Dritter Tag der Behandlung der Karnevalsallergie. Außer bei Facebook sind mir keine Narren über den Weg gelaufen. Verkleidung an der Ostsee? Fehlanzeige.
Wohlgemut machten wir uns auf den Weg nach Rostock, um von dort aus den westlichen Küstenstreifen der Hansestadt zu erkunden. Dort liegen unter anderem die Städte Heiligendamm, wo wir dem Strand einen kurzen Besuch abstatteten.
Und Kühlungsborn. Ein fast schon riesiges Feriendorf mit Ferienwohnungen, Hotels und anderen Unterkunftsmöglichkeiten an allen Ecken und Kanten.
Logisch, dass auch da eine Seebrücke zur Grundausstattung gehört. Diesmal allerdings „nur“ bei Tageslicht. Aber die Lampen sind die gleichen wie in Wustrow gestern.
Weiter nach Wismar, einer weiteren Hansestadt. Und da hatte ich schon nach gesucht: Nach dem Autokennzeichen HWI (WIS gab es auch, aber das erschien mir nicht stimmig). Und genau wie HRO für Rostock gibt es das natürlich auch.
Als wir im Hafen ankamen, war der erste Kommentar meines Sohnes (ein Einwohner Rostocks): Ist ja wie Rostock, nur kleiner. Und es stimmte. Nette Hafenanlagen, direkt an der malerischen Altstadt gelegen.
Und die alte Hansekogge Wismar wartet auf ihre Restaurierung.
Leider wurde mit später werdender Tageszeit das Wetter auch schlechter, so dass wir es bei einem kurzen Bummel bewenden ließen.
Aber man kann ja wiederkommen.
Auf dem Weg ins Hotel noch ein kurzer Stop am Rastplatz Quellental an der A20. Dort waren mir gestern schon die Mengen an Windrädern mit ihren leuchtend roten Lampen aufgefallen. Ob man davon was mit einer Langzeitbelichtung einfangen kann? Versuch macht kluch. Man kann:
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Landungsbrücken und ein Abstecher in den Elbtunnel.
Der graue Himmel erleichtert
den Abschied und auf geht es nach Osten. Nächstes Ziel ist Schwerin mit dem netten Seehotel Frankenhorst. Blauer Himmel und ein Hotel direkt am See erwartet uns.
Hier könnte man locker ein paar Tage verbringen. Wir deponieren unsere Sachen im Zimmer und fahren weiter nach Rostock, um unseren Sohn zu besuchen. Mit ihm entdecken wir die Ostseeküste bis hinauf nach Wustrow, wo wir die Seebrücke beim Anbruch der Dunkelheit als letzten Aussichtspunkt genießen dürfen. 

Hat alles eine gewisse Ähnlichkeit mit der Oregon-Küste.

Dieses und die umgebenden Gebäude sind schön erleuchtet und halten zum Glück schön still.
Aber auch das Hotel sieht nett aus.
Die Sterne sind gerade herausgekommen und ich versuche vom Balkon aus, den Himmel abzulichten.
Kläglicher Versuch, ich weiß, aber ich war zu müde, um noch rauszufahren und dem Lichtsmog zu entrinnen.

Zu den Landungsbrücken war es dann doch zu weit und wir marschierten im langsam einsetzenden Nieselregen Richtung Innenstadt, vorbei an der St. Katherinen-Kirche
über die Handelskammer,
um wenigstens das Rathaus einmal ablichten zu können.
Mit von der Partie waren von der DJK Grün-Weiß-Werden die Spieler Dennis „Highspeed“ Kerger und Nico „Franz“ Krauthausen sowie als Trainer Dirk Bril. Dieser wurde vom Bürgermeister der Stadt, Rudi Jelinek, unterstützt.
Aber dann zogen so langsam aber sicher die Routiniers von TUSEM davon bis zu einem Halbzeitstand von 17:8. Da nützten auch die in dieser Klasse eher unüblichen „Joker“ nichts, die das Allstar-Team einbringen konnte: Manchmal wurde ein Allstar-Tor doppelt gezählt, oder ein Spiel des roten Teams an die blauen „ausgeliehen“, so dass es 7 gegen 5 auf dem Feld stand.
Die Tanzschule dance&more und die Kinder-Gruppe Pinguin sorgten für zusätzliche Stimmung
und natürlich die Maskottchen Albert und Elmar, welche vor allem die Kinder begeisterten.
In der zweiten Halbzeit bäumte sich das Allbau-Team noch einmal auf,








