farbtemperatur wählen. Ich entschied mich für 5000 K und stellte diese auch an der Kamera ein.

Dann die Kamera auf dem Stativ leicht nach oben richten, damit das Handy nicht so leicht runterfällt und justieren. Für die ersten Aufnahmen hatte ich so exakt wie möglich an das Negativ herangezoomt, stellte aber fest, dass ich es nicht schaffte, den wirklich genauen Ausschnitt immer zu treffen. Schon geringste Anstubser am Handy verschoben mir diesen. Und was noch lästig war: Da ich mit zu kurzen Armen und daher einer Lesebrille gesegnet bin, musste ich zum Einfädeln die Brille aufsetzen, zum Blick durch den Sucher diese wieder abnehmen und so fort. Ein weiteres Problem ergab sich durch die Schwerkraft. Jeweils beim ersten und letzten Bild eines Streifens hing dieser zur Seite etwas durch (Schablone hatte ein wenig Spiel), so dass das Bild etwas schräg in der Halterung stand. Festhalten mit der Hand ging nicht, dazu war die Belichtungszeit zu lang.Eine Lösung all dieser Probleme ergab sich durch einen Wechsel der Kameraaufstellung. Linse, Kamera + Halterung nach unten, das Negativ hängt nicht mehr schräg durch, die Sucherfokussierung wurde durch den Live-View ersetzt. Und das Handy fällt auch nicht runter, wenn man ein stärkeres Gummi wählt.

Und wie man sehen kann, habe ich den Ausschnitt etwas großzügiger angesetzt. Im Liveview kann man relativ leicht das einzelne Bild im Rahmen einpassen, so dass keine weißen Ränder entstehen. Zur Belichtung wählte ich an meinem 60mm Makro Objektiv die Blende 8 und ließ die Zeitautomatik den Rest erledigen. Dabei kamen üblicherweise Belichtungszeiten zwischen einer 15tel Sek. bis zu einer Sekunde raus. Autofokus funktioniert mit dem Balgengerät natürlich nicht und es wurde einmal im Liveview fokussiert.

Nach jedem Film einmal ohne ein Bild vor der Linse auf den Auslöser gedrückt, damit ich die Filme voneinander trennen kann am Rechner.

Bei ganz alten Filmen, die ich noch selbst entwickelt hatte, konnte ich diese Papierhüllen verwenden (da sie nicht vom Labor in kleinere „Einheiten“ zerschnitten wurden). Das reduziert den „Einfädelaufwand“. Und die Zeit für einen Film auf ca. 7 Minuten.

Los gehts. Ungefähr 10 Minuten brauchte ich für einen normalen 36er Film in den Hüllen mit 4er-Streifen, dann hatte ich alle Aufnahmen auf dem Chip.

So wühlte ich mich durch die Negativstreifen, bis ich ca. 400-500 Fotos gemacht hatte.

Dann ab an den Rechner. Alle Bilder erstmal in ein temporäres Verzeichnis auf der Festplatte. Dann für jeden Film ein Verzeichnis anlegen und die Fotos dort hineinschieben.

Für jeden Film einzeln der Import in Lightroom:

Beim Import vergab ich für jeden Film vorsichtshalber das Stichwort „negativ“, um sie später mal schnell wiederzufinden. Zusätzlich noch weitere Stichworte, wo es passend erschien.

Nun haben Farbnegative den eklatanten Nachteil, dass sie durch die Filmemulation schon einen kräftigen Rotstich mitbringen. Dieses Problem wurde durch ein spezielles Template gelöst, welches die Invertierung und die Beseitigung dieses Farbstiches hinbekommt. Und wenn dann die Vorschaubildchen so nach und nach erzeugt werden, kommt das große „Aha-Erlebnis“: Die Bilder werden schöööön.

Für die SW-Negative verwendete ich ein weiteres Template, welches nach ein paar Filmen in Richtung Helligkeit, Kontrast, Tiefen und Lichter optimiert wurde.

 

Jetzt gibt es nur noch vier Schritte zu tätigen: Beschneiden, die Ausrichtung korrigieren, Verschlagworten und letzte Bildanpassungen vornehmen. Das Beschneiden ist relativ einfach zu erledigen: Im Entwicklen-Modus wird das erste Bild zugeschnitten. Dann in den Bibliotheksmodus wechseln, mit strg+A alle Bilder außer dem ersten markieren und mit strg+alt+v die Einstellung auf alle anderen Aufnahmen anwenden.

Das Verschlagworten kann filmeweise erfolgen, wenn es sich um das gleiche Thema handelt. Bei Einzelpersonen kommt man nicht um die Handarbeit herum. Zur Personen-/Gesichtersuche in LR habe ich nicht so das rechte Vertrauen, zumal ich die gefundenen Personen dann nicht bei den Stichworten wiederfinde, sondern eine extra Suche/Filterung aufmachen muss.

So far, so good. Fehlt jetzt noch der Export. Den kann und sollte jeder selbst für sich konfigurieren.

Tipps:

  • Wenn es eine Möglichkeit gibt, den Handybildschirm so zu sperren, dass bei einer versehentlichen Berührung nicht die Softbox-App weggeschaltet wird, solltet ihr sie nutzen.
  • Wenn ihr nicht den Live-View, sondern den Sucher verwenden wollt, achtet darauf, ob eure Kamera 100% des Sucherbildes anzeigt.
  • Die Arbeit mit dem Live-View kostet Akku-Kapazität. Seht zu, dass ihr einen Reserve-Akku bereit liegen habt.
  • Beim Entwickeln dran denken: Der Regler für die Belichtung funktioniert in der entgegengesetzten Richtung.
  • Jedes Bild setzt den „Shutter-Count“ hoch. D.h. wenn ich fertig bin, hat die Kamera ca. 19.000 Auslösungen mehr auf dem Buckel. Das kann bei preiswerten Konsumerkameras schon einen erheblichen Teil der Lebensdauer ausmachen.

Und die Quintessenz aus der Geschichte: An den ersten beiden Tagen des Jahres 2018 habe ich ca. 80 Filme digitalisieren können. D.h. es wird mir für lange und regnerische Abende noch genug Arbeit übrig bleiben. Der Lohn der Mühe besteht darin, längst vergessene, in Alben verstaubende Fotos von alten Freunden, von Verblichenen und sonstigen geliebten Menschen wiederzufinden. Und (so sie noch leben) auch mit diesen zu teilen.

Sollte also jemand aus meiner Vergangenheit diesen Post bis hierhin lesen, sich daran erinnern, dass er oder sie mal vor meine Linse gelaufen ist, sei es bei einer Vereinsveranstaltung, bei Mannschaftsfotos oder bei Fotoshootings: Ihr seid herzlich eingeladen, euch bei mir zu melden. Ich werde dann sehen, welche Namen/Gesichter ich noch identifizieren kann und euch gerne die Aufnahmen – dann natürlich DIGITAL – zukommen lassen.