Rascal’s Corner spielt beim Düsseldorfer Mopped Schützen Treffen

Rascal’s Corner spielt beim Düsseldorfer Mopped Schützen Treffen

In Benrath hatten die Düsseldorfer Mopped Schützen eingeladen und viele waren gekommen.

Benrather Mopped Schützen TreffenDie meisten mit ihren zwei- und mehrrädrigen Untersätzen, die sahen schon echt Klasse aus.

Fahrbarer Untersatz beim Benrather Mopped Schützen TreffenZweck der Einladung war eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Kinderhospiz Regenbogenland.

Truck Kinderhospiz RegenbogenlandNicht lange hatte sich da die Band Rascal’s Corner aus Moers bitten lassen, die wir kürzlich im Gleis 3 in Duisburg gehört hatten. Und die Damen und Herren verstehen es wirklich, gute Folk-Rock-Pop-Musik zu machen.

Truck mit Bühne Rascals CornerPünktlich legte die Truppe mit

Rascals Corner - FlorianFlorian an der Gitarre,

Rascals Corner - NicoNico am Schlagzeug,

Rascals Corner - Marc

 

 

 

 

 

 

Marc am Bass,

Rascals Corner - YvonnneYvonne mit Vocals und Geige,

Rascals Corner - Susanne

 

 

 

 

 

 

Susanne mit Gesang und

Rascals Corner - DominiqueDominique am Keyboard und Background Vocals los.

 

Die Stimmung war gut, genau wie das Wetter. Einzig getrübt wurde es dadurch, dass sich seeehr entfernt wohnende Bewohner angeblich über den Lärm beschwert hatten. 65 DB im Abstand von der Bühne wären wohl noch erlaubt. Das ist Gesprächslautstärke. Gut, dass Rascal’s Corner ihr Konzert ohne Störungen über die Bühne bringen konnten. Die übrigens in einem überlangen Truck aufgebaut war. Rascals Corner auf dem TruckIch habe schon Bands auf wesentlich kleineren Bühnen spielen sehen…

Das Repertoire bestand aus eigenen Songs, aber auch Johnny Cash kam mit Ring of Fire zu Wort. Dem Publikum gefiel es, wenn man nach den wippenden Füßen unter den Tischen urteilen darf.

Rascals Corner - Seitenansicht auf die BühneUm 17 Uhr war es dann leider schon zu Ende. Schade, hätte noch länger zuhören können. Und für 18 Uhr war schon die nächste Band angekündigt. Hoffentlich bekommen die keinen Ärger mit der Lärmpolizei.

Und Rascal’s Corner? Spielen im nächsten Monat noch einige Male in NRW. Geht einfach auf ihre Webseite http://rascalscorner.de/ und schaut nach, wenn es wieder heißt: The Train is rolling.

Jihaa auf dem Stoppelfeld – ein Ross- und Reitershooting

Jihaa auf dem Stoppelfeld – ein Ross- und Reitershooting

Der Zufall verschlug mich in eine ganz andere Richtung als gewohnt. Eines meiner Models fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, Fotos von ihr im Cowboy-Dress mit und ohne Pferd zu machen. Ggf. noch in Action beim Reiten. Klar hatte ich, warum nicht, ich liebe Herausforderungen.

Also fand ich mich zur vereinbarten Zeit am Pferdehof “Mendener Wassermühle” ein. Das Pferd (Mia, vom Beruf her angehender Schimmel) war schon geschminkt, die Reiterin (Lisa) rüstete gerade auf. Mit von der Partie war ihre Freundin Tanja auf Shaka, einem kleinen, dunklen Pony. Passte gut zur Reiterin.

Auf geht es zum Stoppelfeld. Drei mussten laufen, zwei durften reiten, ich wurde gefahren.

DSC6561.jpg DSC6560.jpg

DSC6558.jpgGut, dass die Jahreszeit es hergab und die Bauern nicht zu sehr über die Pferde fluchen.

Und dann ging es im Galopp leicht bergauf.

DSC6581.jpg DSC6730.jpgWas ich nicht wusste: Bergab ist nicht so günstig, da bekommt man den 4-beinigen Untersatz nicht so gut zum Bremsen…

Als erstes machte der Strohhut von Lisa den Abgang. Merke: Als Cowgirl auf dem Pferd bei Geschwindigkeiten ab 20 km/h Hutband verwenden.

DSC6584.jpg DSC6722.jpgFür mich die Herausforderung: Sieh zu, dass das Pferd scharf auf dem Foto ist, das ist wichtiger als die Reiterin (sagte mir die technische Beraterin, Natalie). OK, Autofokus auf C mit 51 Messfeldern und den Fokuspunkt schön an die Seite verschoben, wo das Pferd seinen Kopf hat. Und dann mit 10 Bildern/sek draufhalten. Als ich mir die Sachen auf dem Kameramonitor anschaute, war ich mir absolut nicht sicher, ob ich alles richtig gemacht hatte. Aber hinterher, am Computer, das sah richtig klasse aus.

