Neuer Song von Kate Rena

Wie einige von Euch wissen, war ich schon einige Mal auf Konzerten von Kate Rena. Corona brachte es leider mit sich, dass wir uns in der letzten Zeit nicht sehen konnten.
Umso mehr freut es mich, dass sie mit einem neuen Eigenproduktion an die Öffentlichkeit tritt: Start a change

Hört mal rein, ladet Euch den Song bei Spotify runter, liked und teilt ihn. Es lohnt sich:

Mensch gegen Maschine – wer gewinnt das Rennen?

Sonntag morgen auf der Ruhr in Bochum Dahlhausen. Das Schicksal hatte mich zum Kanuclub Linden-Dahlhausen verschlagen. Dieser liegt in der Nähe der Schwimmbrücke und des Eisenbahnmuseums.

Ziel für heute: Kanuten unter Trainingsbedingungen zu fotografieren. Im Mittelpunkt steht Nico Pickert, der sich in der Renngemeinde schon einen Namen gemacht hat. Schultern so breit wie ein Scheunentor, schmal in den Hüften, das ist ein Kraftpaket, welches auch Eleganz verspricht.

Da meine Kameras ungeachtet anderer Qualitäten noch nicht zu 100% wasserdicht sind und ich mich schwimmenderweise auch nicht so schnell im Wasser bewegen kann, mussten wir auf die freundliche Hilfe der nebenan liegenden DLRG-Station zurückgreifen. Diese ließen auch zuerst ein Schlauchboot zu Wasser. Aber schon nach ein paar Metern meinte der Trainer Friedhelm Gropp, der mit im Boot saß, dass diese lahme Ente mit 4 Personen wohl kaum mit den Kanuten mithalten könnte. Also zurück und umsteigen in einen schwimmenden Untersatz mit einem stärkeren Außenboarder.

Mit auf dem Wasser waren vier Vereinskameraden, von denen allerdings nur einer, Leonard Bals,

Nico annähernd das Wasser reichen konnte.

Die anderen Kollegen

Timo Schröder,

Richard Zimmermann und

Philipp Gropp

müssen noch ein wenig trainieren, um die gleichen Zeiten zu erreichen wie Nico. Apropos Zeit: die 200 m legte der Athlet heute in der Bestzeit von 40.8 sek zurück.

Trainingsstrecke waren ca. 200 Meter flussabwärts vom Clubhaus, trainiert wurde immer gegen den Strom. Die Jungs hatten sich Landmarken gesetzt, damit der Trainer die Zeiten halbwegs vernünftig stoppen konnte.

Nach etwas über einer Stunde waren dann ca. 10 Läufe geschafft, während derer ich die Muskelpakete von der Seite, von hinten und auch von vorne ablichten konnte.

 
 
 
Letzteres war nicht ganz so einfach, da die Bugwelle des DLRG-Bootes die Kanuten heftig durcheinander brachte. So „setzten“ wir uns am Ende der Rennstrecke in Positur und ließen die Boote auf uns zukommen. Auch auf die Gefahr hin, von den schnellen Rennbooten überrannt zu werden.

Geschafft. Trainingseinheit beendet.

 

Schwer atmend begaben sich alle wieder an Land. Zeit für ein Gruppenfoto. Die Boote dekorativ aufstellen und die Fahrer wenigstens genauso dekorativ dahinter.

 
 

Und nur kein T-Shirt anziehen, dann würden ja die Muskeln verborgen…

Wir wünschen Nico viel Erfolg bei den deutschen Meisterschaften am 07./08. August in Duisburg. Und vielen Dank an das DLRG-Team für den Transport.

31.05.2020 – Rakotz-Brücke – Rhododendronschlucht

Heute kamen wir etwas später auf die Beine – gestern war es doch zu spät geworden.

Ziel für heute: Die Rakotz-Brücke. Ich hatte von dieser halbkreisförmigen Brücke aus Naturstein schon viele Fotos gesehen und wollte mich in den Reigen der Fotografen einreihen. Die Fahrt ging vorbei am Eichweger Badesee, wo wir ein kleines Päuschen einlegten.

