27.05.2019 – Hotelhopping – Fahrt von Flagstaff nach Phoenix

It’s raining again. Schön, den Song von Supertramp zu hören. Aber nicht, wenn einem beim Gang vom Hotel zum Frühstückrestaurant fast die Zehen in den Flip-Flops wegfrieren.

Während des Frühstücks Diskussion: Was machen wir? Der Wetterbericht für Flagstaff hatte ein dickes Wolkenband gezeigt, welches sich in den nächsten zwei Tagen nicht auflösen würde. Und wir hatten noch zwei Nächte gebucht. Für Phoenix sah die Großwetterlage deutlich besser aus. Also fragten wir an der Rezeption nach, ob wir bitte sofort abreisen und die nächsten zwei Nächte stornieren könnten. Die freundliche Beverly legte uns keine Steine in den Weg und machte uns die Rechnung fertig.

Karin buchte schnell im Stadtteil Scottsdale in schönes und modernes Hotel und wir setzten uns auf die Piste. Die Schnee- und Hagelschauern erleichterten uns den Abschied aus Flagstaff.

 
Schade. Ich mag diese Stadt. Die durchfahrenden Züge, das Tuten aus der Ferne, all das macht unter anderem den Charm der Stadt aus.

Aber was zu kalt ist, ist zu kalt (wir hatten die Temperaturanzeige auf °C umgestellt).

Schon auf dem Interstate 17 klarte der Himmel auf. Wir durchfuhren das Val Verde

und konnten im Montezuma Castle einen kurzen Zwischenstop einlegen.

Mir war in der Hauptsache daran gelegen, die Kolibris zu fotografieren. Während die Damen den Riverwalk besichtigten, hockte ich mich auf eine Picknickbank und verschoss an die 100 Fotos in der Hoffnung, dass wenigstens ein paar was würden.

 
Dann ging es weiter ab nach Süden. Saguaros mit Blüten säumten den Weg.

Wie man auf dem Foto oben sehen konnte, war die Temperatur nahe dem Gefrierpunkt. In Phoenix hatten wir locker 25 Grad mehr. Das Hotel war ein supermoderner Komplex und ich freute mich schon auf einen Gang in den Pool. Wir packten unsere Sachen aus und machten es uns gemütlich.

 
Während unserer Kurzpause fiel der feinhörigen Lauscherin an meiner Seite auf, dass die ganze Zeit Musik an unser Fenster dröhnte. Sie machte sich auf zur Rezeption und bat um ein leiseres Zimmer. Der freundliche Herr an der Theke meinte, dass dieses das am besten gelegene Hotel an der Partymeile von Scottsdale wäre und dass bis um drei Uhr nachts die Betten vibrieren würden. Na, das wir ja immer BÄSSER.

Aber er bot uns sofort an, die Zimmer zu stornieren und Karin buchte und kurzerhand im Stadteil Chandler ein anderes Hotel. 25 Minuten später enterten wir diesen auch modernen Hotelkomplex. Leider hatte er kein Festnetz-LAN, aber auch das WLAN erlaubte mir, eine Datensicherung anzustoßen. Also Wlan kann auch schnell gehen.

Aber jetzt schnell auf die Straße. Wir wollten unbedingt noch zu den Superstition Mountains. X-mal waren wir schon daran vorbeigefahren, jetzt wollten wir wenigstens mal einen Trail gehen.

Wir machten Halt an der Cholla Picnic Area und ich schaute mich schon um, ob es in der Nähe Kakteensorten in Blüte gäbe, die ich noch nicht fotografiert hatte. Gab es.

 
 
Nach dem Abendessen ruft der Berg. Es war eine unheimlich tolle Stimmung, diesem mystischen Berg (Superstition = Aberglauben) näher zu kommen.

 
 
Unterwegs eine weitere Kaktusart mit Blüten, die wir noch nie so vorher gesehen hatten.

Der Biene, die sich darüber hermachte, war wohl der gleichen Meinung und ließ es sich schmecken.

