Country-Band Desert Style spielt in Recklinghausen

It’s Country-Time. Diesmal in einem irischen Pub in Recklinghausen. Eine Bekannte hatte eingeladen und man will ja nicht unhöflich sein und solch eine Einladung ablehnen…

Die Fahrt in den Norden des Ruhgebietes verlief störungsfrei, aber die Parkplatzsuche in der Nähe zog sich etwas hin. Schließlich fanden wir hinter dem (übrigens sehr schönen, alten) Rathaus ein freies Plätzchen. Ich betone das deshalb, weil sich dies wesentlich einfacher gestaltete als Suche nach einem freien Platz in Murphys Pub & Grill. Das urige Lokal erstreckt sich über zwei Etagen, welche wirklich gerammelt voll waren. Platz für die Band?

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Inmitten der ganzen Zuschauer gibt es ein umzäuntes Areal, wo sich die sechs Virtuosen reinquetschten. Drei Mikrofone sind einander sternförmig zugewandt, so dass man im Endeffekt keine Chance hat, alle Bandmitglieder gleichzeitig von vorne zu erwischen.

_D498459Aber ich war ja nicht nur zum Fotografieren da. Gute Musik hatte mich durch das Ruhrgebiet getrieben. Und die wurde von den sechs Musikern präsentiert.

Als Front-Frau liefert Hannah Schilling stimmlich eine beeindruckende Performance ab.

_D594671Begleitet wird sie dabei von Toddy Saalmann, der Gitarre spielt und auch an den Drums zuhause ist.

_D594748In einer anderen Ecke sitzt der „Main-Drummer“ Gert Lambertz, der sich aber genauso wohl fühlt mit der Gitarre und auch am Mikro seinen Mann steht.

_D594577Ihm gegenüber Jörg Smolka mit dem Bass:

_D594750Eine weitere Ecke wird von Martin Steinke am Keyboard belegt.

_D594840Und last but not least der Vater der Lead-Sängerin, Uwe Schilling, an der Gitarre.

_D594688Das Repertoire der Band erstreckt sich über das gesamte Country-Genre. Modernere Künstler wie Keith Urban werden gespielt, aber auch Johnny Cash und John Denver dürfen nicht fehlen. Selbst die Beatles wurden in einem Stück gewürdigt.

Um zu möglichst abwechselungsreichen Fotos zu kommen, musste ich mich das eine über das andere Mal durch den Pub zwängen. Für Menschen mit Berührungsängsten wäre das ein echtes Problem geworden. Aber so entstanden sowohl von den Musikern als auch von der Empore einige nette Fotos.

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Die Band fing um 20.30 Uhr an zu spielen und endete dann um 0.30 Uhr mit „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd. Was für eine Kondition. Absolut beeindruckend.

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Und das gesamte Publikum ging begeistert mit. Das gesamte Publikum? Nein, ein paar Spätankömmlinge packten an unserem Tisch ihre Spielkarten aus und droschen völlig unbeeindruckt von der musikalischen Darbietung ihre Runde Skat. So etwas nenne ich Kunstbanausen.

Es war jedenfalls ein toller Abend und ich hoffe, demnächst von dieser Band mehr zu hören. Der Termin am 26.10.2019 im Recklinghäuser ist jedenfalls eingetragen.

Mehr Informationen dazu gibt es auf ihrer Webseite oder ihrer FB-Seite.

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Just Cash spielen im Börsencafé in Neuss

Johnny Cash Tribute Band, die dritte. So könnte man den Auftritt titulieren. Nachdem ich in den letzten Jahren recht häufig über die Tribute Bands „Johnny Cash Experience“ und „4 Boys named Sue“ berichtet hatte, erfuhr ich durch den Gitarristen der (leider nicht mehr existierenden Gruppe) Tiny Hunters,  Stefan von Berg, dass er Mitglied einer weiteren JC-Tribute Band wurde: Just Cash. Auch diese Jungs haben sich auf die Fahne geschrieben, die Songs des Country Superstars zu Gehör zu bringen. Dies sollte im Börsencafé in Neuss geschehen. Auf dem Weg dahin ritten bzw. fuhren wir in den Sonnenuntergang, ein gutes Zeichen.

_D581985Das Börsencafé könnte man als Szenekneipe bezeichen, angeschlossen ist im rückwärtigen Teil eine Tanzschule.

