5. Reisetag – Städtetour Görlitz – Bautzen

Guten Morgen Deutschland. Der Wetterbericht von vorgestern zeigte für die nächsten zwei Tage schönes Wetter für den näheren Osten an. Es war allerdings ein Fehler, den Bericht nicht für den heutigen Tag zu kontrollieren.

Wir machten uns also auf den Weg nach Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands. Bei strahlend blauem Himmel fuhren wir los. Aber je näher wir uns dem Ziel näherten, um so gräulicher zeigte es sich oberhalb von uns.

Auf dem Weg dahin machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Schloss Rammenau. Allerdings verlangten die dort nur für das Innere des Schlosshofes schon 5 Euro. Dazu war unsere Zeit dann doch etwas zu knapp.

In Görlitz mieteten wir uns im Parkhaus ein und begannen unsere Stadttour. Görlitz ist reich gesegnet mit historischen Bauten, die allerdings im Licht des grauen Himmels nicht so recht zur Wirkung kamen.

Mir als Fotograf vermieste es schon ein wenig die Laune, so ohne Sonnenstrahlen diese herrlichen Gebäude abzulichten.

Eines der besonderen Features von Görlitz ist die Tatsache, dass es nur durch die Neiße vom Nachbarland Polen getrennt ist. Und über eine Brücke ohne jegliche Kontrollen und Beschränkungen erreichbar.

Diese Gelegenheit nutzen wir natürlich, um diesem Land unseren ersten Besuch abzustatten. Na ja, so richtig aufregend war es nicht, aber wir drangen auch nicht tief nach Zgorcelec ein. Dazu fehlte dann doch die Zeit.

Auf dem Rückweg schauten wir noch das in Renovierung befindliche Jugendstilkaufhaus rein.

Wenn das mal fertig ist, wird das bestimmt ein Kleinod in dieser Stadt.

Etwas deprimiert zogen wir um die Mittagszeit wieder ab, um das nächste Tagesziel, Bautzen, anzufahren.

Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass die Sonne etwas herauskam, aber Bautzen gefiel mir um Größenordnungen besser. Eine wunderschöne Altstadt mit einer erklecklichen Anzahl an Türmen.

Auch hier durchwanderten wir die Stadt von Nord nach Süd und von Ost nach West.

Am schönsten ist der Anblick von der Friedensbrücke, auf der man die Spree überqueren kann.

Als wir uns auf den Rückweg gemacht hatten, besserte sich das Wetter noch weiter. Schöner Sonnenuntergang gefällig? Aber wo? Wie weit ist die Bastei entfernt? 50 Minuten? Das kommt hin. Also das Navi umprogrammiert und quer durch die Lausitz zur Bastei. Wir kamen rechtzeitig an, um uns einen schönen Spot für den Sonnenuntergang zu sichern.

Leider verschwand die Leuchtquelle relativ früh hinter den Wolken, aber es reichte trotzdem für ein paar schöne Fotos.

Dann noch ca. 50 Minuten nach Hause, so hatte sich der Tag doch noch zum Guten gewendet.

2. Reisetag – Bastei und Umgebung

Eigentlich hatten wir einen Abstecher in die nördliche Umgebung von Dresden geplant. Aber der Himmel war so schön blau, wir nehmen uns das Recht heraus, uns spontan umzuentscheiden.

Aber vorher steht ein gutes Frühstück an. Mal sehen, wie das Hotel zu Corona-Zeiten ein Buffet meistert. Als wir zur festgelegten Zeit eintrafen, waren die Tische nicht einmal zur Hälfte besetzt, ein gutes Zeichen. Am Anfang des Buffets stand eine Schachtel mit Einmalhandschuhen, so wie man sie auch beim Tanken von Dieselkraftstoff kennt. So wird vermieden, dass man das Anlegebsteck des Vorgängers berührt. Gute Lösung. Das Personal, das den Tisch zwischendurch abräumte, war brav mit Schnutenpullis bekleidet. Das Frühstück (im Frühstücksraum des Marriot-Hotels) war reichhaltig und sehr lecker. 10 von 10 Punkten.

Jetzt ging es über die Dörfer in Richtung Bastei. Wir waren in früheren Jahren schon einmal dort gewesen, allerdings hatte da das Wetter nicht mitgespielt.

Auf dem Weg stellten wir fest, dass der blaue Himmel sich hauptsächlich hinter uns erstreckte, aber vor uns immer mehr Schleierwolken hinzukamen. Wenn das mal gut geht.

