4 Boys Named Sue spielen im Kunsthaus in Essen

4 Boys Named Sue. Das weckt Erinnerungen an den alten Song der Country-Legende Johnny Cash. Und das soll es auch. Die relativ junge Truppe (sie spielen seit ca. 2 Jahren zusammen) interpretiert Songs von Johnny Cash und andere Stars aus diesem Genre auf ihre eigene Weise. Also keine reine Johnny Cash Tribute-Band.

Das Kunsthaus in Rellinghausen hatte zu einem C&W-Abend geladen. Es gab Spare-Ribs vom Holzkohlengrill. Zuerst dachte ich, der gemütliche Raum wäre mit 15 anwesenden Gästen etwas leer, aber als das Konzert startete, hatten sich 40-50 Leutchen eingefunden.

Da es das erste Konzert dieser Band ist, dass ich besuche, stelle ich die Jungs mal vor:

Da wäre der Frontman Thomas. Seine tiefe Stimme prädestiniert ihn geradezu dazu, Johnny Cash und andere Country Songs zu singen.

Thomas AnzenhoferZu seiner Linken Rainer, virtuos an der Gitarre:

Rainer VollmerAm Schlagzeug (und nicht nur dort, wie wir später sehen werden), schwer zu erreichen mit der Kamera, Tarik, genannt Rik:

Tarik DosdogruUnd an diesem Abend aushilfsweise, aber nicht minder professionell am Bass dabei: Christoph:

ChristophZur Musik: Was soll ich sagen? Willie Nelson war vertreten, ein Song von Sting kam vor. Alles super performed. Aber was mich am meisten begeisterte, war die Interpretation des Songs, der der Band zu ihrem Namen verholfen hat: A Boy named Sue. Und hier merkte man, dass Thomas neben seinem Talent als Sänger auch noch umfangreiche Schauspielerfahrung mitbringt. Er brachte so viel Leben in diesen ohnehin schon interessanten Song hinein, wie ich es selbst von Johnny Cash nicht gehört habe. Echt super. Logisch, dass das Publikum gut mitging und es nicht bei einer Zugabe blieb.

Zum Schluss zeigten die Vollblutmusiker, dass sie nicht nur auf einer Straße gehen können. Christoph tauschte seinen Riesenbass gegen eine in seinen Händen winzig wirkende Gitarre und Rik zupfte dafür professionell den Bass.

Wer mal richtig gute Country-Musik hören möchte, dem sei diese Truppe wärmstens ans Herz gelegt.

Termine gibt es auf ihrer Webseite: https://www.4boysnamedsue.de/

Rascal’s Corner spielt im “The Whistle” in Kempen

Rascal’s Corner spielt im “The Whistle” in Kempen

Die jung-dynamische und sehr sympathische Truppe hatte geladen – zum “Abschiedskonzert” für 2017. Ein bisschen früh im Jahr, aber zwei Bandmitglieder begeben sich auf eine längere Reise, von der sie dann viele Eindrücke und Inspirationen für neue Songs mitbringen.

Der Irish Pub in Kempen ist von außen eher unscheinbar, was aber über die gemütliche Atmosphäre hinwegtäuscht. Innen ein recht großer Saal mit professioneller Veranstaltungstechnik – endlich mal ein bisschen mehr Licht für mich zum Knipsen.

Und das beste: Die Bude war voll. Wenigstens hundert Leute hatten den Weg an den Niederrhein gefunden, und so einige kamen mir davon bekannt vor – fröhliches Wiedersehen.

DSC7731.jpgÜber die Musik muss ich nicht viel sagen. Von Johnny Cash bis zu irischem Folk hat die Band mit Flo, Ivie, Susi, Marc, Dominique und Nico alles drauf, um das Publikum in Stimmung zu bringen.

DSC7812.jpgAls Susi dann ankündigte, dass als nächster Titel “Hurt” von Johnny Cash auf dem Programm stand, dachte ich bei mir: Mmmmh, mutig. Aber auch wenn sich die Version von der des Original in manchen Punkten unterschied: Klasse interpretiert, perfekt performt.