_D483514Aber kommen wir wieder zur Band. Nach einer längeren Pause gelang es Thomas Naatz (am Bass)

_D582012 und Paul Mayland an den Drums,

_D582025 als Front-Singer Ben Anhalt

_D582198zu verpflichten. Zusammen mit Stefan von Berg an der Gitarre

_D582001präsentierten sich die vier fast ganz in Schwarz. Das Café bot für die Band reichlich Platz und hätte auch noch mehr Zuschauern Sitze geboten.

So hatten sich ca. 50 Leute eingefunden, zu großen Teilen in einem Alter, wo man annehmen konnte, dass sie zu Johnny’s Lebenszeiten seine Songs hörten.

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_D483555Das Song-Repertoire bewegte sich über viele bekannte Songs beginnend bei „Get Rhythm“, dem „Man in Black“ über den „Ring of Fire“ in der ersten Hälfte.

Für die Zuschauer witzig und interessant: Das Börsencafé, welches an ein ehemaliges Sparkassengebäude grenzt, hat im Keller noch einen alten Tresor.

_D483560Und auch sehenswert: Im Nebenraum  liegt eine Tanzschule. Schade nur, dass die Tänzer da so ganz den Rhythmus verfehlten, der uns zu Ohren kam.

In der zweiten Hälfte hatte sich das Publikum ein wenig warmgeklatscht und das Quartett um Ben begeisterte unter anderem mit Songs wie „Boy named Sue“ und „Ghost Riders in the Sky“.

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_D483529Als dann die Ansage kam, dass jetzt Songs kommen, die „eingecasht“ wurden, muss ich gestehen, dass ich mit der Wortwahl nicht so ganz mitgehen konnte. Für mich sind das irgendwelche x-beliebigen Songs, die die Band im Stil von Johnny Cash gesungen hat. Aber sowohl „Heart of Gold“ von Neil Young als auch „Don’t think twice“ von Bob Dylan hat er ja selbst gesungen.

_D582233Zur Interpretation der Lieder des Altmeisters der Country-Musik kann ich nur sagen: Super. Ben mit seiner tiefen Stimme brachte die Lieder so gut rüber, dass man sich bei geschlossenen Augen in eine andere Welt versetzt fühlte. Die Gitarren kamen kristallklar und knackig rüber und Stefan legte bei Heart of Gold ein tolles Riff hin.

Was mir auch sehr gut gefiel, war die Tatsache, dass Thomas und Ben zu fast jedem Song eine kleine Historie vorstellten. Das baut eine Beziehung zwischen Publikum, der Band und dem Song auf.

Ganz zum Schluss in der Zugabe spielten sie noch den „Cocaine Blues“ und als danach das letzte von Johnny aufgenomme Stück „Hurt“. Gänsehautfeeling live on stage.

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Sommerfest im Moerser Brauhaus mit Johnny Cash Experience

Der Regen hatte den ganzen Tag beherrscht und so verzogen sich nicht nur die vier sympatischen Boys von Johnny Cash Experience, sondern auch die Gäste in die gemütlichen Räumlichkeiten des Moerser Brauhauses. Dort wird man von der äußerst sympathischen und hübschen Bedienung mit gutem Essen versorgt. Testet es aus.

_D571905.jpgDie deutsche Tribute-Band um Joe Sander bewies mal wieder, dass sie zu den besten in der Branche gehört.

_D572048.jpgJoe stimmgewaltig als Frontsänger,

_D572014.jpgam Bass cool und lässig Oli

_D571924.jpgvirtuos an der Gitarre Olaf

_D571993.jpgund am Schlagzeug agil bis in die Fingerspitzen Tom.

Den werden wir bei den Konzerten nicht mehr allzuoft miterleben. Er wird vermutlich in Wesel in der Scala am 1.9. eines der letzten Konzerte in dieser Band mitmachen. Schade Tom, wir werden Dich alle vermissen.

Um den Nachwuchs der Fans nicht abreißen zu lassen, war es mir gelungen, zwei Damen jüngeren Alters mitzuschleifen. Auch diese zeigten sich von der Performance begeistert und buchten sofort für das Weihnachtskonzert am 1.12. Ebenfalls im Moerser Brauhaus. Meine Empfehlung: Jetzt schon einen Tisch reservieren. Entweder per Telefon oder hier.

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_D572047.jpg _D572024.jpg _D571915.jpg

 

4 Boys Named Sue spielen im Kunsthaus in Essen

4 Boys Named Sue. Das weckt Erinnerungen an den alten Song der Country-Legende Johnny Cash. Und das soll es auch. Die relativ junge Truppe (sie spielen seit ca. 2 Jahren zusammen) interpretiert Songs von Johnny Cash und andere Stars aus diesem Genre auf ihre eigene Weise. Also keine reine Johnny Cash Tribute-Band.