Die Mine, die Jacob Waltz entdeckt hatte und den verborgenen Goldschatz konnten wir auf unserem Trail gerade nicht entdecken, aber in den Sonnenuntergang zu wandern, hatte schon was für sich. Ein Träumchen von einem Trail.

 
 
 
 
  Dann noch schnell in den Wagen und zum Hotel zurück.

 
Dank schnellem Internet kann ich den Bericht auch noch am gleichen Tag freischalten.

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24.05.2019 – Fahrt von Page nach Flagstaff

Wieder ein langweiliger Fahrtag. Wir verlassen Page in Richtung Süden, die Temperatur auf dem Autothermometer beträgt 15 °C. Das ist ein Fortschritt. Und der Himmel bläut, was das Zeug hält.

Wir fahren den Berg hinab und anstatt auf die 89 nach Flagstaff abzubiegen, fahren wir kurzerhand geradaus weiter zu dem Aussichtsspunkt, den wir gestern neu entdeckt hatten. Mal schauen, wie das Tal und der Damm im Morgenlicht aussehen.

 
Dann geht es auf die Piste und wir fahren ohne Stop durch bis Cameron zur Trading Post. Obwohl es einige zig Jahre her ist, erinnert sich meine Mutter noch bestens an den vollgestopften Laden.

 

Wir gehen nur kurz rum ums Haus, schauen uns die Brücke an und auch den wunderschönen grünen Garten.

Auf dem Parkplatz eine der die Sonne nicht gerade anbetenden Asiatinnen. Sie machen sich offensichtlich um ihren Vitamin-D-Spiegel keine Sorgen. Hauptsache, es kommt keine Sonne an die Haut.

Danach ist es nur noch ein Stündchen bis Flagstaff.

Irgendwann kommen die San Francisco-Peaks in Sicht.

Da wir 2017 mal 4 Wochen in einem Ferienhaus in Flagstaff verbracht haben, ist uns alles sehr vertraut und es ist wie nach Hause kommen.

Für die Übernachtung haben wir uns für fünf Nächte ein BW-Hotel ausgesucht. Als wir ankommen, sind unsere Zimmer noch nicht fertig und wir können die Dame überreden, uns eine Kingbed-Suite zu geben.

Aber irgendwie müssen wir noch ein wenig Zeit totschlagen. Kein Problem in diesem Nest. Erstmal geht es zu dem netten Visitor Center, im Bahnhof untergebracht. Die wie immer freundlichen Damen versorgen uns mit dem notwendigen Kartenmaterial für die Wälder aus der Umgebung.

 
Danach ein Abstecher nach Best-Buy, dem Media Markt der USA. Hier braucht die beste Telefoniererin von allen neue Telefonkarten. Dorthin hat sie sich von Page aus drei Sim-Karten für jeweils einen USD hinschicken lassen. So eine Karte kann sie dann beim nächsten Urlaub über das Internet für einen Flat-Tarif unter anderem ins deutsche Festnetz freischalten lassen. 4 GB Datenvolumen sind auch drin.

Zur Feier des Tages gönnen wir uns einen Besuch bei Sizzler. All you can eat salad bar, ich bin hinterher so vollgefüllt, dass wir uns alle in unseren Hotelzimmer zu einem Nickerchen hinlegen. Und das, obwohl ich diese Schüsseln nicht leergegessen habe.

Als wir aufwachen, ist es später Nachmittag und wir haben mehrere Optionen zur Auswahl: Einen Spaziergang durchs Dorf, gefolgt von einem Trip zu Ross, anschließend zu den San Francisco Peaks zum Sonnenuntergang. Die fortgeschrittene Zeit mahnt uns, die ersten zwei Ziele wegzulassen und direkt den Berg raufzufahren. Dort gibt es direkt außerhalb des Skizirkus einen Parkplatz mit weitem Blick ins Tal. Schon früher hatten wir diese herrlich friedliche Stimmung gerne genossen. Die Wiese vor unserem Stammplatz musste leider Erdarbeiten weichen, vermutlich wird dort ein weiterer Parkplatz gebaut.

