02.06.2019 – Rückflug nach Deutschland – Résümé

Um 5 Uhr war es mal wieder soweit: Der Wecker schellte. Die Nacht war entgegen unseren Vermutungen ruhig gewesen und so standen wir frisch, ausgeruht und erholt nach vier Wochen Urlaub um 6 Uhr an der Rezeption und bekamen mal wieder kein Frühstück, weil dieses erst ab 6.30 Uhr serviert wird.

Wir waren in ca. 10 Minuten am Flughafen. Einchecken funkionierte auch gut. Jeder unserer drei Koffer hatte die 23 kg locker überschritten, aber aufgrund unseres Silver-Status war das kein Problem. Sogar unsere rote Kühlkiste nahmen die Bediensteten von United klaglos an.

Karin hatte, warum auch immer, den TSA Pre Status und skippte die Security innerhalb von Sekunden. Ich kam mit meiner Mutter aufgrund von Premium Access schneller in den Genuss einer gründlichen Kontrolle. Besonders von der alten Dame waren die Beamten sehr angetan und filzten sie wie eine Schwerverbrecherin. Ist das nötig?

Danach ging es in die Alaska-Lounge, wo wir erstmal gemütlich frühstückten und den Flug nach SFO erwarteten.

Dieser dauerte knapp unter einer Stunde und in San Francisco erwartete uns schönstes Wetter.

Bis zum Weiterflug nach Frankfurt hatten wir über zwei Stunden Zeit, aber es gab in unserem Terminal keine Lounge. Dafür aber die Möglichkeit, in zwei Restaurants für 28 USD pro Person eine Mahlzeit einzukaufen. Ich entschied mich für einen Burger für über 18 USD, der aber zumindest gut schmeckte.

Vor dem Einsteigen in die Boing 777 wurde von jedem von uns noch ein Foto gemacht, um es gegen den Ausweis abzugleichen. Ich hatte schon Panik, dass ich wegen meines Gesichtsteppichs, der sich während der letzten vier Wochen auf meinen Wangen angehäuft hatte, Probleme bekommen würde. Aber die Maschinen erkannten mich direkt, nur meine Mutter wurde nicht erkannt. Hätte ich ihr gerne erspart.

Der Flug nach Frankfurt ging ziemlich pünktlich los und in etwas weniger als 11 Stunden landeten wir in Deutschland. Hier gab es wieder ein grausames Foto und hier kannte man uns alle drei. Um 10 Uhr morgens waren wir aus dem Fllieger raus. Aber bis wir unser Gepäck aufgesammelt hatten, den Abfahrtpunkt zu Holiday-Parken gefunden und auch zum Parkplatz gebracht worden waren, vergingen nochmal zwei Stunden.

Zum Glück waren die Autobahnen frei und kurz vor 15 Uhr trudelten wir dann todmüde, aber glücklich zuhause wieder ein.

Resümée

Wir haben in diesem Urlaub viel erlebt. Wir haben viel neues gesehen, neue Gegenden besucht. Es war durch die vielen Wechsel der Quartiere nicht so ruhig und entspannend wie ein vierwöchiger Aufenthalt in einem Ferienhaus, aber bei dieser Reiseroute war es nicht anders zu machen.

Auto: Ich habe unseren Fort F150 lieben gelernt und bin in meinem Entschluss, mir zur Rente einen Chevy Silverado zuzulegen, wankend geworden. Gewöhnungsbedürftig waren die Knöpfe für den Tempomaten, gut fand ich die Motorenabschaltung bei Stillstand (ist das erste Mal, dass ich bei einem Truck dieses Feature vorgefunden habe). Und begeistert hat mich auch Android Auto. Woran es gelegen hat, dass sich Karins Handy dann und wann abgekoppelt hat, wissen wir nicht. Für den Ford der Zukunft könnte auch sprechen, dass man ihn hier in Deutschland möglicherweise über einen Ford-Händler beziehen kann.

Foto: Ich bin von meiner Nikon D850 ziemlich begeistert. Meine Angst vor Mikrowacklern war unbegründet. Landschaftsaufnahmen mit 1/160 s sind kein Problem aus der Hand. Auch mein Telezoom 200-500mm kam öfter zum Einsatz als ich es zu Anfang vermutet hätte. Das Makro tat bei den Pflanzenaufnahmen gute Dienste und das Fisheye sorgte dann und wann für eine andere Perspektive.