Einige Kilometer vor dem Hauptparkplatz ein Schild zu einem anderen Parkplatz mit der einem riesigen Foto der Bastei. Sollten wir da parken? Das hatten wir anders in Erinnerung. Wir fuhren also noch ca. 3 km weiter – die hätten wir auch laufen können, aber wer macht das schon, solange er noch 4 gesunde Räder hat? – und ereichten den in einem Waldstück gelegenen Hauptparkplatz. 3 Stunden für 5 Euro. Von dort aus schlossen wir uns den Besuchermassen (ja, wirklich wahr) an und wanderten (meistens mit Mund-Nasen-Bedeckung) die wichtigsten Punkte der Felsenlandschaft ab.

Auch durfte ein Besuch der Felsenburg nicht fehlen (Eintritt 2 Euro/Person). Schon erstaunlich, dass dort Menschen gelebt haben.

Imposant immer wieder der Blick über das Elbetal und auch der Blick nach unten, senkrecht und nichts für Leute mit Höhenangst.

Auf dem Weg zurück begegneten wir einer Informationstafel, die mit einem schönen Wasserfall, dem Amselfall, warb. Nur eine halbe Stunde. Ja, hin und bergab. Anschließend die gleiche Strecke zurück und bergauf. Mussten wir in dem frühen Stadium des Urlaubs nicht haben.

Was gibt es noch in der Nähe? Die Burg Stolpen (nicht stolpeRn) stand auf der Karte. Wir fuhren durch Dörfer mit teilweise schwer aussprechlichen Namen, bis wir in Rathewald – was sollen wir da rathen? – ein Hinweisschild zum Amselfall sahen. Laufzeit 15 Minuten. Das schaffen wir gerade noch. Also aufrödeln und los geht es. Bergab ging es in eine Schlucht, wo doch tatsächlich noch Häuser standen, malerisch an die Felsen gezwängt. Das war die Rathewalder Mühle, in früheren Zeiten wohl wirklich als Wassermühle betrieben.

Kurz dahinter war dann der Weg zum Amselfall zu Ende. Wegen Steinschlag gesperrt. Schade. Hätte gerne eine Langzeitbelichtung gemacht.

Also zurück zum Auto, auch andere Rathewalder Häuser sind sehr mutig erbaut worden.

Ganz in der Nähe liegt die Burg Hohnstein. Ich vermute mal, dass sie aus Sparsamkeitsgründen das “e” zwischen h und n weggelassen haben, denn sie hebt sich imposant auf hohen Steinen in den Himmel.

Leider weist sie eine sehr unrühmliche Vergangenheit durch Begebenheiten während des 2. Weltkrieges auf.

Schaffen wir noch ein Burg? Ach ja, die Stolpener stand ja auf dem Plan und im Norden sollte es ja auch sonniger sein. Stolpen selbst hat den Status einer Stadt – und das will bei den ganzen Dörfern was heißen – und hat wohl deswegen auch einen eigenen Marktplatz.

Die Burg ist von dort durch einen kleinen Fußmarsch gut zu erreichen. Das Raubrittertum hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Allein um in das Burginnere zu gelangen, sollten wir 7 Euro pro Person abdrücken.

Und dann vielleicht noch einem Schlossgeist begegnen, der auf dem Weg dorthin beworben wurde? Klar, dass der auch eine Gage verlangt, aber dazu waren wir doch etwas zu erschöpft und gönnten uns nur die Anlage von außen.

Etwas erschlagen von den Eindrücken beschlossen wir, nach Dresden zurückzukehren und dort etwas Mittagspause zu machen. Ein kleiner Snack bei Netto ließ uns die Fahrtüchtigkeit wieder herstellen und wir machten anschließend auf dem Zimmer gemütlich Pause.

Super, die Pause hat gut getan. Dem Wetter allerdings weniger. Es nieselt leise vor sich hin. Für Regenfotos die ideale Voraussetzung. Aber für mich weniger. Aber da sich sowieso der Abend und damit die Dunkelheit ankündigt, können wir das nutzen. Ca. 15 Min. in nördlicher Richtung liegt Moritzburg mit dem gleichnamigen Schloss. Das auf ein Jagdhaus des 16. Jahrhunderts zurückgehende Jagdschloss erhielt seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert unter August dem Starken (Wikipedia).

