02.06.2016 – Kualoa Ranch – Shark Cove – Haleiwa Bay

Meine Erkältung ist so gut wie weg. Dafür habe ich es geschafft, meine Göttergattin in eine Schniefnase zu verwandeln. Sorry.

Heute morgen beim Frühstück ein netter Zaungast: Ein Kardinal ließ sich auf der Stuhllehne gegenüber nieder, lächelte mich an und wartete darauf, fotografiert zu werden. Den Gefallen konnte ich ihm tun.

HA62229.jpgUnd bei der Gelegenheit auch gleich unsere Hütte aus der Sicht des Golfplatzes ablichten.

HA62232.jpg HA62230.jpgPlan für heute: Movietour auf der Kualoa-Ranch buchen, hinfahren. Per Internet klappte das nicht, die Seite hatte wohl einen Bug und wollte unbedingt einen Termin für das Luau wissen. Also per Telefon. Das klappte dann und wir machten uns gemütlich auf den Weg.

Auf dem Weg liegt der Malaekahana Beach. Diesmal nur zum Anschauen.

HA62241.jpg HA62240.jpgAm Laie-Point wieder Mittagspause auf der Ladefläche, die Sonne scheint.

HA62246.jpg HA62247.jpgAn der Ranch angekommen, kurz die Anmeldung durchgeführt, dann geht es mit „Vintage-Schulbussen“ HA62271.jpgauf die Reise. Unser Führer, Caleb, wusste sehr viel sowohl von der Historie als auch von aktuellen Ereignissen zu erzählen. Einiges davon hatten die Busse wohl noch live miterlebt. Wenn man sich die Mechanik und einiges andere ansah, HA62253.jpgverlor man schnell das Vertrauen in die doch robusten alten Maschinen. Aber die Kinder von damals waren echt zu bedauern. OK, sie hatten nicht meine Größe, HA62255.jpg HA62256.jpgaber auf den Plastiksitzen HA62254.jpgwar man in Sekundenschnelle durchgeschwitzt.

Erster Halt waren ein paar WW2-Bunker, einer davon begehbar und mit Requisiten aus diversen Filmen ausgestattet.

HA62268.jpgHA62264.jpg HA62263.jpg HA62269.jpgDa der Bunker auf der Höhe lag, ein schöner Überblick in beide Richtungen.

HA62258.jpg HA62259.jpgDie Ranch dient übrigens nicht nur als Movie Location, sondern auch als Farmbetrieb mit z.B. Bananenplantagen HA62274.jpgund auch als Rinderfarm.

DSC4981.jpgWeiter ging es ins Tal, dort, wo ein Teil der Aufnahmen von Jurassic Park gedreht wurde. HA62278.jpg HA62296.jpgNetterweise übernahm unser Guide das Fotografieren vor dem berühmten Baumrest, über den soviele Dinos gehüpft sind. HA62279.jpgAuf meine Frage, ob ich IHN denn auch mal davor fotografieren solle, lehnte er dankend ab.

Und wenn jemand mal eine korrekte Vorführung eines Selfiesticks sehen möchte: Hier zwei Spezialisten in perfekter Körperhaltung. Auch die Körperspannung lässt nicht zu wünschen übrig.

HA62283.jpgWeiter ging es durch das Tal, Schilder zeigten immer wieder, an welcher Stelle Szenen von welchem Movie gedreht wurden.

Wilde Schweine sind auf der Insel ein echtes Problem. Daher werden sie zum Fressen angelockt, um dann anschließend eine Einladung zum Luau zu bekommen.

HA62299.jpgZum Schluss noch ein Blick nach Südosten zum Schildkrötenfelsen.

HA62298.jpgWieder im Besucherzentrum die Hall of Fame.

HA62308.jpgDer Tag war noch jung, und der westlliche Teil der North Shore lockte. Mal sehen, ob wir dahin kommen.

Doch schon am Shark Cove meinte die beste Schnorchlerin von allen, unbedingt die Fischbedingungen austesten zu müssen.

DSC5007.jpg DSC5035.jpg DSC5057.jpgGut, so besonders, wie es geschildert wurde, war es nicht, aber schon in Ordnung. Jetzt mussten wir uns nur noch einen Platz für den Sonnenuntergang suchen.