Computer: Ich war mit meinem ca. vier Jahre alten i7 Lenovo Notebook unterwegs. Die 250gb Festplatte platzte längst durch Windows-Upates aus allen Nähten, deshalb hatte ich mir eine 500gb SSD extern zugelegt. Diese war so schnell, dass der Rechner das ausbremsende Glied war. Und für die Bearbeitung der 45-50mb großen Dateien der D850 muss man einfach etwas Geduld haben bzw. Zeit einplanen.

Danke, dass Ihr mitgelesen und uns begleitet habt. Habe mich über Likes und Kommentare in Foren sehr gefreut.

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01.06.2019 – Fahrt von Palm Desert nach Los Angeles

Unser letzter Urlaubstag bricht an. Wir müssen zurück nach Los Angeles. Gerade hatten wir uns an die Temperaturen gewöhnt und wir wissen noch nicht, was uns in LA erwartet. Noch kurz bei Costco vollgetankt und los geht es auf den Interstate 10. Allerdings nicht direkt durch. Der Ranger im Joshua Tree National Park hatte uns empfohlen, im Morongo State Reserve vorbeizufahren, dort gäbe es viele Kolibris. Diesen Ort erreicht man, indem man von Interstate abbiegt und auf der 62 ca. 11 Meilen nach Norden fährt. Dort saß vor seinem Wohnwagen der Hüter der Vögel. Mehrere Kolibri-Tränken und auch andere Vogelfutterstationen waren aufgestellt.

Und die gefiederten Freunde bedienten sich reichlich.

 
 
 
Einer kam gerade vom Baumarkt und hatte Nestausstattung im Schnabel.

Aber auch andere Vögel waren zu sehen.

Was wir nicht wussten, war, dass diese Gegend schon als National Monument deklariert worden war.

Auf dem Weg begegneten wir Leuten, die uns darauf hinwiesen, dass Eulen in einem Baum nisteten. Hatten wir noch nie gesehen. Schnurstracks hingefahren und nach oben geschaut zwecks Suche. Aber erst auf dem Rückweg entdeckten wir sie. Zuerst ein Elternteil

und dann drei Jungtiere. Zwei davon straften uns mit Nichtbeachtung,

aber Nummer drei äugte misstrauisch auf uns herunter. Ob er/sie überlegte, ob wir als Nahrung geeignet wären?

 
Weiter ging es durch die Hügel in Richtung LA.

Die Dunstglocke war schon 100 km weit in diese Gegend getrieben.

In LA erwartete uns der übliche Verkehr, obwohl wir relativ wenig im Stau standen.

Bevor wir den Wagen abgaben, noch ein kurzer Abstecher nach Venice

 
mit den knallbunten Jacarandas

und dann mussten wir uns von diesem wunderschönen Schlitten trennen.

Wie man erkennen kann, haben wir in den vier Wochen etwas über 7.500 km gefahren und kamen auf einen Durchschnittsverbrauch von 10.8 l/100km.

Vom Hotel sollte uns ein Shuttlebus nach Anruf innerhalb von 20-25 Minuten abholen. Aber es dauerte mehr als eine Stunde, bis dieser endlich auf dem Hertz-Gelände auftauchte und uns innerhalb von drei Minuten zum Hotel brachte. Wir haben uns beinahe den Allerwertesten abgefroren.

In der Zwischenzeit genug Gelegenheit zum Plane-Spotting. Man hatte das Gefühl, diese am Bauch kitzeln zu können.

Hoffentlich wird die Nacht einigermaßen ruhig. In diesem Hotel haben wir schon schlimme Erfahrungen mit den Nachbarn gemacht und auch heute sind nebenan vermutlich keine 80-jährigen Rentner.

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05.05.2019 – Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas

Wie üblich schlug das Jetlag zu. Ich erinnere mich nicht an die genaue Uhrzeit, aber es war noch dunkel draußen. Aber man kann die Zeit gut für den Reisebericht und das Sichten der (paar wenigen) Fotos nutzen.

Und dann haben wir ein Ritual: Bevor es aus der Stadt der Engel in irgendeine Himmelsrichtung weitergeht, „gönnen“ wir uns einen klitzekleinen Ausschnitt der riesigen Stadt. Mal sind es die Strände, mal das Griffith Observatorium. Diesmal lag unser Hotel in der Nähe von Long Beach, also besuchten wir die gute alte Queen Mary.

 
Die Koffer waren gepackt und eingeladen (wie, zeige ich demnächst mal) und wir starteten Richtung Nordosten nach Las Vegas. Auf dem Weg der unvermeidliche Einkauf im Walmart – Getränke, Snacks, eine Kühltruhe, Campingstühle und was man so an Kleinkram noch braucht.