Bei Tag sollte man es schon im Sonnenschein sehen. Dann macht es was her. Als wir ankamen, fiel es feucht vom Himmel und meine Göttergattin igelte sich auf dem Beifahrersitz ein, während ich mich opferte, um in der Dämmerung erste Fotolocations zu erspähen. Und das lohnte sich. Obwohl mir die Kamera nassgeregnet wurde, ging im Westen gerade die Sonne unter und bescherte mir ein Abendglühen, wie ich es selten gesehen hatte.

Kurz auf die Westseite des Schlosses gewandert und über dem Teich zeigte sich ein Nachglühen, welches ich eher von Hawaii oder Arizona kannte.

Hat sich doch gelohnt. Oben auf der Schlossterasse wurde ich dann noch mit einem Regenbogen überrascht.

Dann aber erstmal zurück zum Wagen, denn das Dämmerlicht brachte das Schloss nicht vorteilhaft zur Geltung. Der Porzellanladen war auch gerade geschlossen, also konnte ich die beste Ehefrau von allen damit nicht aus dem Wagen locken. Auf dem Weg zum Auto stieg mir ein pferdiger Geruch in die Nase. Hier werden Vierbeiner gehalten.

Noch ca. eine halbe Stunde warten und dann war es dunkel genug, um die gleiche Runde – diesmal mit der treuesten Fotografenbegleiterin, die man sich vorstellen kann – noch einmal zu drehen.

Diesmal kam die Beleuchtung voll zur Geltung und obwohl der Himmel total bedeckt war, es nieselte immer noch leise vor sich hin, kam die blaue Stunde voll zur Geltung und ermöglichte diese Aufnahmen, deren Stil ich so liebe.

Das war dann doch ein wirklich gelungener Abend trotz des schlechten Wetters (schon gemerkt? Genitiv korrekt angewendet 😉 ).

Auf dem Rückweg schnell noch etwas zu Essen geholt und wieder geht ein toller Urlaubstag zu Ende.

Herbsturlaub – Fahrt nach Dresden

Nun sind wir wieder unterwegs. Nicht in die USA, wie von langer Hand geplant, sondern in die entgegengesetzte Richtung: Richtung Osten, immer geradeaus. Erstes Ziel: Dresden. Von dort aus wollen wir die Sächsische Schweiz und das Umland unsicher machen. Eigentlich sollte unsere Reise schon am Freitag beginnen, aber da das Regenradar 100% Regen angekündigt hatte, konnten wir zwei Nächte in Dresden stornieren und fuhren erst am Sonntag los. Die Fahrt verlief absolut problemlos und vollkommen ohne Staus. Nach 5,5 Stunden kamen wir am Best Western Macrander Hotel im Norden von Dresden an. Das Hotel hat – zur Zeit – keine Maskenpflicht (wohl aufgrund der geringen Fallzahlen in Sachsen), aber freiwilliger Schnutenpulli ist erlaubt. Verwaltet wird es mit dem angrenzenden Marriot-Hotel der Macrander-Gruppe. Beides moderne Bauten. Frühstück – mit Buffet – findet am nächsten Morgen im Marriot Hotel statt. Um den Andrang geringer zu halten, müssen wir uns für eine Uhrzeit entscheiden und bekommen ein 45 minütiges Zeitfenster. Sollte reichen. Der Zimmerservice kommt offiziell erst nach 3 Tagen rein, aber wir verzichten ganz. Schließlich haben wir unsere eigene Kaffeemaschine mitgebracht und ein Käffchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Frische Handtücher sollten zu organisieren sein.

Aber noch sind wir nicht soweit. Unser Zimmer ist ein Upgrade auf die höchste Kategorie. Und das ist sogar wörtlich zu nehmen. Der Aufzug zeigt die 8. Etage und damit sind wir im Panoramaflügel untergebracht. Auf dem Fensterbrett liegt ein Fernglas (angebunden) und eine Tafel, die die Sehenswürdigkeiten im vor uns liegenden Dresden beschreibt. Na ja…

Nachdem wir uns an dem Anblick hin- und weggesehen haben, stellt sich so langsam auch der kleine Hunger ein. Knoppers haben wir nicht dabei, also müssen wir selbst was jagen. Aus dem Hotel dringen verführerische Düfte durch den Flur, aber uns ist nicht so nach Restaurant. Also suchen wir uns – die Dämmerung bricht langsam herein – die Königsklasse des schnellen Essens und werden in der Nähe der Altstadt auch fündig. Leib und Seele sind gestärkt, eine Wanderung durch die beleuchtete Altstadt kann beginnen. Wir finden in der Nähe der Staatskanzlei einen Parkplatz – der nach 20 Uhr sogar kostenlos ist, wir kamen um 19.56 Uhr an – und marschieren zu den Elbewiesen, um den Blick zu den Elbterassen zu genießen.