DSC7843.jpg DSC7794.jpg DSC7769.jpg DSC7726.jpg

DSC7871.jpgDSC7584.jpg

Zwischen meiner Fotografiererei saß ich dann auch mal ganz hinten neben einigen netten Damen und als dann ein Lied zum Mitschunkeln angeboten wurde, kreierte meine Göttergattin den ganz neuen Begriff “passivschunkeln”. Ich passivschunkele, du passivschunkelst, er, sie, es passivschunkelt. Da musste ich wohl durch.

DSC7624.jpg DSC7649.jpg DSC7646.jpg DSC7660.jpgDSC7598.jpg

DSC7621.jpg

Als es langsam auf das Ende zuging – immerhin hatte die Band ca. 3 Stunden den Saal unterhalten – war es nicht mit einer Zugabe getan. Es gab Zugaben für die Zugaben DSC7722.jpg

für die Zugaben usw. Flo konnte man die Anstrengung schon ansehen. Aber die Mädels und Jungs hatten die gleiche Standfestigkeit wie das Publikum, das wirklich klasse mitging. Super, Rascal’s Corner, das habt ihr verdient.

DSC7955.jpgDSC7914.jpgDSC7900.jpg DSC7903.jpgUnd den beiden Weltbummlern wünsche ich eine tolle Zeit, viele neue Eindrücke, vergesst Eure treuen Fans fern der Heimat nicht und kommt auf jeden Fall zurück.

Sylvester 2016 in Rostock

Es ergab sich aber zu der Zeit, als sich das Jahr dem Ende zuneigte und wir eine nette kleine Ferienwohnung in Rostock zur kostenlosen Nutzung angeboten bekamen. Warum eigentlich nicht Sylvester 2016 in Rostock verbringen? OK, für den Preis, dass man dem Sohn den Kühlschrank füllen darf, aber was tut man nicht alles für die Kids?

Auf dem Weg durch diverse Staus auf der A7 (selbst Google Maps war total verwirrt und zeigte nur noch Schrott an…) zeigte sich ca. 20 km vor Rostock in tiefer Dunkelheit ein für deutsche Verhältnisse schöner Anblick der Milchstraße. Leider befand sich mein Stativ ganz unten unter den Sachen im Gepäckfach. Also Kamera auf das Autodach legen und ein paar Schüsse versuchen. Einer ist für diese Verhältnisse ganz gut gelungen:

_DSC6712Rostock selbst bot am 31.12. einen eher trostlosen und trüben Anblick, weshalb ich Euch Fotos davon erspare (habe auch keine gemacht). Aber den Abend wollten wir an der See verbringen und fuhren gegen 20 Uhr nach Warnemünde. Hauptsächlich deshalb, weil wir aus Erfahrung wussten, dass die Parkplatzsuche dort etwas problematisch sein kann. Aber es gibt noch Wunder. Direkt in der Innenstadt, kostenlos und legal: eine freie Parkbucht. Danke, Warnemünde.

_DSC6726Die Zeit bis Mitternacht mussten wir uns irgendwie vertreiben und so marschierten wir auf der Mole bis zum grünen Leuchtfeuer (Steuerbord oder Backbord?).

Laut einer Erhebung haben die Deutschen im Jahr 2016 130 Millionen Euro für Feuerwerkskörper ausgegeben. Und als ich sah, was schon um 20 Uhr davon in Warnemünde in die Luft gejagt wurde, hatte ich das Gefühl, dass ein Großteil davon hier verpulvert wurde.

_DSC6729

_DSC6730_DSC6736Auch eine Lasershow von einem Strandrestaurant erleuchtete die Szenerie auf interessante Weise.

_DSC6741Auf dem Weg zum grünen Leuchtfeuer schimmerte das rote Leuchtfeuer von der gegenüberliegenden Seite der Hafeneinfahrt auf geradezu gespenstische Weise.

_DSC6743Dazu das diesseitige Pendant in grün:

_DSC6744Da ich sowieso die ganze Zeit das Stativ mit mir rumschleppte, warum nicht ein Gruppenselfie auf den Stufen?

_DSC6774Gut, dass man auf dem Foto nur erahnen kann, wie dick wir eingemummelt waren.