In der Haleiwa Bay wurden wir fündig. Die Bay erinnerte mich an Hanalei HA62321.jpgund heimatliche Gefühle kamen hoch. Vor allen Dingen deshalb, weil wir in Kürze dort den Abend verbringen können.

HA62363.jpg HA62359.jpg HA62326.jpgInteressant auch das Schild, was an einem Baum zu lesen war.

HA62332.jpgNachdem die Sonne uns verlassen hatte, noch eine kurze Fahrt durch Haleiwa mit ein paar „nächtlichen“ Eindrücken.

Auf dem Parkplatz begegnete uns noch der Übertragungswagen von Hawaiinewsnow, der Fernsehstation. Zu einem kurzen Schwätzchen waren sie bereit. Sie kamen gerade von einem Interview zurück und machten die Übertagung fertig.

HA62385.jpgHA62383.jpgHA62388.jpg

[print_gllr id=12247]

01.06.2016 – Turtle Bay – Arizona Memorial – Ko Olina Bay – Waikiki

An alle, die mir gute Besserung gewünscht haben: Es hat gewirkt.
Meiner Erkältung geht es schlechter, mir besser.
Und wenn nicht, hätte ich mich wahrscheinlich nach einer Intensivstation für Männergrippe umgesehen, wie sie in Deutschland wohl schon gang und gäbe ist:
https://www.der-postillon.com/2016/03/erste-intensivstation-fur-erkaltung.html
So blieb nur ein leichter Husten, den ich mit einem Abführmittel gut bekämpfen konnte (dann traut man sich nicht mehr).

Für heute hatten wir um 14.30 Uhr einen Termin beim Arizona Memorial. Also konnten wir den Vormittag noch im Norden verbringen. Schauen wir uns an, was das Turtle Bay Resort zu bieten hat. Der HotelkomplexHA62050.jpg incl. Appartments HA62048.jpgliegt auf der Spitze einer Landzunge, zwei Buchten umgeben sie. Angeblich kann man von hier sowohl Sonnenauf- als auch Untergang sehen. Richtig spektakulär wäre es, wenn man dies zur gleichen Zeit tun könnte.

Jedenfalls gibt es auf der einen Seite eine hübsche Badebucht. HA62069.jpgWendet man sich nach Westen, kommt man an einem schönen Wedding Pavillon vorbei. HA62065.jpg HA62064.jpgMuss schon traumhaft sein, dort getraut zu werden. Die nächste Bucht ist dann den Surfern gewidmet. Hier fand zur Stunde gerade eine Gruppen-Surf-Stunde statt. HA62055.jpgFür mich sah das so aus: Wenn es ein Schüler geschafft hatte, 2/10 Sek. zu stehen, war die Stunde für ihn beendet und er durfte (musste?) an Land paddeln.

Interessant: Auf dem Parkplatz gab es einige Stromtankstellen. Ohne Registrierung, ohne Bezahlmöglichkeit.

HA62070.jpgWir fuhren an der North Shore entlang Richtung Süden. Machten nochmal Halt am Sharks Cove,

HA62073.jpgfotografierten die dortigen Stände HA62075.jpgund fanden mehr durch Zufall einen Parkplatz mit Blick auf den schönen Waimea Beach. HA62077.jpgHier von diesem Felsen hatten sich unsere Jungs schon vor Jahren todesmutig in die Tiefe gestürzt.

HA62078.jpgDa immer noch ein wenig Zeit war, machten wir Mittagspause bei einem Costco. Und entdeckten meinen Traumwagen.

Nur gut, dass das Angebot gerade ausgelaufen war. Für sage und schreibe 50.000 USD hätte ich eine solche Schleuder (dann aber in dunkelblau metallic) erwerben können.

HA62084.jpgAber jetzt wird es Zeit für die Arizona. Unser original amerikanisches Navi lenkte uns zuerst auf eine falsche Abfahrt, nämlich die zum Flottenstützpunkt. Da wurden wir dann freundlich und ohne Waffengewalt auf den richtigen Weg gebracht.