Stühle raus, warm anziehen (es ist gerade mal 6°C warm) und zuschauen, wie die Sonne so langsam auf den Horizont zusteuert.

Im Schnee stehen die Aspen, in der Ferne hämmert ein Specht seine Initialen in eine Baumrinde.

Der Sonnenuntergang ist schön wie immer

 
 
 
 
und als wir uns auf den Rückweg machen, ist es nur noch 3°C warm.

Das schreit nach einer Runde Sportshoppen bei Ross. Ich versuche, den Laden aus dem Gedächtnis zu finden und verwundere damit meine Göttergattin, die im Gegensatz zu meinem eingebauten Navi immer ein angetackertes Navi braucht.

Kurze Zeit später sind wir auch da raus und es geht ins Hotel in unsere gemütliche Suite, wo ich bei langsamen Internet versuche, den Bericht zu schreiben und die Bilder hochzuladen.

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15.06.2017 – Flagstaff

Morgen ist Abreisetag – Packen ist angesagt.

Zum Frühstück haben wir einen seltenen Gast. Ein fettes Kaibab-Squirrel hat es sich direkt im Baum neben unserem Haus gemütlich gemacht und knabbert einen Tannenzapfen nach dem anderen ab. Von uns möchte es nichts haben. Dazu ist es doch zu zurückhaltend. Wir kennen uns ja schließlich kaum…

Zu den Reisevorbereitungen gehört, dass wir unseren Dusty durch die Waschanlage schicken. Liebevoll wird er von Hand eingeschäumt, abgebürstet und abgesprüht. Sieht jetzt fast aus wie neu. Hoffentlich kommt keine zu große Baustelle, die das alles wieder zunichte macht.

Am späten Nachmittag machen wir uns nochmal auf zur Snow Bowl, um den Stand des Feuers zu begutachten, aber auch, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Auf dem Weg nach oben stehen die Aspen im schönsten Sonnenlicht.

Diesmal liegen hinter den Bergen ein paar Wolkenschichten und lassen alles rot aufglühen.

Als es dunkel wird, rollen wir den Berg runter und gönnen uns noch einen letzten Rundgang durch die Innenstadt von Flagstaff.

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08.06.2017 Flagstaff – Elden Mountain Lookout Road – Snowbowl

Kennt Ihr das, wenn ein Tag total nichts sagend anfängt und dann mit einem Knaller endet, mit dem keiner gerechnet hat? So war es bei uns. Nach der späten Heimkehr gestern schrieb ich die Ereignisse des letzten Tages am Morgen zusammen und wir gammelten ein wenig vor uns hin. Bis mir einfiel: Wir müssen ja noch den Ölwechsel organisieren. In den letzten Tagen schon war der Ölwechselzyklus bei 10% seiner Lebensdauer angekommen. Und wir hatten bei Hertz in Flagstaff angerufen, um zu erfahren, ob wir den Ölwechsel selbst vornehmen lassen könnten. Immer in der Hoffnung, dass man uns nicht zu einer Hertz-Station schickt, wo sie den Wagen dann austauschen. Es hat uns soviel Zeit und Dirt Roads gekostet, Dusty seinen Spitznamen zu verpassen, das wäre doch echt schade. Die freundliche Dame nahm unsere Daten auf und meinte dann, wir könnten nicht in eine Werkstatt fahren, sondern sollten uns bei der Roadside Assistence melden.

Was wir dann heute morgen auch taten. Diesmal meinte die nächste freundliche Dame, es gäbe da eine Werkstatt am Huntington Drive, gab uns eine „Case-Nummer“ und sagte, wir sollten dort vorbeifahren. Warum nicht gleich so?

Dort angekommen, hatte Hertz (wahrscheinlich die freundliche Dame) schon angerufen und die Jungs dort vorgewarnt. Wann man unseren Wagen fertig machen könne, fragten wir. Eine Stunde müssten wir schon warten. Klasse. Wir gaben dem freundlichen Herrn unsere Handy-Nr. und fuhren zu Marshalls in der Nähe. Die haben immer was. Kaum waren wir da wieder draußen – ich musste meinen Besuch bei Best Buy leider canceln – kam schon der Anruf, wir könnten kommen.

