Wintermärchen in Fischlaken – Sonnenaufgang am Hohen Kreuz

Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, mit dem Rad um den Baldeneysee zu fahren. Aber -3°C und teilweise glatte Straßen. Und dazu noch Reifen mit wenig Profil? Nee, danke.  Die Vernunft behielt die Oberhand und ich machte mich mit 4 Reifen unter dem Hintern auf nach Fischlaken.

Die Sonne fing gerade an, hinter den Bergen aufzugehen.

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Die Gräser und was sonst noch so am Wegesrand stand, war in Raureif getaucht. Die Hunde, die mit ihren Besitzern an der Leine unterwegs waren, dampften ihren Atem in die klare Winterluft. Bis die Sonne hinter dem Berg hervorkroch und auch danach: Schießen, was das Zeug hält. Und immer hoffen, dass die kalten Finger nicht allzuviele Aufnahmen verwackeln.

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DSC4695.jpg DSC4725.jpg DSC4705.jpg DSC4709.jpg DSC4696.jpg DSC4702.jpg

Und auf dem Rückweg auch den Titelhelden, das Hohe Kreuz natürlich auch ablichten.

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Jetzt aber schnell nach Brötchen holen und nach Hause. Aufwärmen und lecker frühstücken.

Weihnachtskonzert im Brauhaus in Moers mit Johnny Cash Experience

Das Brauhaus in Moers hatte geladen und war voll ausgebucht. Logisch. Johnny Cash Experience in der Trio-Version stand auf der Bühne.

Die Ruhe vor dem Sturm. Totale Konzentration. Handys machen auch vor C&W-Stars nicht Halt.

DSC3558.jpgJoe, Olli und Olaf rockten das Publikum in gewohnter Manier. Ob wohl Joes neue Gitarre mit dazu beigetragen hat? Allein die mattseidene Oberfläche machte schon einiges her.DSC3556.jpgUnd der Klang passte natürlich auch dazu.

Es kam auch einer der selteneren Songs zum Vortrag: Five feet high and rising. Klasse performt, Jungs.

DSC3869.jpgUnd immer, wenn die roten Mützchen auf den Köpfen der Stars landeten, war klar: Die Weihnachtszeit wird eingeläutet.

DSC3637.jpgUnter anderem eine wunderschöne Verision von White Christmas. Bing Crosby hätte seine Freude dran gehabt.

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DSC3783.jpgDSC3834.jpgDSC3855.jpgDSC3672.jpgDSC3611.jpg DSC3608.jpgNach 3 Stunden war leider alles vorbei. Schade, ich hätte noch länger zuhören können.

Werde ich auch: Am 1.7.2017 sind die Jungs wieder im Brauhaus. Kommt auch vorbei.

06.11.2016 – Von Los Angeles nach Düsseldorf

Die Nacht war entgegen aller Befürchtungen doch recht ruhig. Als wir aufwachten, zeigte der Zeitvergleich von Radiowecker zum Tablet eine Differenz von einer Stunde. Welche Uhr geht jetzt falsch? Beim Abflug eine nicht unerhebliche Kleinigkeit. An der Rezeption klärte sich das Ganze dann auf: Die Uhren waren über Nacht umgestellt worden und der Radiowecker hatte DAS natürlich nicht mitbekommen.

Aktionen für heute: erstmal aus dem Fenster schauen, wie das Wetter wird. Gut. CA62012.jpgDann nach gemütlichem Frühstück in Richtung Flughafen fahren, dabei bei Costco nochmal billigen Sprit bunkern. Und wenn dann noch Zeit ist, vielleicht am Santa Monica Pier vorbeischauen.

Das Wetter war so schön, dass ich nicht umhin konnte, ein Foto vom Hotel zu machen. CA62016.jpgWenn ihr dort eincheckt, lasst euch ein Zimmer weg von der Straße und zum Innenhof geben.

CA62017.jpgBei Costco kostete der Sprit 2,539 USD/Ga, ca. 20 Cent zu einer normalen Tankstelle gespart.