Am Memorial das gleiche Gewusel von Nationen wie schon früher. Für diesmal hatten wir zwei Karten für die Schiffstour zum Mahnmal gebucht. Die Tour selbst ist kostenlos, nur die Reservierung kostete 3 USD im Internet. HA62099.jpgVorher größere Taschen (3 USD, nur Barzahlung) abgeben, kleinere Fotoapparate sind erlaubt. Und ist eine Nikon D4 mit 28-70er groß? Nicht wirklich, wenn man in amerikanischen Maßstäben denkt. Jedenfalls gelang es mir, die Cam mit auf das Schiff zu schmuggeln.

HA62091.jpg HA62102.jpgVorher bekommt man noch einen Film über den Angriff auf Pearl Harbour gezeigt und dann geht es ab aufs Boot. Übrigens kann man sich auch, ohne vorher eine Karte reserviert zu haben, in die Stand By-Reihe anstellen, wenn nicht zuviel Betrieb ist, klappt das auch.

Über das Memorial selbst und den Angriff muss ich nicht viel sagen, man kann es leicht überall nachlesen. Aber es ist schon bedrückend, auf den Geschützturm zu blickenHA62106.jpg und daran zu denken, dass immer noch hunderte von Seeleuten unter einem ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Außerdem laufen aus den Tank bis zum heutigen Tage ca. 1,5 Gallonen Treibstoff pro Tag aus. Sie hoffen, das Problem irgendwann in den Griff zu bekommen.

HA62109.jpgDen Sonnenuntergang wollten wir in Waikiki verbringen. Bis dahin war noch reichlich Zeit. Also hatte meine Göttergattin die gloriose Idee, im Westen der Insel die Ko Olina Lagoons zu besichtigen. Rund um einen Hotelkomplex wurden dort 4 gleichartige Buchten aufgeschüttet, errichtet.

Und auf dem Weg dahin schickte uns unser Navi mal wieder in die Irre. Ich bin froh, wenn ich dieses TomTom-Gerät auf Kauai nicht mehr benötige. Außerdem gibt es auch in Honolulu den Begriff „Entschleunigung“. Nämlich dann, wenn man auf den Autobahnen im Stau steht. Und wir haben so was von entschleunigt.

Die Lagunen sind hübsch, „man made“ und langweilig.

HA62114.jpg HA62115.jpgZurück nach Waikiki. Zwei Lichtblicke gab es: Die Autobahnen waren frei in dieser Richtung und die Andeutung eines Sonnenbogens machte gute Laune.

HA62131.jpgGeparkt haben wir wie üblich am Yachthafen. Dort gibt es zwar jede Menge Pay Parkplätze, aber nebenan kann man auch für 6 Stunden kostenlos stehen. Und der Weg am Strand entlang ist immer schön.HA62147.jpg HA62141.jpg HA62150.jpg HA62149.jpg

Den Sonnenuntergang erlebten wir, HA62169.jpgHA62184.jpgwie schon früher, auf einer Mole, zusammen mit vielen anderen Sonnenuntergangsbegeisterten.

HA62172.jpgEs geht noch ein Stück weiter, linker Hand die Hotels mit ihren Maitai-Bars und Hula-Aufführungen, HA62191.jpg HA62196.jpgrechter Hand die vielen Asiaten, deren vordringlicher Lebenszweck es zu sein scheint, mit einem Deppenzepter (Selfie-Stick) Fotos von sich zu machen.

HA62203.jpgZurück ging es über die (z. B. aus Hawaii 5-0) bekannte Kalakaua-Avenue mit ihren vielen Geschäften, Hotels und Straßenkünstlern.

HA62202.jpg HA62206.jpg HA62207.jpg HA62204.jpgZurück am Parkplatz noch einen Blick auf das nächtliche Waikiki.

HA62217.jpg HA62224.jpgDann das Navi einstellen auf Turtle Bay und fluchen. Um auf die Autobahn zu kommen, lotste uns das Teil durch so kleine Straßen und Wohngebiete, dass ich zu Fuß wahrscheinlich schneller gewesen wäre. Die Abfahrt nach Norden verpassten wir (mal wieder) aufgrund unklarer Angaben. Ohne Google Maps wären wir jetzt noch nicht zu Hause. Aber um 22.20 torkelten wir dann todmüde, aber glücklich in unser Haus und fielen ins Bett. Reisebericht wird erst am nächsten Morgen geschrieben.