Danach geht es über die Brücke – eine riesige Baustelle – zur Hofkirche und zum Schlossplatz.

In einem Durchgang hält mich meine Göttergattin an und meint: Mach doch mal so ein Foto von der Frauenkirche:

Gebongt.

Aber auch vom Neumarkt aus ist das Kapellsche gut zu sehen.

Auf dem Rückweg vorbei an der großen Flieseninstallation (Fürstenzug, goldenes Flies)

noch einen Abstecher zur Semperoper (nein, wir trinken kein Radeberger)

und dann geht es zurück zum Auto.

In 8 Minuten sind wir wieder im Hotel und können den Tag ausklingen lassen.

Kein Regen, für den ersten Urlaubstag ein guter Anfang.

Dresden und Umgebung, 2. Tag

[ Zum 1. Tag ] – [ zum 3. Tag ]

Nach einem guten Frühstück standen heute nördlich von Dresden folgende Sehenswürdigkeiten auf dem Plan: Als “alter” Karl May Fan durfte ich das gleichnamige Museum in Radebeul nicht verpassen (nicht zu verwechseln mit dem Pils, welches aus RadeBERG kommt). Danach ging es ca. 8 km weiter nördlich zum Schloss Moritzburg und anschließend nach einem Schlenker nach Westen nach Meißen.

Das Karl May Museum liegt in einer netten Wohngegend im ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers und trägt treffenderweise auf einem großen Schriftzug den Namen “Villa Shatterhand”, der Name, den sich Karl May auf seinen fiktiven Reisen in den Westen zugelegt hatte.

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Betritt man zuerst den Garten, trifft man dort auf die “Villa Bärenfett”, ein großes Blockhaus natürlich, welche eine Ausstellung über die Indianer Nordamerikas enthält, während das eigentliche Wohnhaus Exponate zum Leben und Wirken “Old Shatterhands” zeigt.

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Ein viertelstündiger Audiovortrag führt gut in die Ausstellung ein. Man erfährt, dass die ausgestellten Stücke in der Villa Bärenfett zu großen Teilen Orginale sind, die von Karl May, aber auch befreundeten Organisationen zusammengetragen wurden.

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Die Kleidungsstücke mögen für die Weiblichkeit am interessantesten sein, die Herren der Schöpfung schauen sich gerne die Waffen an. Wohl beiden mag es beim Anblick der Skalplocken gruseln, wenn man davon ausgeht, dass diese wirklich echt sind und mal Menschen gehört haben.

Ebenfalls interessant fand ich den Vortrag, der auch von einer DVD abgespielt wurde und das Leben des Schriftstellers erzählte. Es war nicht immer eitel Sonnenschein, was sich da so ereignet hat.

Weiter ging es ins Wohnhaus, wo auf zwei Etagen Exponate aus seinem Leben zu sehen sind. Mir hatte es besonders die Bibliothek angetan sowie auch das Arbeitszimmer.

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Auf der gegenüberliegenden Straßenseite erstreckt sich ein kleiner Park. Den hatte Karl May, als er zu Geld gekommen war, selbst gekauft, damit ihm nicht in der Zukunft Gebäude den Blick versperren. Cleverer Schachzug, nur bei den heutigen Grundstückspreisen ein teures Unterfangen.

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Die Sonne lachte vom Himmel und wir fuhren ein paar Kilometer weiter nach Moritzburg zum Schloss Moritzburg.

DSC4073.jpgDie ganze Anlage mit dem davorliegenden Dorf erinnerte mich an Schwetzingen bei Mannheim, die Menschenmassen, die es an diesem schönen Sonntagmittag nach draußen trieb, passten nicht so recht ins Bild. Auf eine Schlossbesichtigung von innen verzichteten wir ob der langen Schlange an der Kasse und machten statt dessen einen Rundgang um das zu großen Teilen renovierte Schloss und ließen uns zur Entspannung die Sonne auf den Bauch scheinen.

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Nach der Mittagspause holten wir die Räder aus dem Wagen und radelten durch die angrenzenden WälderDSC4109.jpgzur ca. 2 km entfernten Fasanerei. Der Leuchtturm am See sah sehr hübsch aus, aber zu welchem Zweck er wirklich gedient haben mag, das überlasse ich der Fantasie des Lesers.

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Die Uhr bewegte sich langsam auf 16 Uhr zu und beim Verlassen des Dorfes wurde das Schloss nochmal so richtig schön von der Nachmittagssonne angestrahlt.