Auf dem Weg zurück ein Blick auf den Strand und die Skyline von Warnemünde:

_DSC6761Entweder gingen bei den Helden des Feuerwerks die Uhren falsch oder sie haben den Sinn des Neujahrsfeuerwerks nicht verstanden. Jedenfalls habe ich noch nie VORHER soviel Knallerei mitbekommen wie in dieser Nacht.

Zurück im Dorf war der Plan, entlang am “alten Strom” vorbei an den Fressbuden bis zu einer Brücke zu laufen, von wo aus man einen malerischen Überblick über den Hafen und das darüber hoffentlich explodierende Feuerwerk beobachten kann._DSC6787_DSC6788

Die Brücke liegt direkt an der Haltestelle der S-Bahn, welche, als es gegen Mitternacht ging, im 5-Minuten-Takt Scharen von Besuchern auswarf, alle mit großen Packen an Raketen und Böllern bewaffnet.

_DSC6789Es wurde kalt und kälter und ich gestehe, ich war froh, als es dann um 12 Uhr richtig losging:

_DSC6842 _DSC6839 _DSC6850 _DSC6834 _DSC6846 _DSC6843Auf dem Rückweg schwammen wir dann “gegen den Strom” zu unserem Auto zurück. Und der tolle Parkplatz hatte da einen eindeutigen Nachteil: Wir mussten uns durch die Menschenmassen kämpfen, die alle zum Zug zurück wollten.

Warnemünde hinter uns liegend, auf freier Straße, meinte meine Göttergattin dann, wir hätten was am Reifen. Ein fast regelmäßiges Plopp, Plopp… Aber als wir dann an der Ampel standen, konnte ich sie davon überzeugen, dass das nur die immer noch anhaltende Knallerei war. Die Rostocker und ihre Umgebung hatten ihr Pulver immer noch nicht verschossen…

Happy New Year Euch allen.

 
Die ganze Gallerie bei Flickr:

Warnemünde 2016

Old County Folks spielen in Brühl auf dem Weihnachtsmarkt

Old County Folks spielen in Brühl auf dem Weihnachtsmarkt

Angefangen hatte es bei einem Konzert von Johnny Cash Experience in Wuppertal, als der Pedal Steel Player Mark Busskönning ein Gastspiel gab. Diesmal war er mit seiner Stammband, den Old Country Folks, in Brühl auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Fahren wir also hin. Für gute Country Musik lohnt sich das immer. Die Band macht ihrem Name Ehre. Alle haben die 30 Lebensjahre zart überschritten, sie sind halt schon länger jung als andere. Aber die Erfahrung und die Liebe zur Country Musik ist das Resultat, was deutlich hörbar bei den Zuschauern ankommt.

Als wir in Essen losfuhren, nieselte es deutlich vor sich hin. Und ich sach noch zu meine Frau: Pack dem Regenschirm ein, et schifft.

Ich hatte dank einer Leihgabe eine Nikon D500 im Gepäck, die mir die Firma Calumet in Essen zur Verfügung gestellt hatte. Einen separaten Testbericht könnt ihr hier lesen.

Kaum hatten wir die Grenze vom Ruhrpott zum Rheinland überquert, hörte das feuchte von oben auf und in Brühl hatte es gemütliche 11°C.

Auf dem Weihnachtsmarkt herrschte das übliche Gedränge und man wurde eingehüllt von einer Duftwolke aus Poffertjes, Glühwein, Bier, Bratwurst, Mandeln und einigen noch unangenehmeren Sachen.

DSC5945.jpgGut, dass die Folks bald loslegten und die Zuhörerschaft auf andere Gedanken brachte.

Aber stellen wir die (durch Krankheit durcheinandergewirbelte) Band kurz vor:

Ganz hinten im verborgenen sitzt am Schlagzeug/Gesang=Rolf Senft als super Aushilfe für den Drummer Ralf Böhmer. DSC5949.jpgHinten rechts sehen wir Heinz Hülshorst am Bass.