Dann auf nach Santa Monica. Bis dahin waren es noch 50 Meilen. Und die können sich ziehen, wenn die Straßen nicht frei sind. Google Maps meldete am Ende der Autobahn einen heftigen Stau. OK, drehen wir ab nach Süden und fahren direkt zum Flughafen. Na ja, nicht ganz direkt. Erstmal noch den Tank komplett füllen und danach das gleiche mit dem Magen nachholen. Inspiriert durch den Film “Crocodile Dundee in LA” wollten wir auch mal bei Fräulein Wendy vorbeischauen. Und was soll ich sagen? Sie hat uns nicht persönlich bedient. Der Burger war recht einfallslos, dafür der Taco-Salat umso geschmackvoller und es gibt als Sättigungsbeilage sogar eine Folienkartoffel. Die restliche Zeit vertreiben wir uns dann in der Lounge. Das war eine gute Entscheidung. Nachdem wir den Wagen abgegeben hatten (wir konnten die Flugzeuge am Bauch kitzeln bei ihrer Landung),

CA62022.jpgquälte sich der Zubringerbus von Hertz fast eine Stunde durch den Verkehr zum Terminal. Gepäck war schnell aufgegeben (ich hatte ein halbes Pfund zuviel, also Sicherheitsreserve abgeworfen) und dann durch TSA Pre. Normalerweise hätte ich alle metallischen Gegenstände in meinen Hut gelegt und diesen durch die Röntgenkontrolle geschoben. So mokierte sich das System am Pass und anderen Gegenständen und ich kam doch noch in den Genuss einer Ganzkörperabtastung. Schööön.

Unser Flug sollte von Gate 76 im Terminal 7 abgehen. Eine für uns nutzbare Lounge war der Alaska Boardroom im Terminal 6, der für Lounge-Verhältnisse ziemlich gut gefüllt war. Und er ist vom Terminal 7 ohne neue Sicherheitskontrollen zu erreichen.

Auf dem Rückweg zum Flieger ein letzter Blick auf das Wahrzeichen von LAX.

CA62023.jpgIm Flieger die große Überraschung: Neben mir waren noch zwei Reihen im Mittelgang frei.

Also machte ich mich dort so breit wie möglich und habe schätzungsweise 6 von den 9 Stunden gedöst oder verpennt.

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In London Heathrow hatten wir zum Umsteigen 50 Minuten Zeit. Die Befürchtung, wir könnten das nicht schaffen, bewahrheiteten sich nicht. Wir hatten sogar noch die Zeit, der Plaza Lounge einen kurzen Besuch abzustatten und ein wenig Reis mit Curry Huhn zu essen.

Der Flug nach Düsseldorf verlief ereignislos, nur am Gepäckband standen wir dann gefühlt eine Ewigkeit rum. Ob die das Gepäck mit dem Schiff nachgebracht haben?

Glücklich wieder zuhause.

Ein Resumée:

Hotel-, Auto- und reisemäßig haben wir alles richtig gemacht. Es war gut, rauszukommen, wir haben sehr viel Interessantes und Neues gesehen. Auch die Aufteilung der Übernachtungen hat Entspannung reingebracht.

Kameratechnisch bin ich mit meiner Ausrüstung weiterhin sehr zufrieden. Die D800 ist schon eine Diva, längere Belichtungszeiten aus der Hand als 1/200s würde ich bei einer Normalbrennweite nicht empfehlen. Auch das Rauschverhalten bei höheren ISO-Zahlen (ab 800) ist bei der D4 deutlich besser. Woran ich mich erst gewöhnen muss, ist die Arbeit mit zwei verschiedenen Speicherkartentypen. Die SD-Karte kann ich leicht rausnehmen und in den Rechner stecken. Aber dort vergesse ich sie gerne mal und fotografiere dann doch mit der CF-Karte weiter. Und dazu muss ich dann wieder ein USB-Kabel anschließen. Was ich vor dem Urlaub nicht wusste: Die D800 hat einen USB 3.0 Anschluss. Für den hatte ich logischerweise kein Extra Kabel mitgenommen… Aber zum Glück passte das Anschlusskabel meiner Wechselfestplatte. Ob sie mich beim nächsten Mal wieder begleiten wird? Ich weiß es noch nicht. Lieber wäre mir ein Vollformatsensor, der 20-24 Megapixel auflöst. Aber eine solche Kamera gibt es von Nikon (noch) nicht.

Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen, es sind viele in Gedanken mitgefahren. Die Kommentare lassen es vermuten.

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Go West

Rolf und Karin

05.11.2016 – Las Vegas – Mojave National Preserve – Los Angeles

Es heißt Abschied nehmen. Die 5 Tage in unserer “Deluxe Balcony 1-BDRM King Suite” (so die Beschreibung auf der Rechnung) hat uns richtig gut getan. Und auch, wenn unsere Reiseroute eine andere Übernachtungsart gefordert hat, so hat es mir doch auch gezeigt, wie schön es ist, in einem Vacation Rental – sei es ein Haus oder ein Condominium – seine Privatssphäre zu haben.

Unser heutiges Tagesziel ist ein Best Western Hotel im Moreno Valley. Am Stadtrand von LA gelegen, sind es nur noch 78 Meilen bis zum Flughafen. Und da der Flug erst am Nachmittag geht, haben wir morgen noch genug Zeit, uns durch die Megacity zu quälen.

Auf dem Weg wollen wir im Süden das Joshua Tree Monument (sorry, mittlerweile hat der Park ja ein Upgrade erfahren und heißt National Park) und vielleicht noch den Anza-Borrego Desert State Park besuchen.

Wir verlassen Las Vegas (nachdem wir bei Costco nochmal für 2,249 USD/Ga getankt haben) auf dem I15 Richtung Süden. Bei Primm geht es in die Pampa in Richtung Cima. Das einzige (und dazu noch vernagelte Haus) lassen wir rechts liegen.

Plötzlich befinden wir uns inmitten eines Joshua Tree Waldes.

CA61913.jpg CA61914.jpg CA61915.jpgWeiter auf der Kelso-Cima Road sehen wir einen Abzweig zur Cedar Canyon Road, welche zu den Kelso Sand Dunes führen kann. Plötzlich sind wir mitten im Mojave National Preserve drin und finden uns im Besucherzentrum wieder. Ein freundlicher Ranger erklärt uns, was wir hier alles machen können. Mal wieder ein Kleinod abseits der großen Touristenrouten.

Wir beschließen, den vom Picnic-Platz abgehenden Ring-Loop-Trail anzuschauen. Wobei: Ist Ring und Loop nicht doppelt gemoppelt?

Vorher gibt es noch das berühmte, aus Film und Fernsehen bekannte “Hole in the Rock” zu besichtigen,

CA61922.jpgdann ringen wir uns auf die Loop. Nach den ersten Metern wissen wir, was es mit dem Namen auf sich hat.

CA61929.jpg CA61927.jpg CA61932.jpgFast senkrecht aufsteigende Felsen lassen nur schmale Steige zu. Und diese sind mit eisernen Ringen verziert, in die man reintritt, um nach unten zu gelangen. Also Abenteuer pur. Aber die Felslandschaft ist auch nicht ohne.

CA61936.jpgWir gelangen ohne größere Blessuren ganz nach unten, wo eine Filmcrew für die TV Show “Rock the park” gerade dreht. Da wir einerseits nicht stören wollen, andererseits der Aufstieg durch die Ringleiter auch reizt, klettern wir den Weg zurück. Man darf mich also jetzt Herr der Ringe nennen. Und die beste Felsenkletterin von allen hatte einen Riesenspaß. Schließlich ist sie ja auch in Bayern aufgewachsen.

Danach gibt es das wohlverdiente Picknick, bevor es weiter auf die Straße geht. Um das Gebirge herum führt die Wild Horse Canyon Road. Der freundliche Ranger hat uns davon abgeraten, mit unserem Fahrzeug da durch zu fahren, die Washes wären quasi unpassierbar. Wenn im Besucherzentrum Wind geweht hätten, hätten wir seine Warnung in denselbigen geschlagen. So machten wir uns einfach auf und fuhren die Straße. Und ich muss sagen, ich habe schon schlimmere Dirt Roads hinter mich gebracht.

CA61946.jpgUnd auf dem Weg sahen wir dann wirklich auch Pferde (von hinten). Ob sie wild waren, ließ sich auf die Entfernung nicht feststellen.

CA61943.jpgZurück auf der Hauptstraße eine Ansammlung von Mammutfelsen (ja, die gibt es auch), fotografisch sehr attraktiv.