Die Straßen waren am Sonntag Morgen so frei, wie ich sie in LA noch nie erlebt habe.

In Victorville machten wir noch einen kurzen Stop. Einerseits, um meiner Mutter einen Costco zu zeigen – die auch ob der Größe schier erschlagen war – andererseits, um hier restliche Vorräte und den Tankvorrat zu ergänzen.

Nächstest Ziel war eigentlich Primm, weil ich in der dortigen Outletmall ein paar Kleidungsstücke erwerben wollte, die ich nur dort bekomme in einem Laden namens Vanity Fair. Aber dank des klugen Mr. Google fanden wir schon vorher raus, dass es den Laden dort nicht mehr gibt und er das südliche Las Vegas umgesiedelt war. Hoffentlich.

Die Fahrt ging durch die Wüste, Felder von Joshua Trees säumten den Weg. Und sie sahen so aus, als hätten sie Knospen und würden gleich blühen. Habe ich noch nie gesehen.

An einer Raststätte versuchte ich dann, mit dem Tele etwas näher heranzukommen. Klappte nicht so richtig, aber ich weiß, wo wir noch weitere dieser Pflanzen in den nächsten Tagen zu sehen bekommen.

Dann kam Las Vegas in Sicht. Die Stadt ist mittlerweile riesig geworden, hauptsächlich hat sie sich in alle Himmelsrichtungen als Wohnstadt für die Mitarbeiter/innen der Casinos ausgedehnt.

Überall fieberhafte Bautätigkeit.

Und die üblichen Easy Rider dürfen auch nicht fehlen.

Unser Hotel liegt im Südosten von Las Vegas, in einem Vorort namens Henderson. Hier waren wir schon ein paar Male abgestiegen. Ein sauberes Hotel mit freundlichem Personal und gutem Frühstück.

Meine Mutter bekam ein schönes großes Zimmer, wir als Upgrade eine Suite.

Angekommen, waren die unsere Batterien leer und wir begannen mit einem zweistündigen Matratzenhorchdienst.

Als wir wieder so einigermaßen unter den Lebenden waren, war es mittlerweile 18 Uhr geworden und die Sonne neigte sich dem Horizont zu. Wir beschlossen, noch zum Hoover Dam zu fahren und dort den Sonnenuntergang/Abend zu genießen. Da meine Göttergattin darauf bestand, dass ab 17 Uhr dort alles geschlossen und gesperrt ist, fuhren wir auf den Parkplatz des Stateline Casinos (hat mitterweile den Namen Hoover Dam Lodge), packten unsere Campingstühle und die Kühlbox aus dem Auto und ließen ganz in Ruhe den Abend ausklingen.

 
 
 
Als es dann dunkel geworden war, ließ mir der Staudamm keine Ruhe. Wir fuhren also doch noch in Richtung des Dammes und standen dann wie üblich vor der Security. Ich äußerte meinen Wunsch, fotografieren zu dürfen. Und auch wenn der Walkway über die Autobahnbrücke nach Arizona wirklich gesperrt war ab 17 Uhr, so durften wir doch zumindest über den Hoover Dam fahren. Was wir nach einer kurzen Inspektion unseres Wageninneren auch taten und ich dort zum ersten Mal Aufnahmen des Dammes bei Dunkelheit machen durfte.

 
Auf dem Weg zurück machten wir noch einen Abstecher durch Boulder City, was uns früher schon als gemütliches Nest aufgefallen war. Und ist denn heut schon Weihnachten? Alle Bäume der Hauptstraße waren mit Lichterketten umwickelt.

Nach einem kurzen Fotostop ging es aber dann wirklich nach Hause. Total platt, aber glücklich. Der Urlaub hat begonnen.

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04.05.2019 – Flug von Frankfurt nach Los Angeles

California, here we come. Es geht mal wieder los in den Südwesten. Ziel unseres diesjährigen 4-wöchentlichen Urlaubes ist Los Angeles. Von dort aus geht es über Las Vegas und St. George auf die Nationalpark-Route: Zion, Bryce, Capitol Reef. Dann nach Moab und über Page nach Flagstaff.

Ein paar Besonderheiten haben sich in diesem Urlaub eingeschlichen und ihr werdet erfahren, wie wir sie meistern. Der erste größere Unterschied besteht darin, dass wir meine 87-jährige Mutter mitnehmen. Und wir hoffen, dass sie es genauso genießen kann wie wir.