In der Werkstatt gaben wir unseren Wagen und die Schlüssel ab und verzogen uns in den Warteraum. Zum Glück hatten sie dort freies WLan. Und schon nach einer Stunde waren sie fertig mit dem Ölwechsel. Die Kosten – ca. 50 USD – würden direkt mit Hertz abgerechnet. Wieviel Öl wurde denn eingefüllt? 8 Quarts war die Antwort, also ca. 8 Liter. Ich glaube, ich komme mit meinem Wagen demnächst auch hierhin. In Deutschland wäre ich locker mehr als 120 Euro nur für das Öl losgeworden.

Zur Mittagspause wollten wir einen City-Park aufsuchen und gondelten durch eines der Wohngebiete südlich der I40, in der Nähe der Butler Ave gelegen.

Gegenüber von uns türmte sich über den San Francisco Mountains eine riesige Rauchwolke auf.

Waldbrand?

Auf zum Visitor-Center. Wir wollten dort noch ein paar Fragen loswerden (und die Antworten mitnehmen) und ich wollte unbedingt das Gebäude mal mit einem einlaufenden Zug fotografieren. Was gar nicht so einfach ist. Denn bei ca. 100 Zügen pro Tag kommt ungefähr jede Viertelstunde einer. Aber der muss aus der richtigen Richtung kommen. Also setzte ich mich (in sicherer Entfernung) auf eine ehemalige Bahnschwelle und wartete, derweil die beste Kartenleserin von allen die Karten studierte. Eine tolle Art der Entschleunigung.

Übrigens: Der Waldbrand war ein mit Absicht abgefackelter „Holzstapel“, den die Forest-Verwaltung angezündet hatte.

Und nach zwei Güterzügen aus der falschen Richung (einer mit 178 Wagen dran) kam dann endlich die Lok, auf die ich gewartet hatte.

Und weil der Zug so lang war und gemütlich fuhr, konnte ich noch eine Langzeitbelichtung machen, so dass es echt flott aussah.

Wir wollten danach eigentlich nochmal zur Snowbowl fahren, um dort den Sonnenuntergang zu beobachten. Auf der 180 am Pionier-Museum eine historische Version der Eisenbahn, die früher den Westen eroberten.

Da meine liebe Göttergattin soeben ja genug Zeit zum Lesen hatte, kam sie dann mit dem Vorschlag: Duuuu, lass uns doch mal die Elden Mountain Road reinfahren, nur so weit, bis es ungemütlich wird. Laut Führer sollten da einige sehr rauhe Stellen vorkommen, und davon war mein Bedarf von gestern noch gedeckt.

Wir fuhren die Elden Mountain Lookout Road (557, abgehend von der Schultz-Pass-Road) rein, und zu unserer Überraschung waren die Karteninformationen überholt. Eine Dirtroad mit gutem Grading führte bis auf den Gipfel, wo die ganzen Handymasten stehen. Endlich mal super Empfang.

Der Blick ins Tal offerierte tolle Ausblicke auf Flagstaff, so wie man sie sonst nicht zu sehen bekommt.

Noch war genug Tageslicht, um zum Snowbowl raufzufahren. Das schafften wir auch ganz wunderbar, parkten unseren Dusty mit Klappe „zum Strand“ und machten es uns mit Futterage an einem der Tische gemütlich.

Und dann ging es los. Dank der Wolken legte die Sonne einen Untergang hin, wie ich ihn seit langem nicht mehr gesehen hatte. Die Berge staffelten sich in Schichten, wie ich es so liebe

und der Abend tauchte alles in ein goldenes Licht. Elefantös, gigantometrisch, oberaffentitten…..g.

Als das letzte Licht verblasste, gemütlich wieder den Berg runter und Fotos aussortieren.

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06.06.2017 – Cinder Cone OHV Area

Nachdem es ja gestern etwas später geworden war und ich heute sowieso wieder um 6 Uhr wach war, ließen wir es etwas ruhiger angehen.