Die Einsamkeit und die Stille war wohltuend und wir nahmen an, dass wir genauso alleine zu der Brücke spazieren könnten. Aber es kam anders. Als wir in die Nähe kamen, nahm der Verkehr deutlich zu. Und dann gab es einen Abzweig zu einem Parkplatz, natürlich gebührenpflichtig. Und der bestand aus einer Schotterfläche, die dann auf die Wiese der Einfachheit halber ausgeweitet wurde. Hunderte von Autos standen dort. Wir schafften es, einen Parkplatz zu bekommen. Aber allein um das Parkticket zu bekommen, mussten wir uns ca. 20 Min. in eine Schlange einreihen. Die notwendigen Abstände wurden noch einigermaßen eingehalten, aber ansonsten könnte man meinen, dass Corona nur in den Nachrichten existiert. KEINER hatte eine Maske auf oder auch nur dabei. Aber vielleicht hat Corona auch seinen Stolz und weigert sich, nach Sachsen einzudringen?!?!

Wir fühlten uns schon ein wenig mulmig, machten uns aber auf den Weg zur Brücke. Wer im Netz danach sucht, wird schnell fündig. Leider hatte die Beschreibung im Netz Recht, es wurde daran gebaut:

Aber die Basaltsäulen nebenan waren auch schön zu sehen. Es stellt sich aber für mich so dar, dass aus dem ruhigen, idyllischen Plätzchen eine Art Erlebnispark mit Kinderspielplatz gemacht werden soll. Schade. Aber wir sollten doch noch ein schönes Erlebnis haben. Angrenzend liegt die Rhododendronschlucht im Rhododendrongarten Kromlau.

Wer bisher übliche Büsche und Sträucher dieser Pflanze gesehen hat, wird ob der Größe und Vielfalt erstaunt sein.

Mehrere Meter in die Höhe spannen sich diese Gewächse und die Farbenvielfalt erfreut das Auge.

Rosa, weiß, lila erscheinen die Rhododendrons, mit weißen und gelben Farbtupfen präsentieren sich die Azaleen.

Am Ende des Gartens befindet sich dann noch ein kleines Schloss, das wir dann nicht mehr besichtigten.

Machen wir uns auf den Weg zurück. Der Weg führte uns durch Klein-Düben (wer kennt es nicht aus Film, Funk und Internet?). Hier musste ich mitten auf der Straße eine Vollbremsung einlegen (was kein Problem war, da hier wieder fast Null Verkehr war). Wir sahen auf dem Dach eines Hauses ein Storchennest – das erste in diesem Urlaub. Störche selbst hatten wir schon einige Male auf den Feldern gesichtet. Zwei Junge waren im Nest.

An der Autobahn liegt das Städchen Lübbenau, ein Ausgangspunkt für Bootstouren durch den Spreewald. Als wir im Schritttempo in das Dorf einfuhren, wurde uns Angst und Bange. Die Menschen liefen dort dichtgedrängt über die Gehwege. Natürlich ohne Schnutenpulli. DAS brauchten wir nicht. Wir suchten uns den nächstgelegenen Fastfood-Tempel raus und wurden dort etwas angenehmer überrascht. Man trug dort Maul-Täschle, die maximale Anzahl von Personen im Restaurant wurde überwacht und hätten wir auf der Terasse unser Mahlzeit genießen wollen, hätten wir unsere Daten hinterlegen müssen.

Danach stand uns nicht der Sinn, wir können uns auch im Auto einferkeln.

Die Rückfahrt verlief problemlos und wir beschließen jetzt gerade, nach Schreiben dieser Zeilen, ein paar Staffeln einer Serie durchzuschauen. Einfach nur faul sein und abhängen.

30.05.2020 – Potsdam – Berlin

Nach einer ruhigen Nacht haben wir uns heute vorgenommen, etwas mehr von Potsdam und Berlin zu sehen. Unser Hotel liegt im Südosten von Berlin, so dass wir zügig über eine Umgehungsstraße nach Potsdam kommen. Schloss Sanssouci hatten wir schon einmal besucht, aber heute schien uns das Wetter entgegenzukommen. Zwar zeigte die Wetter-App durchgehend bewölkten Himmel, aber die Fenster-App ließ besseres vermuten.

Das Frühstück war ähnlich wie in Schwerin zubereitet, aber angesichts der Corona-Maßnahmen in Ordnung.