Der nächste Unterschied besteht darin, dass wir seit langer Zeit wieder ab Frankfurt fliegen. Grund: In den letzten zwei Urlauben in den USA haben wir mit den Zubringerflügen mit Eurowings dermaßen schlechte Erfahrungen gemacht, dass ich die Nase von dieser Airline gestrichen voll hatte. Und nur United zu fliegen, hat auch noch andere Vorteile. Dazu gleich.

Da es nach Frankfurt mehr als die 20 Minuten nach Düsseldorf sind, war die Nacht schon um 3.30 Uhr zu Ende.  Pünktlich um 4 Uhr saßen wir (auch meine Göttergattin) im Auto und konnten über die Autobahn teilweise durch Schneegestöber nach Frankfurt düsen. Die Temperatur auf dem Außenthermometer zeigte stellenweise 1°C an. Das soll Mai sein? Hoffentlich ist es in LA wärmer.

In Frankfurt hatte die beste Reisebucherin von allen bei HolidayParken einen Parkplatz gebucht, der sich allerdings ca. 8 km vom Terminal entfernt befand. Google Maps fand wie immer den kürzesten Weg zum Tor 31 und mit dem Barcode auf dem Buchungsbeleg kamen wir sowohl auf das Flughafengelände als auch auf den Parkplatz. Obwohl dieser sehr voll war, fanden wir in kurzer Entfernung ein flauschiges Plätzchen. Luden das Gepäck aus und stiegen in den schon wartenden Bus. Dieser fährt zur vollen und halben Stunde zum Terminal, Dauer ca. 20 min. Wir hatten alles präzise getimed (und es kamen auch keine Staus dazwischen) und waren daher um 7 Uhr am Terminal. Dort Gepäck abgeben und die erste unangenehme Überraschung: Meine Göttergattin hatte es erwischt: 4-S Screening. Sie wird sich als einzige von uns dreien einer detaillierteren Befragung unterziehen dürfen. Aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.

So verzogen wir uns in die Luxx-Lounge und genossen die Ruhe und ein leichtes Frühstück.

 
Einer der Gründe, warum wir Frankfurt gewählt hatten, waren die Gepäckbestimmungen. Zur Zeit ist im internationalen Luftverkehr in der Bretterklasse ein Gepäckstück à 23 kg üblich. Weil wir letztes Jahr zwei Flüge absolviert und uns damit 25.000 Meilen erflogen hatten, erreichten wir bei UA den sogenannten „Silver Status“. Das bedeutet, dass jeder von uns 2×32 kg Gepäck mitnehmen dürfte. Und der Abflug ab Frankfurt bedeutet, dass die Handgepäckbestimmungen von United greifen. Während bei Eurowings ein Handgepäckstück mit 8 kg Gewicht zugelassen ist, geht es bei UAL nur um die Größe. Und das kam mir bei meinem neuen Gitzo-Fotorucksack (danke an das freundliche Personal von Calumet in Essen für die Beratung) sehr zu pass.

Hier seht ihr, was ich alles in den Rucksack hineingestopft habe. Gewicht? Vermutlich ca. 15 kg. Hoffen wir mal, dass die Größe wirklich passt. Ich werde nach der Ankunft berichten.

Der Flug nach Newark verlief störungsfrei, das Essen war flugzeug-typisch. An der Immigration erwischte es uns dann: Über 2,5 Stunden brauchten wir, bis wir die Schlangen der Einwanderungsbehörde und des Agrarministeriums überwunden hatten. Und an der Security zu unserem Abflugterminal nahmen sie meine Computertasche so richtig auseinander. Die Schlange der einzelnen Kästen belegte fast das ganze Band. Dass sie die Computermaus nicht in einen einzelnen Tray legten, war alles. Da am gleichen Gate keine Lounge zur Verfügung stand, begaben wir uns diesmal direkt ans Abfluggate und vertrödelten die restliche Zeit .

Der Flieger nach LA war relativ leer und so verdösten wir die knapp 6 Stunden an die Küste. Gepäck war alles mitgekommen. Hertz hatte uns auf Stellplatz 477 einen grauen Dodge RAM angeboten. Aber schauen wir mal, was die Firma noch so alles zu bieten hat. Auf dem angebotenen Platz stand irgendein Bus, also machten wir uns auf die Suche. Silverados gab es diesmal gar keine, ein RAM 1500 stand neben einigen Nissans zur Verfügung. Ach ja, und dann gab es noch einen bildhübschen weißen Ford F150. Mein Her(t)z schlug direkt höher. 8087 Meilen hatte der Wagen runter. Alles top. Der wird genommen.