[print_gllr id=12247]

31.05.2016 – East Shore und North Shore

Nachdem wir gestern Abend zu k.o. waren, unsere Umgebung noch in Augenschein zu nehmen, holten wir dies am Morgen nach. Der Himmel bläute und gab den Blick auf den Golfplatz vor unserer Terassentüre frei.

HA61918.jpg HA61916.jpg

Vor unserer Haustüre ein Papaya-Baum mit Früchten. Aber die werden wohl in den nächsten Tage nicht reif. Schade.

HA61917.jpgKleiner Nachtrag noch: Gestern hatten wir uns gewundert, dass man uns statt durch die übliche, längliche und umständliche Röntgenkontrolle zu schleusen, direkt via tsa-pre(ferred?) ohne Auspacken von Computern, Flüssigkeiten etc. durchließ. Entweder man kennt uns schon so gut hier (was ich bezweifle) oder unsere Anmeldung bei Hawaiian Airlines verhalf uns dazu.

HA61919.jpgUnd da sich gestern schon Leser über Dreck auf dem Sensor meiner Kamera beschwert hatten, unterzog ich das gute Stück einer Okularinspektion und pustete den Sensor anschließend aus. Der kleine Elefant, der sich dort breit gemacht hatte, war verschwunden.

HA61920.jpgDa ich immer noch an den Nachwehen der Erkältung laborierte, ließen wir es heute auch noch ruhig angehen.

Erstmal Fotos von unserer Community schießen.

HA61979.jpg HA61975.jpg HA61980.jpg HA61981.jpgDann geht es auf Straße Richtung Eastshore. Der Laie Point hatte es uns besonders angetan. Wilde Wellen branden an die genauso wilde Küste. HA61923.jpg HA61925.jpgUnd während Karin sich der Bekämpfung ihrer Höhenangst widmete, ging ich meiner Lieblingsbeschäftigung nach: Auf der Ladefläche des Pickups sitzen und in die Wellen schauen.

Apropos Pickup. Ein paar Fotos bin ich noch schuldig.

Hier das gute Stück frontal HA61929.jpgund hier ein Foto vom Mäusekino.

HA61921.jpgNächstes Ziel war der Laie Beach Park. Hier hatte es sich eine der insgesamt 150 Mönchsrobben auf den Inseln gemütlich gemacht.

HA61932.jpgIm Hintergrund die von Regen zugehangenen Berge.

HA61934.jpgGegenüber der berühmten Kualoa Ranch ein Blick auf das massige Felsmassiv.

HA61942.jpg

und den Chinamans Hat.HA61941.jpgAls Karin aus dem Forum die Nachricht erreichte, dass es weiter südlich genauso trübe aussähe, kehrten wir kurzerhand um.

Machten einen Abstecher im Polynesian Cultural Center, hübsch auf Kommerz ausgerichtet und äußerst erfolgreich, wie alles, was die Jünger von Brigham Young betreiben.

HA61948.jpg HA61950.jpg HA61952.jpgHier mal den Mann, der (unfreiwillig) den Hawaii-(Shaka) Gruß erfand.

HA61957.jpg HA61958.jpgGegenüber vom Laie Wayside Point legten wir eine Mittagspause mit einer Tüte Taco Bell Futterage ein. Übrigens: Die nehmen keine Amex-Karte.

Wir ließen uns gemütlich auf der Ladefläche unseres Trucks nieder und genossen den Anblick.

HA61964.jpgÜbrigens: Wer sagt, dass man mit einer DSLR keine Selfies schießen kann.

HA61966.jpgEin Stück weiter Richtung Norden der Laie Hawaii Temple.

HA61967.jpgUnd noch ein Stückchen weiter Shrimp-Trucks in rauhen Mengen. Den von Kamekona haben wir nicht gesehen.

HA61974.jpg HA61969.jpgWieder im Turtle Bay Resort ein kleines Päuschen mit Augenpflege.

Es ging auf den späten Nachmittag zu, als wir beschlossen, noch zum Shark-Cove zu fahren.

HA61983.jpgKarin wollte ins Wasser, hatte aber ihre Schnorchel-Maske noch nicht ins Auto gepackt.