Bei Sanssouci angekommen stellten wir unseren Wagen bei der historischen Mühle ab

und begannen unseren Rundgang.

Dann ab zum Schloss und in den Schlosspark.

In einem der Gewässer tummelten sich einige Stockenten und auch Mandarinenten. Wenn ich den Berlinern jetzt versucht hätte zu erklären, dass die bei uns Ruhrpapagei heißen, ob die das wohl verstanden hätten? Jedenfalls waren sie nicht allzu scheu und ich konnte fast einen ganzen Film verschießen.

Nächstes Ziel war das Chinesische Haus. Dort standen gleich mehrere Bedienstete dekorativ in der Gegend rum. Ob sie wohl die Corona-Maßnahmen beim Betreten überwachen sollten? Oder nur aufpassen, dass keiner die goldenen Statuen anpackt?

Von da aus ging es weiter zu den Römischen Bädern. Mediterranes Flair umspülte uns ob der Bauweise und dem Erhaltungszustand.

Danach ein kurzer Blick auf das Schloss Charlottenhof.

Und als letzten Punkt in der Schlossrunde stand dann noch die Orangerie auf der Tagesordnung. Leider hatte sich das Wetter der App von heute morgen angepasst und die Sonne kam nur noch selten durch.

Hier hatten wir erstmal genug gesehen und beschlossen, bis auf Weiteres nicht mehr unsere Schuhsohlen zu strapazieren.

Wir beschlossen, ein künstlerisches Päuschen im Hotel einzulegen. Auf dem Weg dahin kamen wir noch Schloss Cecilienhof vorbei. Im Vergleich zu dem, was wir bisher gesehen hatten, verdient dieses Gemäuer die Bezeichnung Schloss allerdings nicht.

Im Hotel legten wir uns in die Waagerechte, um Kräfte zu sammeln.

Das Wetter hatte etwas aufgeklart und wir starteten erneut in Richtung Berlin. Ich hatte noch einen „Botengang“ zu erledigen. Aber danach konnten wir zu unserem nächsten Fotoziel, dem Molecule Man starten.

Ich hatte schon viele Fotos von dieser Kunstinstallation gesehen. 45 Tonnen schwer ragt sie 30 m hoch in den Himmel.

Und die tiefer stehende Sonne setzte sie ins richtige Licht.

Eigentlich wollte ich der Oberbaumbrücke noch einen Besuch abstatten, aber dafür stand die Sonne schon zu tief. Also weiter in Richtung Regierungsviertel, wo uns dann die blaue Stunde erwartete.

   Hier machten wir einen kleinen Rundgang und konnten nach einem aufregenden Tag um 11 Uhr endlich im Hotel in die Betten fallen.

29.05.2020 – Fahrt von Schwerin nach Berlin

Wir müssen das schöne Seehotel verlassen. Denn wir haben für die nächsten Tage Pläne, die deutlich besser von Berlin aus zu erledigen sind. Nach dem Frühstück gingen wir nochmal runter zum See. Es war total friedlich, nur die Enten schwarwenzelten vor uns rum.

Nun ging es auf die Piste nach Südosten.

Auf dem Weg hatten wir vor einigen Jahren mal einen Zwischenstopp in Rheinsberg gemacht, einmal wegen der Töpfereien, zum anderen wegen des Schlosses. In dem Laden wurden wir schnell fündig, mit einem Karton beschwert verließen wir den Laden. Dafür war unser Konto etwas leichter.

Damals fand gerade ein G7-Gipfel dort statt und alles war voller Baumaßnahmen. Mittlerweile das Schloss von der Frontseite her gut renoviert und macht was her.

Wir begannen unsere Ortsbegehung nach dem Besuch in besagter Töpferei.

Von dort aus ging es am Ufer des Sees entlang bis zur Frontseite.

Sieht wirklich schön aus.

Zurück durchs Dorf, vielerorts gibt es dort noch Kopfsteinpflaster.

Anschließend auf dem schnellsten Weg in den Berliner Süden. Dort hatten wir in der Nähe von BER im Flughafenhotel Unterschlupf gefunden. Ein schönes neues Hotel, in dem wir uns die nächsten 3 Nächte wohlfühlen werden.