Das Kunsthaus in Rellinghausen hatte zu einem C&W-Abend geladen. Es gab Spare-Ribs vom Holzkohlengrill. Zuerst dachte ich, der gemütliche Raum wäre mit 15 anwesenden Gästen etwas leer, aber als das Konzert startete, hatten sich 40-50 Leutchen eingefunden.

Da es das erste Konzert dieser Band ist, dass ich besuche, stelle ich die Jungs mal vor:

Da wäre der Frontman Thomas. Seine tiefe Stimme prädestiniert ihn geradezu dazu, Johnny Cash und andere Country Songs zu singen.

Thomas AnzenhoferZu seiner Linken Rainer, virtuos an der Gitarre:

Rainer VollmerAm Schlagzeug (und nicht nur dort, wie wir später sehen werden), schwer zu erreichen mit der Kamera, Tarik, genannt Rik:

Tarik DosdogruUnd an diesem Abend aushilfsweise, aber nicht minder professionell am Bass dabei: Christoph:

ChristophZur Musik: Was soll ich sagen? Willie Nelson war vertreten, ein Song von Sting kam vor. Alles super performed. Aber was mich am meisten begeisterte, war die Interpretation des Songs, der der Band zu ihrem Namen verholfen hat: A Boy named Sue. Und hier merkte man, dass Thomas neben seinem Talent als Sänger auch noch umfangreiche Schauspielerfahrung mitbringt. Er brachte so viel Leben in diesen ohnehin schon interessanten Song hinein, wie ich es selbst von Johnny Cash nicht gehört habe. Echt super. Logisch, dass das Publikum gut mitging und es nicht bei einer Zugabe blieb.

Zum Schluss zeigten die Vollblutmusiker, dass sie nicht nur auf einer Straße gehen können. Christoph tauschte seinen Riesenbass gegen eine in seinen Händen winzig wirkende Gitarre und Rik zupfte dafür professionell den Bass.

Wer mal richtig gute Country-Musik hören möchte, dem sei diese Truppe wärmstens ans Herz gelegt.

Termine gibt es auf ihrer Webseite: https://www.4boysnamedsue.de/

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Johnny Cash Experience spielt in der Börse in Wuppertal

Lange, viel zu lange war es her, dass ich zum letzten Mal gute Countrymusik von Johnny Cash Experience gehört hatte. Die Sehnsucht wurde geradezu übermächtig, als sich die Gelegenheit in Wuppertal, genau gesagt in der Börse, ergab.

DSC8771.jpgCa. 100 Besucher hatten sich im Roten Salon eingefunden, eine sehr gemütliche Stimmung. DSC8486.jpg

DSC8483.jpgUnd die wurde nicht nur die Band aufgeheizt, auch andere Wärmequellen funktionierten ausgezeichnet, eher zu gut. Der Band um Joe Sander wurde warm und wärmer, selbst der im Scheinwerferlicht erprobte Leadsänger mit dem besonderen Tremolo in der Stimme musste sich seiner Jacke entledigen.

Zu den Songs muss ich nicht viel sagen. Der Name der Band spricht für sich und das Publikum zollte die Darbietungen mit entsprechendem Beifall. Derart motiviert spielte das Team (Joe Sander, Vocals,

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Olaf Herrmann, Gitarre und Mundharmonika,

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Oliver Janke, Bass,

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Tom Pelzer, Schlagzeug)

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nur durch eine kurze Pause unterbrochen fast drei Stunden.

Hinzugekommen (nur?) für diesen Abend war noch Mark Bußkönning,

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der mit seiner Pedal Steel Guitar

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dem Sound eine besondere Note verlieh.

Auch optisch wartete auf das Publikum ein besonderer Leckerbissen: Tom, Erfinder der Case-Drum, hatte einen Prototyp seiner neuesten Schlagzeug-Variante mitgebracht. Jetzt auch mit LED-Beleuchtung erhältlich bei gleichbleibend gutem Sound.

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Dass die Stimmung gut war, zeigten auch die beiden (nicht extra eingeflogenen) Mädels, ihre überschüssige Energie zum Rhythmus der Musik abtanzen konnten.

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Natürlich gab es auch noch andere Zuschauer, die das Event mit nach Hause nehmen wollten:

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Na ja, und das folgende Foto musste ich einfach machen.

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