Cash is back

Vor einiger Zeit erlebte die beliebte Johnny Cash Tribute Band „Johnny Cash Experience“ einen heftigen Einbruch. Der Lead-Sänger mit der markanten Stimme hatte den Ausstieg beschlossen. Große Traurigkeit machte sich breit. Es wurde eine Fortführung mit einem anderen Sänger versucht. Aber wenn ihr mich fragt: JCE ohne Joe ist nicht JCE.

Umso angenehmer überrascht war ich, als ich einen Anruf von Joe erhielt, der mich zum Cover des neuen Albums etwas fragen wollte. Neues Album? Richtig gehört. Er stellte mir die Songs  zum Reinhören zur Verfügung. Und ich muss sagen: Da sind ein paar echte Schmankerl dabei. Ein paar alte und sehr gute Bekannte aus der Welt sind dabei, wie z.B. Don’t think twice, it’s all right, Five Feet High and Rising und Me and Bobby McGee. Danach wird es ein wenig unbekannter, obwohl Green Green Gras of Home nicht unbedingt dazu zählen dürfte.

Aber wesentlich weniger Leuten dürften Songs wie Personal Jesus, One, Six White Horses oder That’s all right Mama richtig bekannt vorkommen.

Das 6. Album der JOHNNY CASH EXPERIENCE „FIVE FEET HIGHER“ klingt extrem modern, erfrischend, rockig und etwas anders als die vorherigen Alben. Ob Kontrabass, Pedal-Steel oder die herrlichen Gitarrenriffs….
es zeigt die Gesamtbandbreite des Live Repertoires… 12 musikalisch perfekt arrangierte Stücke lassen die über 11-jährige Erfahrung der Band heraushören.
Die Spielfreude aller Musiker ist spürbar. Welch eine Harmonie.
Joe Sanders Stimme ist gereift und lässt immer wieder neue Überraschungen zu.
Der Albumtitel „FIVE FEET HIGHER“ erinnert an den Cash Song „FIVE FEET HIGH AND RISING“. Eine Erzählung Cash´s aus erster Hand über die Mississippi-Flut aus dem Jahr 1937, die Cash, damals vier Jahre und elf Monate alt, mit seiner Familie erdulden musste.
Sie mussten ihr Zuhause verlassen und fliehen…

Die Songs werden in Kürze als CD veröffentlicht werden. Und auf jeden Fall sind sie über die Streaming-Portale zu bekommen.

Sommerfest im Moerser Brauhaus mit Johnny Cash Experience

Der Regen hatte den ganzen Tag beherrscht und so verzogen sich nicht nur die vier sympatischen Boys von Johnny Cash Experience, sondern auch die Gäste in die gemütlichen Räumlichkeiten des Moerser Brauhauses. Dort wird man von der äußerst sympathischen und hübschen Bedienung mit gutem Essen versorgt. Testet es aus.

_D571905.jpgDie deutsche Tribute-Band um Joe Sander bewies mal wieder, dass sie zu den besten in der Branche gehört.

_D572048.jpgJoe stimmgewaltig als Frontsänger,

_D572014.jpgam Bass cool und lässig Oli

_D571924.jpgvirtuos an der Gitarre Olaf

_D571993.jpgund am Schlagzeug agil bis in die Fingerspitzen Tom.

Den werden wir bei den Konzerten nicht mehr allzuoft miterleben. Er wird vermutlich in Wesel in der Scala am 1.9. eines der letzten Konzerte in dieser Band mitmachen. Schade Tom, wir werden Dich alle vermissen.

Um den Nachwuchs der Fans nicht abreißen zu lassen, war es mir gelungen, zwei Damen jüngeren Alters mitzuschleifen. Auch diese zeigten sich von der Performance begeistert und buchten sofort für das Weihnachtskonzert am 1.12. Ebenfalls im Moerser Brauhaus. Meine Empfehlung: Jetzt schon einen Tisch reservieren. Entweder per Telefon oder hier.

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Weihnachtskonzert im Brauhaus in Moers mit Johnny Cash Experience

Das Brauhaus in Moers hatte geladen und war voll ausgebucht. Logisch. Johnny Cash Experience in der Trio-Version stand auf der Bühne.

Die Ruhe vor dem Sturm. Totale Konzentration. Handys machen auch vor C&W-Stars nicht Halt.

DSC3558.jpgJoe, Olli und Olaf rockten das Publikum in gewohnter Manier. Ob wohl Joes neue Gitarre mit dazu beigetragen hat? Allein die mattseidene Oberfläche machte schon einiges her.DSC3556.jpgUnd der Klang passte natürlich auch dazu.

Es kam auch einer der selteneren Songs zum Vortrag: Five feet high and rising. Klasse performt, Jungs.

DSC3869.jpgUnd immer, wenn die roten Mützchen auf den Köpfen der Stars landeten, war klar: Die Weihnachtszeit wird eingeläutet.

DSC3637.jpgUnter anderem eine wunderschöne Verision von White Christmas. Bing Crosby hätte seine Freude dran gehabt.

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DSC3783.jpgDSC3834.jpgDSC3855.jpgDSC3672.jpgDSC3611.jpg DSC3608.jpgNach 3 Stunden war leider alles vorbei. Schade, ich hätte noch länger zuhören können.

Werde ich auch: Am 1.7.2017 sind die Jungs wieder im Brauhaus. Kommt auch vorbei.