DSC1447.jpgVorne links Michael Hülshorst an der E-Gitarre. DSC1519.jpgAls Frontman in der Mitte Henric Preuten mit Akustikgitarre und Gesang

DSC1438.jpgsowie vorne rechts an der Pedal-Steel-Guitare und dem Piano und Gesang Mark Bußkönning.

DSC1514.jpgEs fehlte leider wegen Krankheit an der Solo/ Rhytmusgitarre und Gesang Frank Steinfort.

Das musikalische Repertoire bewegt sich locker über einige Jahrzehnte. Johnny Cash hätte sich über die Interpretation seiner Songs gefreut. Kris Kristofferson (den ich im Gegensatz zu Henrik doch für einen guten Sänger halte mit einer ganz besonderen Stimme) steuerte einige Songs bei und selbst Carl Perkins’ Song über seine blauen Velourlederschuhe (Blue Suede Shows) aus dem Jahr 1955 brachte die Zuschauer zum “Zappeln”. Die “City of New Orleans” von Steve Goodman und auch 500 Miles waren natürlich bekannt und so mussten die Jungs zwei Zugaben geben, bis es wegen Schließung des Weihnachtsmarktes um 20 Uhr leider nicht weitergehen durfte.

DSC6043.jpgEin tolles Konzert und wenn die Gentlemen der Country Musik mal wieder in der Nähe sind, bin ich wieder dabei.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Bensberg. Ich hatte gehört, dass das Schloss dort abends schön beleuchtet sei. War es auch. Vor dem Schloss fand ein Weihnachtsmarkt statt. Und das besondere: Auf diesem Weihnachtsmarkt war (zumindest zu Anfang) Eintritt zu bezahlen. Dafür wurde auch eine herrliche Laser-Lightshow geboten.

DSC6074.jpg DSC1535.jpg DSC1539.jpg

Weihnachtsmarkt am Schloss Bensberg

David gegen Goliath – Vergleichstest Nikon D500 gegen D4

Wie die Kamera-Enthusiasten wissen werden, hat Nikon mit der D5 und der D500 zwei interessante neue Kameramodelle auf den Markt geworfen. Mit einem Ladenpreis von ca. 7.000 Euro liegt die D5 weit außerhalb meiner Preisvorstellungen, aber die D500 mit ihrem APS-C-Sensor ist es wert, dass man sie sich mal näher anschaut. Zugegeben, der Vergleichstest ist eigentlich ein wenig unfair, aber bei den Vorschusslorbeeren, die die D500 in den Medien erhalten hat, muss sie sich an “höherem” messen (lassen).

An der Stelle möchte ich mich bei der Firma Calumet in Essen bedanken, die mir für ein Wochenende letztere zur Verfügung stellte. Es gab auch fotografisch genug zu tun.

Vorschicken muss ich, dass ich jetzt keinen exakten wissenschaftlichen Test durchgeführt habe. Es war ein praxisorientierter Test mit den Aufnahmesituationen, die ich ab und zu zu bewältigen habe.

Erste Station war der Weihnachtsmarkt in Brühl, wo sich die Country-Band “Old Country Folks” auf die Bühne stellte. Mäßige Beleuchtung, herumturnende Künstler, die Notwendigkeit, eine Teleoptik zu benutzen, das alles war bisher für mich eine Domäne der D4. Mitgenommen hatte ich das 24-70er, 1:2.8 und das 70-200er, ebenfalls 1:2.8 Lichtstärke. Der DX-Sensor der D500 bringt eine 1,5-fache Brennweitenverlängerung mit sich, so dass ich mich mit dem Telezoom leicht schonmal bei 300 mm bewegte. Also eine entsprechend kurze Verschlusszeit (1/500) auswählen. ISO 3.200 passte so gerade eben noch und los ging es. Zuerst mit der D4 auf die Musiker los. Standardprogramm für das Profimodell und mich. Und ich stellte fest, was ich schon ab und zu mal festgestellt hatte: Wenn die Augen, abgedeckt durch den (Cowboy)hut, im Dunkeln liegen, hat die D4 zuweilen Probleme mit dem Fokussieren. Da muss ich auf die AF-C mit 9 Messfeldern stellen, um noch auslösen zu können. Dann war die D500 an der Reihe. Genau wie vorher mit AF-S und einem Messfeld angefangen. Und: Die Cam hatte keine Probleme, in den gleichen Situationen scharfzustellen. AF-C unnötig. Dieser Punkt geht eindeutig an die D500. Was mir auffiel, war, dass die Fotos auf dem Display der D500 immer ein wenig schwammig wirkten. Ich hatte schon Panik, dass das hinterher auf dem Computer genauso aussah.