So (oder so ähnlich) frühstücken wir übrigens.

Urgemütlich mit schönem Blick auf den Wald vor uns.

Ab und zu gesellt sich ein Kolibri zu uns.

Wir wollten noch ins Visitor Center, uns noch ein paar Tipps abholen, tanken, zum Walmart, mal das Angebot von Marshalls checken und irgendwo den Abend ausklingen lassen.

Visitor-Center -> Check
was erleben -> Check
Tanken -> 2,299 USD/Ga Check
Marshalls -> Check
Walmart -> Check
Abend ausklingen lassen -> Check

Auf der Liste der Offroadstrecken der besten Fährensucherin von allen gehörte die OHV (Off Highway Vehicle – das sind die knatternden Vierräder, die immer mit wahnsinniger Geschwindigkeit durch die Botanik brettern) in der Cinder Cone OHV Area. Eingezeichnet war der Zugang von der Straße des Sunset Crater NM, aber als wir ein paar Meilen da reingefahren waren, stand da das Schild: Da kommt ihr nicht rein von hieraus. Also zurück und die „offizielle“ Einfahrt nehmen. Die Dirtroad in das Gelände war eigentlich recht glatt, wären da nicht ab und zu „Wasserrillen“ gewesen, ca. 50cm hoch bzw. tief, leicht geschwungen und bei sehr geringer Geschwindigkeit kein Problem. Nur ein paar Meilen zu schnell und man konnte den Beifahrer von der Fahrzeugdecke abkratzen und die Sachen aus der Kühlbox auf der Ladefläche neben dem Wagen wieder einsammeln.

Dann ging es richtig los. Tripple seven hieß die Devise. Auf der Route 777 ging ein 14 Meilen langer Rundweg durch Lavaasche.

Zwei Stunden Dauer. DAS verstand ich nun gar nicht. Zumindest zu Anfang. Die oben beschriebenen Wasserrillen wiederholten sich hier im Abstand von ca. 2 Metern, so das man sich vorkam wie auf einer Nusschale in hohem Wellengang. Echt super. Dazu kam dann ungefähr nach der Hälfte des Rundkurses, dass die Asche immer tiefer wurde und ich wirklich den 4-Rad-Antrieb incl. Differentialsperre einschalten musste, damit sich Dusty nicht zu sehr in den Sand wühlte mit allen vier Rädern.

Aber irgendwann war auch dieses Abenteuer vorbei. Wir wollten gerade auf die Hauptstraße einbiegen, als ein kleines Tier vor uns über die Straße huschte. Zu groß für ein Squirrel, zu klein für eine Katze. Und dann sahen wir, dass neben der Straße eine Kolonie von Erdmännchen (Prairie Dogs) ihr unterirdisches Höhlenlabyrinth gegraben hatte. Natürlich hatte der Wachposten unseren an den Straßenrand gefahrenen Wagen direkt entdeckt und Alarm geschlagen. Alle Viecher weg.

Wir blieben ruhig mit geöffnetem Fenster sitzen und hofften, dass neben uns der eine oder andere den Kopf rausstrecken würde. Taten sie aber nicht. In etwas größerer Entfernung trauten sich dann Teenager raus und hatten immer ein wachsames Auge auf den Feind in rot.

Irgendwann düsten wir dann ab und fuhren bei Marshalls vorbei, um das neue Angbot zu checken. Für mich waren neue Flipflops dabei, die vom Walmart fallen nach einer Woche auseinander.

Nächste Station: Walmart: Flipflops zurückgeben und noch ein paar Lebensmittel einkaufen.

Im Visitor Center hatte uns Anna den Rat gegeben, den Abend im Buffalo Park zu verbringen. Wir waren da schon vorbeigefahren, hatten aber angenommen, dass es sich um so etwas ähnliches wie Bearizona handelt. Weit gefehlt. Ein schön angelegter Park in den Bergen, wo die Flaggstaffianer joggen, spazieren, den Hund ausführen und den Abend genießen.

Genau das taten wir auch, aßen zu Abend und genossen den Sonnenuntergang.

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