CA61956.jpg CA61951.jpgDann auf nach Kelso. Dort ist die wesentliche und einzige Attraktion das Kelso Depot. Es ist der ehemalige Bahnhof, der sehr gut erhalten oder gut restauriert ist. Oder beides.

CA61959.jpg CA61960.jpgFrüher war Kelso Zentrum des kulturellen Lebens, weil hier die Züge mit weiteren Zugmaschinen versehen werden mussten, um über die Berge zu kommen. Heute ist außer dem Depot nichts übrig geblieben.

Kurz hinter Kelso befinden sich die Dünen, denen wir einen Blick und ein paar Fotos widmeten.

CA61972.jpg CA61965.jpg CA61973.jpgDas Licht stand zwar ziemlich gut, aber die Zeit lief uns davon. Die beste Reisebucherin von allen wollte nämlich um 17 Uhr versuchen, über das Internet ein Paar kostenlose Economy Plus Sitze für den Flug über den Teich zu ergattern. Und ein Netz bekommt man am besten an der Autobahn. Und während sie sich um die Sitze bemühte, bemühte ich meine Kamera in dem Versuch, die herrlich in der Sonne leuchtenden Kakteen abzulichten.

CA61940.jpg CA61979.jpg CA61991.jpg CA61978.jpgNachdem die Plätze trotz der Webseite und App von United Airlines reserviert worden waren, ging es im Abendlicht

CA61976.jpg CA61998.jpg CA62004.jpgauf die Autobahn und von dort schnurstracks (heißt 2,5 Stunden Fahrt) ins Moreno Valley zum Hotel. Dort bekamen wir freundlicherweise auch ein Upgrade auf eine Suite, die den Vorteil hatte, dass sie zu zwei Seiten an Autostraßen lag. Ich schätze mal, das wird die lauteste Nacht unseres Urlaubs.

Ach ja, hatte ich schon gesagt, dass das Internet das langsamste war, was ich in den letzten 14 Tagen erlebt habe?

Und was ist mit den Parks, die wir eigentlich besuchen wollten? Na ja, Joshua Trees haben wir ja vorher schon reichlich gesehen und die Mojave Wüste war auch nicht uninteressant.

Morgen erfahrt ihr, wie wir genächtigt haben.

04.11.2016 – Falling Man Petroglyphs Area – Little Finland

Als besonderes Highlight wollten wir uns heute mit unserer Freundin Yvonne treffen. Sie hatte als Kennerin der Gegend zwei Wanderungen vorgeschlagen, die man nur mit einem geländegängigen Fahrzeug erreichen kann.

Wir wollten uns um 9 Uhr bei einer Ausfahrt am I15 südlich von Mesquite treffen. Ganz schön früh für unsere Verhältnisse. Aber mit dem akademischen Viertel Verspätung trafen wir beinahe pünktlich am Treffpunkt ein. Nun ging es noch 20 Meilen über die Gold Butte Road. Dies ist eine “paved road”, aber eigentlich das genaue Gegenteil von Flüsterasphalt. In dieser Gegend fand auch vor nicht allzulanger Zeit der Rinderkrieg der Bundy-Familie (nicht Al Bundy, dem Schuhverkäufer) mit dem BLM und dem FBI statt.

CA61695.jpgAn einem Parkplatz stellten wir unsere Fahrzeuge ab und luden unser Marschgepäck in Yvonnes Nissan Xterra um. Wir hatten gedacht, dass unser Explorer halbwegs geländegängig sei, aber als wir den Nissan näher in Augenschein nahmen, sahen wir, dass er die bessere Wahl war.

CA61696.jpgAls erstes ging es in eine bisher namenlose Gegend, die ich frei Schnauze als “Falling Man Petroglyphs Area” getauft habe. Es ist eine fantastisch wilde Landschaft mit weißen Sandsteinfelsen inmitten von Joshua Trees. CA61747.jpgWir kletterten wild durch die Felsen und an allen Ecken und Kanten stießen wir auf tolle Rockart-Gemälde, die die früheren Bewohner in die Felsen geritzt hatten.