Und weil ich auch nicht rennende Pferde ablichten kann, hier noch ein paar mit glücklichem Ross/Reiterin/Technischer Beraterin.

DSC6810.jpg6000078.jpgUnd anschließend gab es zur Belohnung noch ein Küsschen DSC6851.jpgund ein Leckerli.

DSC6893.jpg

So sehen Pferde aus, denen es gut geht.

DSC6833.jpgDSC6830.jpgMädels, hat Spaß gemacht mit Euch.

Und wenn jemand Interesse an einem solchen Shooting haben sollte, bitte melden via Kontaktformular.

Nachtschicht in der Henrichshütte

Nachtschicht in der Henrichshütte

Während meiner Studienzeit fuhr ich fast täglich über Bochum Stiepel und Hattingen zur Uni. Vorbei an der Henrichshütte. Deren hochaufragende Stahlkonstruktion war weithin sichtbar und die Ausdünstungen (nur Wasserdampf???) weithin riechbar. Mittlerweile, seit 1987, ist es still geworden im Hüttenwerk, auf dem bis zu 10.000 Menschen arbeiteten. Und nun – und das ist gut so – hat das ehemalige Werk eine neue Bestimmung als Industriemuseum und Veranstaltungsort gefunden. Zum einen lockt es tagsüber Besucher zum Erkunden der alten Industrieeinrichtungen ein, zum anderen ist es am Abend beleuchtet als Fotomotiv sehr brauchbar. Auch Sonderausstellungen haben hier ihre Heimat gefunden. Leider wird die Anlage am Abend geschlossen und der Fotograf darf sich bei Dunkelheit nur über den beleuchteten Hochofen von ausserhalb des Zaunes erfreuen.

Umsomehr genießt man es, wenn wie heute, zur Nachtschicht, alles bis 11 Uhr geöffnet und beleuchtet ist..

DSC6358.jpgIch hatte davon gehört und mir einen Eintrag im Terminkalender gemacht. Sonnenuntergang in Hattingen um 21.33. Es reicht also, wenn man gegen 21 Uhr losfährt. Ein Irrtum, wie ich feststellen musste. Erstens verpasste ich knapp den Sonnenuntergang auf dem Hochofen, zum anderen blieb viel zu wenig Zeit, die auf dem Rundweg ausführlich beschilderten Stationen in Ruhe zu lesen.

DSC6366.jpg DSC6367.jpg DSC6360.jpgFolglich müssen wir wiederkommen.

Aber auch so war der Besuch speziell des Hochofens eine aufregende Sache. Mit dem Aufzug fährt man in eine der oberen Etagen und hat einen fantastischen Überblick über Hattingen und das Ruhrtal.

DSC6369.jpgDen Weg runter kann man natürlich mit dem Aufzug erledigen, aber meine nicht so ganz schwindelfreie Göttergattin hatte beschlossen, alle Treppen mitzunehmen, dies es gab. Und es gab derer viele. Und das bei hereinbrechender Dunkelheit. So können auch Mutproben aussehen.

DSC6394.jpg DSC6405.jpg Wieder unten angekommen, versuchte ich, die angestrahlten Teile der Installation mitzunehmen.DSC6386.jpg

DSC6411.jpgUnd als alter Chemiker war der Besuch in eines der alten Laboratorien ein Eintauchen in die Vergangenheit.

DSC6413.jpg

DSC6417.jpgHoffe, es gefällt Euch.

Johnny Cash Experience spielt im Moerser Brauhaus

Johnny Cash Experience spielt im Moerser Brauhaus.

ND46031.jpg

Back to where it all began. Am 09.08.2014 war ich zum ersten Mal bei einem Konzert der Gruppe Johnny Cash Experience. Der Beginn einer Freundschaft. Schon so einige Male durfte ich die Jungs live erleben. Damals hatte ich mich unter die Zuschauer gemogelt und einen “Stehplatz” ergattert. Diesmal waren wir klüger und hatten früh genug einen Tisch reserviert. Und dazu auch gutes Wetter bestellt. So konnte ich a) im Sitzen das Konzert genießen und b) dabei noch einen leckeren Hamburger vernichten. ND45926.jpgHübsch auch die Deko für die Folienkartoffel meiner Göttergattin.

ND45927.jpgDie Stars der Manege hatten schon aufgebaut, als wir kamen und stärkten sich gerade am leckeren Essen.

Da ich mich nicht angekündigt hatte, waren die Herren doch etwas überrascht, erholten sich aber schnell von dem Schreck.