Jetzt ab ins Hotel und dann ins Bett.

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13.10.2018 – Heimreise

Was liegt heute an? Leider die Heimreise. Wir hatten das Hotel aufgrund eines späten Abflugtermins so gewählt, dass wir den Tag noch gewinnbringend nutzen konnten. Und das bedeutet, gemütlich an der Küste herunterzufahren, mal anzuhalten und ein wenig zu fotografieren.

Beginnen konnten wir mit einem guten Frühstück. Eigentlich bot das Hotel keines inklusive an, aber auf Grund unseres Diamond Select Status bot man uns dieses im inhäusigen Restaurant an. Nach Vorbestellung. Zwei Getränke konnte man auswählen (ich nahm einmal Kaffee und einmal Orangensaft, der schmeckte wie frisch gepresst), dazu Bacon und Spiegelei sowie Bratkartoffeln. Das ganze auf Porzellan mit Metallbesteck in schon fast edlem Ambiente, das Hotel nehmen wir wieder. Vor allen Dingen deshalb, weil wir es uns mit unseren Best Western Punkten geschossen hatten. Belastung auf der Kreditkarte: Null Euro.

Ein letzter Blick mit der Kamera von oben in das Treppenhaus.

Danach den Wagen beladen, überflüssiges wegwerfen und auf den Weg nach Süden machen. Südlich von Oxnard stießen wir auf dem Freeway 1 wieder auf die Küste und schauten uns die Gegend an, die wir Kürze verlassen würden. Am Point Mugu State Park die Gelegenheit für ein paar Fotos.

Etwas weiter südlich kam dann schön die Sonne raus und gab mir (etwas nördlich von Malibu) die Gelegenheit, nochmal auf die Wellen draufzuhalten.

Charley Harpers Haus haben wir nicht gesehen. Aber was wir sehr mutig fanden, war die Art, wie die Leute an der Küste bauen. Viel Grund auf dem Festland haben sie nicht beansprucht.

In den Bergen standen dann schon ein paar nette Villen – unbezahlbar.

Dann in L.A. deutsche Töne:

Kurz bei Costco tanken (wir waren nicht die einzigen und es brauchte ca. 15 Minuten, bis wir dran waren). Danach zum Flughafen, Auto abgeben und Gepäck abgeben. Aufgrund unseres Silver Status durften wir uns in die Premier Line stellen und wurden mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt. Auch der Koffer meiner Göttergattin wurde mit 52 lbs noch durchgewunken. Glück gehabt, obwohl ich die Dame sagen hörte, bis 70lbs wären OK. So ganz habe ich es nicht begriffen.

Dank TSA Pre-Status waren wir auch ruckzuck durch die Security und begaben uns zur Alaska Lounge.

Dort durften wir mit unserem Priority Pass nicht rein. Oben am Schalter fragten wir nach: In einer halben Stunde ginge es wieder. OK, das halten wir noch aus.

In der Lounge leckere Salate und superschnelles Internet. wenn ich das immer gehabt hätte…

Dann in den Flieger, die Abendsonne beleuchtet den Flughafen und los geht es für 10 Stunden ab nach Osten.

Von seinem letzten Flug hatte unser jüngster Sproß berichtet, dass er auf dem Weg nach Europa Nordlichter gesehen hatte. Da meine charmante Reisebegleiterin in diesem Punkt total aufgeregt war und mehrfach unsere Sitzplätze umgebucht hatten, nur um dieses Spektakel zu sehen, waren wir schon etwas neugierig deswegen. Aber entweder hatten wir uns davon zuviel versprochen oder die Aktivität im Norden war nicht so dolle, jedenfalls sah ich nichts, was die Kamera auch mit einer Lanzeitbelichtung hätte einfangen können. Als dann so langsam der Morgen dämmerte, hielt ich doch die Linse aus dem Fenster und machte zumindest ein Foto.

In London hatten wir mehrere Stunden Aufenthalt, die ich zu einem kleinen Schläfchen nutzte. Dann noch eine Stunde nach Deutschland in die deutsche Bürokratie. An der Passkontrolle mühten sich zwei Beamte redlich, die über 100 Menschen abzufertigen. Warum die vier automatisierten Kontrollen nicht geöffnet waren? Nobody knows. Aber irgendwann öffneten sich auch diese Schleusen und es ging erheblich schneller voran.

Endlich zuhause.

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