CA61742.jpg CA61758.jpgZwischendurch immer wieder Aufsehen erregende Felsformationen, besondere Zeichnungen, die die Mineralien im Fels hinterlassen hatten

CA61756.jpg CA61757.jpg CA61765.jpgund natürlich auch die Gelegenheit zu einem GruppenselfieCA61741.jpg in einer der vielen Höhlen, die das Wasser in den Stein gewaschen hatte.

CA61766.jpg CA61744.jpgLast but not least ging es noch durch eine Mini Arch

CA61768.jpg CA61771.jpgauf allen vieren, um das Tagesziel für diese Gegend, den Falling Man,

CA61772.jpgzu sehen.

Auf dem Weg zurück zum Auto ein Blick in die Berge mit einem Joshua Tree mit erektiler Dysfunktion im Vordergrund.

CA61767.jpgAber es geht auch ohne:

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Zurück zum Auto. Von dort aus am Parkplatz mit unserem Explorer vorbei in ein Flussbett, welchem wir für 10 Meilen folgten. Wir fühlten uns mit dem Xterra deutlich wohler als mit dem Explorer, obwohl uns hinterher Leute begegneten, die weniger geeignete Autos unter sich hatten.

Hatte ich schon erwähnt, dass Yvonne Hawaii-Liebhaberin ist?

CA61787.jpgPäuschen in einem schattigen Felsüberhang.

CA61788.jpgDas zweite Tagesziel ist allgemein unter dem Namen Little Finland bekannt. Woher der kommt, konnte mir Yvonne auch nicht sagen. Auf einem Felsabsatz liegen Sandsteinformationen, die am besten mit skurril, filigran, fantastisch und schön zu beschreiben sind.

CA61790.jpgWobei mir beim Schreiben dieser Zeilen eine Deutung für den Namen in den Sinn kommt: Manche der Formationen sehen aus wie kleine Flossen, Fins, vielleicht daher der Name “Finland”. Hat also nichts mit dem Land in Skandinavien zu tun.

Wir kletterten den Hügel rauf CA61795.jpgund befanden uns in einer fantastischten Landschaften, die ich seit langem gesehen habe.

CA61810.jpg CA61811.jpg CA61812.jpgDie Fantasie der beiden Damen, die mich begleiten, brachte immer neue Auswüchse.

CA61803.jpg CA61847.jpg CA61867.jpg CA61872.jpgDas sieht doch wie eine Schildkröte aus, da ist ein Adler und und und. Und ich sah meistens immer nur rote Felsen. Eine Ausnahme: Da erkannte sogar ich den Dinosaurierkopf als Schatten.

CA61839.jpgAnsonsten noch von Mineralien durchzogene Felsen, CA61856.jpgWave-Formationen in Miniatur. CA61880.jpg CA61879.jpgEs war ein dermaßen Overflow für meine Sinne, dass ich irgendwann sagen musste: Stop, ich kann nicht mehr, das ist zuviel.

CA61833.jpg CA61822.jpgUnd so kehrten wir dieser tollen Landschaft den Rücken, hoppelten den Weg zurück. CA61889.jpgLuden unsere Sachen in den Explorer zurück und nach einem tränenreichen Abschied ging es wieder Richtung Autobahn. Unterwegs (meine Sinne hatten sich wieder erholt, mein Kamerafinger wurde wieder beweglich) die untergehende Sonne vor den Felsen Nevadas. Da musste ich doch noch einmal stoppen.

CA61894.jpg CA61899.jpgWir fuhren die ca. 80 Meilen in die Dunkelheit Richtung Las Vegas. Und weil die Fahrt so schön gemütlich war, Tempomat auf 75 Meilen, wollten wir noch einen Sprung auf den Strip machen, damit ich wenigstens eines meiner Fotoziele abgearbeitet bekam. Weil der kleine Hunger uns plagte, sauten wir uns diesmal bei Taco Bell ein. Dann auf den Strip. Das war eine der schwachsinnigsten Ideen, die ich in diesem Urlaub hatte. Nur um das Riesenrad mal fotografieren zu können, haben wir uns endlos lange durch den Stau auf dem Strip gequält. Zur Erinnerung: Es war Freitag Abend in Las Vegas.

CA61907.jpgIch hoffe, ihr wisst diese Anstrengung zu würdigen, die wir für die Fotofans auf uns genommen haben.