Johnny Cash Experience spielt im Moerser BrauhausUnd da wir im Hellen begannen, konnte ich endlich mal mit einer nicht ganz so hohen ISO-Zahl die Charakterköpfe ablichten.

Joe SanderOliver (Olli) Janke

Thomas (Tom) PelzerOlaf Hermann

Zur Musik muss ich nicht viel sagen. Ein paar neue Stücke hatten sich im Repertoire eingefunden und das Publikum ging gut mit.

ND45946.jpgIm Gegensatz zu einem kürzlich stattgefundenen Gigs, wo sie (wie Joe erzählte) auf einer “Sitzhochzeit” waren. Das Publikum hatte da leider kein Verständnis für diese Art von Musik, die auf so tolle Art dargeboten wurde. ND45910.jpg

Ein Blick in die Runde ließ mich immer wieder Gesichter erblicken, deren Lippen die Texte mitsangen. ND45947.jpgUnd einige schwangen sich auf die Tanzfläche. Beides ein genauso großes Lob wie der Applaus, der regelmäßig aufbrandete.

ND46105.jpg

ND46166.jpgLeider war um 10 Uhr Schluss, da der Veranstalter keine Genehmigung für mehr Action hatte. Übrigens spielen die Jungs am 19.08.2016 in Gladbeck und am 26.11.2016 zum Weihnachtskonzert nochmal im Moerser Brauhaus. Schaut vorbei. Es lohnt sich.

Auf dem Rückweg zuhause in Werden wollte ich noch kurz nachschauen, ob das Stauwehr (um die Uhrzeit noch) beleuchtet war. War es. Im Sommer fast noch blaue Stunde. Und während sich die Pokemon-Go-Spieler auf dem Wehr herumtrieben, entschied ich mich für eine vernünftige Beschäftigung und machte ein paar Fotos:

Stauwehr am Baldeneysee in Essen-Werden

Auf dem Rückweg nach Hause kann es sein, dass ich das eine oder andere Pokemon überfahren habe. War bei der Dunkelheit nicht so genau zu erkennen.

Auf jeden Fall: Ein stimmungsvoller, super Abend. Danke Johnny Cash Experience.

Kurzbesuch in Darmstadt

Es ergab sich, dass wir auf dem Rückweg von Nürnberg einen Kurzbesuch in Darmstadt einlegen konnten. Übernachtung war in Riedstadt gebucht, ein ruhiges Best-Western Hotel ca. 12 km entfernt.

Es war gemütlich warm draußen und ausser ein paar wenigen Highlights wussten wir noch nicht, was uns erwartet.

Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, machten wir uns relativ spät (nach 20 Uhr) auf den Weg. Passend zur blauen Stunde. Erster Haltepunkt: Die Mathildenhöhe mit der Russischen Kapelle. ND45309.jpgDie Abendsonne schien auf die goldenen Türmchen,ND45314.jpgdie Jugend genoss den Sonnenuntergang, es war eine herrlich friedliche Stimmung.

Hochzeitsturm in DarmstadtND45320.jpg

Weiter ging es zur Waldspirale von Hundertwasser. Leider war das Licht da schon weg und wir werden den Fototermin zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Auf in die Innenstadt. Schauen wir mal, ob Darmstadt ausser Merck und Messer Griesheim etwas zu bieten hat. Relativ nah am Stadtzentrum fanden wir einen kostenlosen Parkplatz und marschierten mit Kamera und Stativ bewaffnet los. Die Geschäftsstraßen und der MarkplatzND45351.jpg bieten einen Mix aus schönen alten und “normalen” modernen Gebäuden. Und erstere lassen sich am besten bei Dunkelheit ablichten.

Langsam knurrte bei meiner Göttergattin vernehmlich der Magen und ich hatte plötzlich Heißhunger auf eine Currywurst mit Pommes. Aber man merkt, dass wir mit 152.000 Einwohnen von “Großstadt” noch ein wenig entfernt sind. Es war im Zentrum keine einzige offene Pommesbude aufzutreiben. Dafür trieb es uns an das Ende der Geschäftsstraße,ND45337.jpg von wo aus man einen Blick auf den Georg-Büchner-Platz und das Staatstheater hat mit seinen herrlich geformten Beleuchtungseinrichtungen. ND45344.jpgAuch hier Studentenleben.

Auf meine Currywurst musste ich verzichten, dafür wurde zumindest der Hunger meiner Begleiterin gestillt. Mit dem schlechtesten Burger, den MD uns bisher verkauft hat. Sie hatten – aber das merkten wir erst, nachdem wir uns relativ weit entfernt eine gemütliche Stelle zum Verzehr gesucht hatten – die Sauce vergessen. ND45330.jpgUnd Big Mac trocken, nein danke.

Aber zumindest hatten wir was im Magen und konnten in Ruhe die Nacht im Hotel verbringen. Ich schätze, wir kommen nochmal wieder.