Johnny Cash Experience spielt im Moerser Brauhaus

Johnny Cash Experience spielt im Moerser Brauhaus.

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Back to where it all began. Am 09.08.2014 war ich zum ersten Mal bei einem Konzert der Gruppe Johnny Cash Experience. Der Beginn einer Freundschaft. Schon so einige Male durfte ich die Jungs live erleben. Damals hatte ich mich unter die Zuschauer gemogelt und einen „Stehplatz“ ergattert. Diesmal waren wir klüger und hatten früh genug einen Tisch reserviert. Und dazu auch gutes Wetter bestellt. So konnte ich a) im Sitzen das Konzert genießen und b) dabei noch einen leckeren Hamburger vernichten. ND45926.jpgHübsch auch die Deko für die Folienkartoffel meiner Göttergattin.

ND45927.jpgDie Stars der Manege hatten schon aufgebaut, als wir kamen und stärkten sich gerade am leckeren Essen.

Da ich mich nicht angekündigt hatte, waren die Herren doch etwas überrascht, erholten sich aber schnell von dem Schreck.

Johnny Cash Experience spielt im Moerser BrauhausUnd da wir im Hellen begannen, konnte ich endlich mal mit einer nicht ganz so hohen ISO-Zahl die Charakterköpfe ablichten.

Joe SanderOliver (Olli) Janke

Thomas (Tom) PelzerOlaf Hermann

Zur Musik muss ich nicht viel sagen. Ein paar neue Stücke hatten sich im Repertoire eingefunden und das Publikum ging gut mit.

ND45946.jpgIm Gegensatz zu einem kürzlich stattgefundenen Gigs, wo sie (wie Joe erzählte) auf einer „Sitzhochzeit“ waren. Das Publikum hatte da leider kein Verständnis für diese Art von Musik, die auf so tolle Art dargeboten wurde. ND45910.jpg

Ein Blick in die Runde ließ mich immer wieder Gesichter erblicken, deren Lippen die Texte mitsangen. ND45947.jpgUnd einige schwangen sich auf die Tanzfläche. Beides ein genauso großes Lob wie der Applaus, der regelmäßig aufbrandete.

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ND46166.jpgLeider war um 10 Uhr Schluss, da der Veranstalter keine Genehmigung für mehr Action hatte. Übrigens spielen die Jungs am 19.08.2016 in Gladbeck und am 26.11.2016 zum Weihnachtskonzert nochmal im Moerser Brauhaus. Schaut vorbei. Es lohnt sich.

Auf dem Rückweg zuhause in Werden wollte ich noch kurz nachschauen, ob das Stauwehr (um die Uhrzeit noch) beleuchtet war. War es. Im Sommer fast noch blaue Stunde. Und während sich die Pokemon-Go-Spieler auf dem Wehr herumtrieben, entschied ich mich für eine vernünftige Beschäftigung und machte ein paar Fotos:

Stauwehr am Baldeneysee in Essen-Werden

Auf dem Rückweg nach Hause kann es sein, dass ich das eine oder andere Pokemon überfahren habe. War bei der Dunkelheit nicht so genau zu erkennen.

Auf jeden Fall: Ein stimmungsvoller, super Abend. Danke Johnny Cash Experience.

Johnny Cash Experience spielt in der Börse in Wuppertal

Lange, viel zu lange war es her, dass ich zum letzten Mal gute Countrymusik von Johnny Cash Experience gehört hatte. Die Sehnsucht wurde geradezu übermächtig, als sich die Gelegenheit in Wuppertal, genau gesagt in der Börse, ergab.

DSC8771.jpgCa. 100 Besucher hatten sich im Roten Salon eingefunden, eine sehr gemütliche Stimmung. DSC8486.jpg

DSC8483.jpgUnd die wurde nicht nur die Band aufgeheizt, auch andere Wärmequellen funktionierten ausgezeichnet, eher zu gut. Der Band um Joe Sander wurde warm und wärmer, selbst der im Scheinwerferlicht erprobte Leadsänger mit dem besonderen Tremolo in der Stimme musste sich seiner Jacke entledigen.

Zu den Songs muss ich nicht viel sagen. Der Name der Band spricht für sich und das Publikum zollte die Darbietungen mit entsprechendem Beifall. Derart motiviert spielte das Team (Joe Sander, Vocals,

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Olaf Herrmann, Gitarre und Mundharmonika,

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Oliver Janke, Bass,

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Tom Pelzer, Schlagzeug)

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nur durch eine kurze Pause unterbrochen fast drei Stunden.

Hinzugekommen (nur?) für diesen Abend war noch Mark Bußkönning,

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der mit seiner Pedal Steel Guitar

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dem Sound eine besondere Note verlieh.

Auch optisch wartete auf das Publikum ein besonderer Leckerbissen: Tom, Erfinder der Case-Drum, hatte einen Prototyp seiner neuesten Schlagzeug-Variante mitgebracht. Jetzt auch mit LED-Beleuchtung erhältlich bei gleichbleibend gutem Sound.

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Dass die Stimmung gut war, zeigten auch die beiden (nicht extra eingeflogenen) Mädels, ihre überschüssige Energie zum Rhythmus der Musik abtanzen konnten.

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Natürlich gab es auch noch andere Zuschauer, die das Event mit nach Hause nehmen wollten:

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Na ja, und das folgende Foto musste ich einfach machen.

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