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Nur wenige Kilometer weiter westlich liegt die Stadt Meißen, welche wegen ihrer Porzellanmanufaktur berühmt wurde. Die beiden gekreuzten Klingen stehen seit langer Zeit für teure Porzellanarbeiten, die in der heutigen Zeit allerdings nicht mehr jedermanns Geschmack sind.

Als wir in die Stadt kamen, wurden wir zuerst von der riesigen Burg überrascht, welche sich hoch über der Stadt erhebt.

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Da es für einen Besuch der Manufaktur schon etwas spät war, beschränkten wir uns auf einen Rundgang duch die wunderschöne Altstadt.

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Und in den Auslagen einiger Schaufenster konnte man dann auch sehen, was uns im Museum entgangen ist.

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Und wenn man die eingetretenen Touristenpfade verlässt, stellt man fest, dass in Punkto Renovierung noch einiges an Handlungsbedarf besteht:

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Weitere Fotos gibt es auch hier in der Bildergalerie.

Dresden und Umgebung, bei Tag und bei Nacht

[ Zum 2. Tag ]

1. Tag

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Vor einiger Zeit hatte ich schonmal die Gelegenheit, Leipzig zu besuchen und hatte im Rahmen dieser Reise auch einen Abstecher nach Dresden unternommen.
Dieses Mal ergriff ich die Chance, über die Karnevalstage in eine Gegend zu flüchten, in der nicht ständig buntgekleidete Menschen alkolholisierte Fröhlichkeit verbreiten.
Vier Tage Dresden und Umgebung standen vor der Tür.
Die Fahrt an einem Freitag Nachmittag hätte schneller gehen können, hätten nicht diverse Staus alles verzögert. Abends fielen wir dann todmüde ins Bett im Hotel Quintessenz-Forum.
Der nächste Morgen bescherte uns einen blauen Himmel, gute Laune pur.
Nach dem Frühstück ab in Richtung Innenstadt. Geparkt wurde, wie schon beim letzten Besuch, am Parkplatz an der Wigardstraße. Dort kann man an Wochenenden ganztägig kostenlos parken. Außerdem ist die Innenstadt von dort aus in wenigen Minuten mit den Rädern problemlos zu erreichen. Über die Carolabrücke direkt zur Semperoper und von da aus zum Zwinger.

DSC3731.jpgDen hatten wir bei unserem letzten Besuch nur kurz von aussen angeschaut. Aber wie man sieht, lohnt sich auch ein Blick nach innnen. Auf den äußeren Mauern tummelten sich nicht ganz so viele Menschen und man hatte einen guten Blick ins Innere, aber auch auf umliegende Gebäude.

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Weiter ging es durch die Innenstadt, an der Frauenkirche vorbei:

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Dann zum ElbuferDSC3844.jpg DSC3833.jpg

und noch einen Abstecher gemacht zur Garnisonkirche St. Martin:DSC3872.jpg

Etwas weiter abwärts der Elbe hatte ich noch ein paar schöne “Schlösschen” liegen sehen und wollte mir diese mal aus der Nähe betrachten. Ein Parkplatz kurz davor war schnell gefunden, ein Weg führte hinunter zur Elbe (Elberadweg) und vorbei ging es mit dem Rad unterhalb der Schlösser. Aber nicht viel zu sehen. Also umgekehrt und den Weg oberhalb zu den Bauten gesucht. Und da lagen sie dann auch: Schloss AlbrechtsbergDSC3877.jpg

und das Lingnerschloss, welches zur Zeit in einen Restaurationsbetrieb umgewandelt wird. Aber mit einer fantastischen Aussicht über das Elbetal:

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Gesättigt von Eindrücken ging es zurück ins Hotel, um eine Verschnaufpause zu bekommen, denn schließlich wollte ich noch ein wenig Dresden bei Nacht fotographieren. Wir parkten wieder an der gleichen Stelle wie schon am Morgen, denn dort bietet sich schon ein guter Anblick der Skyline von Dresden, der Elbflorenz.

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Wieder über die Brücke und zu ein paar der Sehenswürdigkeiten, die ich beim letzten Mal noch nicht bei Nacht abgeklappert hatte:

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Leicht durchfroren, denn der Wind war doch nicht so richtig prickelnd warm ging es am goldenen Reiter zurück zum Parkplatz.

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Gute Nacht, morgen geht es weiter in die Umgebung.

Weitere Fotos vom Tage gibt es in der zugehörigen Bildergalerie.