HA61984.jpgDann schauen wir einfach nur in die Wellen und beobachten den Sonnenuntergang.

HA62030.jpg HA62020.jpg HA61991.jpg HA62023.jpg HA62041.jpg

Oahu entschleunigt und doch schön.

[print_gllr id=12247]

30.05.2016 – Keauhou – Flug nach Oahu – Sunset Beach – Turtle Bay Resort

Momentan plagt mich eine heftige Erkältung. Hätte vielleicht doch nicht in der Waschstraße das Fenster auflassen sollen. Egal. Unser Flug nach Oahu geht kurz vor 16 Uhr, also gegen 14 Uhr am Flughafen sein.

Wir frühstückten noch ganz gemütlich, als Yvonne mit ihrer Verwandtschaft hereingeschneit kam, um sich unser Domizil anzuschauen.

Klar, dass wir dann das obligatorische Forenfoto machten.

HA61825.jpgAnschließend besuchten wir die drei im Keauhou Surf und Racket Club, eine Wohnanlage keine Minute von uns entfernt. Mittlerweile hatten wir ausgecheckt und volles Gepäck im Auto.

Von Yvonnes Haus läuft man zwei Minuten zum Strand, ein sehr schöner Anblick.

HA61826.jpg HA61830.jpgVor allen Dingen die eine von vier auf den Big Island ansässigen Mönchsrobben. HA61838.jpg HA61836.jpgLaut Angabe der „Schutzbefohlenen“ ein potenter 10-jähriger, der schon einige Male für Nachwuchs gesorgt hat. Stellt sich die Frage: Wie finden sich die Tiere zusammen? Big Island ist (wie der Name schon sagt) groß. Ob es eine Art Monk-ship Partnerbörse gibt?

Aber auch andere Attraktivitäten lungern am Strand herum für ein Fotoshooting:

HA61842.jpg

Wir vertrödelten den Vormittag am Strand, bis wir uns gegen 13 Uhr auf den Weg machten. Ein letztes Mal durch Kailua, bei Panda-Express noch kurz ein Essen eingekauft, welches wir auf der Fahrt zu uns nahmen. Bei Tesoro den Tank vollgemacht und ab zum Flughafen.

Hier lief alles glatt und der Flughafen lädt ja durchaus zum Entspannen ein. HA61869.jpg HA61868.jpgVom Memorial Day-Verkehr nicht die Spur.

Wir betraten den Flieger und wurden begrüßt von? Der Titelmelodie von Hawaii-5-0. Hawaiian Airlines ist einer der Sponsoren unserer Lieblingsserie. Gänsehautfeeling.

Wir überflogen noch einmal die South Kohala Coast und träumten uns an die Strände zurück.

HA61872.jpg HA61873.jpg

Pünktlich kamen wir in Oahu an, mittlere Bewölkung.

HA61877.jpgAber die Sonne ging auf, als wir unseren Pickup-Truck, einen Chevy Silverado, in Empfang nahmen. Die hintere Stoßstange hatte zwar eine heftige Delle, aber lieber den als irgendeinen anderen. Nicht, dass mir der Jeep schlecht gefallen hatte, aber das Fahrgefühl eines solchen Autos ist doch ein gaaaanz anderes. Wir schlugen uns zum nächsten Walmart durch (nicht alle Geschäfte haben geschlossen) und deckten uns mit Lebensmitteln ein.

Dann ab nach Norden, immer geradeaus (na ja, fast immer). Die Sonne kam durch HA61883.jpg HA61888.jpgund da abzusehen war, dass wir nicht unser Quartier aufsuchen und dann einen Sonnenuntergang miterleben konnten, hielten wir kurzerhand am Sunset Beach (woher wohl der Name kommt?) anHA61895.jpg und führten das Fotoritual dort durch.

HA61905.jpg HA61897.jpg HA61899.jpgUnsere Hütte fanden wir auch recht schnell. OK, nach dem, was wir in Keauhou gewohnt waren, war es doch ein heftiger Abstieg, aber für vernünftiges Geld war auf Oahu nichts Adäquates zu bekommen. Und ich schätze, hier werden wir uns die nächsten vier Tage auch wohlfühlen.