konzert.PNG

Nach dem Konzert ging es noch zum Schloss Bensberg, welches durch eine Lasershow fantastisch illuminiert wurde. Hier schraubte ich die Empfindlichkeit auf normale 200 ISO runter und schoss mit dem Stativ ein paar etwas länger belichtete Aufnahmen.

bensberg.PNG

Am nächsten Morgen zuhause die Fotos auf den Rechner kopiert und verglichen. Die “Unschärfe”, die ich auf dem Display wahrgenommen hatte, ließ sich am Bildschirm nicht nachvollziehen. Die Aufnahmen waren schön scharf und das Rauschen war trotz des kleineren Sensors nicht schlimmer als beim Vollformat-Sensor. Vielleicht sind die Vollformat-Aufnahmen einen winzigen Ticken schärfer. Aber das ist mehr gefühlt als wissenschaftlich belegbar. Bei den Fotos vom Schloss Bensberg habe ich keine Unterschiede feststellen können.

Zweiter Test: Portraitshooting in Essen. Grauer Himmel, hell ist was anderes. Ich beschloss, mit der D500 anzufangen. Wegen der langen Brennweite und der Angst, zu verwackeln, schraubte ich die Verschlusszeit auf 1/500 sek. rauf. Dazu brauchte ich natürlich entsprechend Licht und so landete ich über ISO-Auto doch meistens bei 800 ISO. Die Portraits erschienen mir alle ein bisschen “weich”, was aber zum einen am diffusen Licht, zum anderen an der “hohen” ISO-Zahl liegen kann. Mit der D4 kam ich dann mit einer kürzeren Verschlusszeit und einer dementsprechend niedrigeren ISO-Zahl aus. Hier fiel das Ergebnis wie “gewohnt” aus. Wenn man alles richtig macht, knackig scharfe Fotos. Ein wichtiger Unterschied von der “kleinen” zur “großen” ist der Bereich der Fokusmessfelder. Bei der D500 gehen diese links und rechts fast bis an den Rand. Speziell bei Hochformatfotos kann man direkt auf das Auge fokussieren und muss nicht anschließend die Kamera verziehen.

portrait.PNGDritter Test: Handballspiele in “dunklen” Sporthallen. ISO wieder auf 3.200 hochgeschraubt, 1/500 sek. Belichtung, Autofokus auf AF-C, 9 Messfelder und knipsen, was das Zeug hält. Und hier muss ich der D500 mal wieder ein Kompliment aussprechen: Von der Serienbildrate war sie nicht spürbar langsamer als die D4. Ein Zeitungsreporter, der neben mir stand, meinte, er hätte auch mal mit der D500 fotografiert und die Aufnahmen wären nicht scharf gewesen. Diesen Eindruck konnte ich nicht bestätigen. Und ich hatte nach der Auswertung das Gefühl, als wären mehr Aufnahmen korrekt fokussiert und scharf als bei dem “Profimodell”.

handball.PNGFazit: Die D500 ist eine tolle Kamera. Und für den Preis bekommt man sehr viel Technik geliefert. Einen wirklichen Nachteil in der Bedienung habe ich nicht durch den APS-C-Sensor bemerkt. Was nicht so schön ist, ist die Tatsache, dass es für diesen Sensor (noch) kein Teleobjektiv mit einer durchgehenden Lichtstärke von 1:2.8 gibt. Die DX-Optiken sind leider wesentlich lichtschwächer aufgestellt. Ob die optische Qualität den FX-Scherben hinterherhinkt, kann ich nicht beurteilen. Ich würde jetzt gerne die Cam noch im Studio mit anderen Linsen ausprobieren. Vielleicht ergibt sich ja noch die Gelegenheit dazu.