Kurz Interieur fotografieren, HA61912.jpgHA61910.jpgHA61913.jpg dann Bericht schreiben. An der North Shore geht das Leben im Gegensatz zu Waikiki etwas langsamer ab. Das merkt man auch am Internet.

Deshalb kann es passieren, dass in den nächsten vier Tagen nicht ganz so viele Fotos in den Berichten landen.

[print_gllr id=12247]

29.05.2016 – Letzter Tag in Keauhou

Morgen heißt es Abschied nehmen von Big Island. Daher waren heute nochmal unsere Lieblingsziele an der Westküste dran, der Strand von Kahalu’u und die Honaunau Bay.

Schön, dass wir Yvonne aus dem Forum wiedersehen konnten. Wir hatten uns letztes Jahr in Utah das erste Mal getroffen und heute ergab sich ein Wiedersehen. Yvonne hatte ihre Schwester nebst Nichte zu Besuch, denen Hawaii noch fremd war. Da wir es auch ruhig angehen lassen wollten, trafen wir uns in Kahalu’u und immer 4 konnten ins Wasser,

DSC4689.jpg DSC4836.jpg DSC4798.jpg DSC4705.jpgwährend der/die fünfte auf die Wertsachen aufpasste.

Übrigens: An diesem Strand kann man sowohl seine Wertsachen HA61736.jpgdeponieren als auch Schnorchelausrüstung mieten.

HA61734.jpgNach einiger Zeit hatten alle Beteiligten ein Päuschen nötig und wir verzogen uns zum Matrazenhorchdienst zurück. Anschließend kurz zu Tesoro gefahren für eine Wagenwäsche. Wer weiß, welche Institutionen am morgigen Memorial Day geöffnet haben.

Obwohl wir vor einigen Jahren eine solche Prozedur schon hinter uns gebracht hatten, wurde mir mal wieder angst und bange wegen der Antenne des Jeeps, die man nicht abschrauben kann. Aber das gute Stück ist so elastisch bzw. zäh, dass es sogar die Waschbürsten übersteht. Mal wieder.

HA61738.jpgDanach ging es erneut zur Honaunau Bay. Die Mädels mussten alle dringend ins Wasser, ich setzte mich nur auf eine Bank und genoss die Stimmung. Normalerweise ist es dort tierisch voll. Heute, am Memorial Day Weekend, war der Parkplatz zwar auch voll (aber wir finden ja fast immer einen Platz), HA61756.jpgaber es lief zum einen eine Familienfete und – wie ich hörte – eine Beerdigungsfeier. HA61751.jpgDabei spielte eine Live-Band, es herrschte eine Superstimmung und die Bucht selbst war fast leer.

Wir warteten bis zum Sonnenuntergang HA61750.jpgHA61762.jpg HA61772.jpg HA61778.jpg HA61790.jpg und fuhren dann zurück zum Sheraton Keauhou, um uns die Mantas anzusehen. Aber wahrscheinlich hatten sie aufgrund des langen Wochenendes freigenommen, es war kein einziger zu sehen. Nur die Boote schaukelten auf dem Wasser und warteten. Schließlich hatten die Kunden ja bezahlt.

HA61797.jpg

Auf dem Rückweg zum Parkplatz noch ein Blick auf die hübsche Kirche auf dem Hotelgelände.

HA61803.jpgWas hatten wir noch nicht gemacht? Einen Abendspaziergang durch Kailua. Auch hier fanden wir in bester Position einen Parkplatz und schlenderten an der Küste entlang. HA61806.jpg HA61804.jpg HA61813.jpg HA61807.jpgDass die Straßen leergefegt waren, wäre etwas übertrieben, aber für ein Feiertagswochenende war hier echt tote Hose. Um neun Uhr hatten schon sehr viele Läden geschlossen und selbst in einigen Kneipen klappte man die Stühle zusammen. Da habe ich es schon lebhafter und voller erlebt.

Ein neuer Gag für die Jugend: Leucht(kugeln?), die an einer Fletsche in die Luft geschossen werden. Und dann mittels 30 sek. Langzeitbelichtung eingefangen wurden.

HA61817.jpg

Aber egal, ein schöner Abend ging zu Ende. Morgen wird gepackt und dann geht es für vier Tage nach Oahu.

[print_gllr id=12247]