Abschiedskonzert in Wesel

Johnny Cash Experience und Penny & the Rebels verabschieden sich vom Drummer Tom.

In einem großen Konzert in Wesel im Kulturhaus – Scala hatte Johnny Cash Experience geladen. Als Vorgruppe spielte die Gruppe Penny & the Rebels – vormals bekannt als Reese & the Rebels. Bei beiden war der Schlagzeuger Tom eines der tragenden Elemente. Die Scala war gut besetzt und die Bühne bot viel Platz für viele erstklassige Musiker.

001__D476405Zuerst legten Penny & the Rebels los.

007__D576559006__D476422 In ihrem unnachahmlichen Stil begeisterten sie das Publikum.

009__D576584Und dann ging es los. So wie Truckdriver während der Fahrt das Steuer wechseln (sollten sie nicht tun, aber…), fand während eines Musikstücks der fliegende Wechsel, die Übergabe an den Nachfolger von Tom, an Marco statt.

011__D576613Zwei hochkarätige Drummer an einem Schlagzeug, der berühmten Case-Drum. Logischerweise wurden alle mit entsprechendem Applaus bedacht.

Zum Schluss wurde unser zukünftiger Spanier mit einem Geschenkkorb mit landestypischen Fest- und Flüssignahrungsmitteln versehen, auf dass ihm in der Ferne an nichts mangele…

017__D476505Los geht es mit Johnny Cash Experience (und noch mal Tom als Drummer). Das Case-Drum leuchtete

040__D576789und die Augen der Zuschauer sowieso. Mit bei der Besetzung war heute Mark an der Pedal Steel Guitar.

019__D476539Als besonderes Highlight hatten sich die Weseler Jungs ein besonderes Highlight ausgedacht: Für “Ring of Fire” standen plötzlich die zwei Trompeter Benny und Benno mit auf der Bühne, die dem Lied den perfekten Schliff gaben.

036__D576776Auch hier fand eine kleine Geschenkübergabe statt. Schätze schon, dass so einige Tränen in den Augen hatten. Auch wenn Joe immer wieder Anspielungen auf die spanische Insel loslies, glaube ich, dass er ihn vermissen wird.

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031__D576703027__D476564025__D576653035__D476574Nach der Pause übernahm dann Marco die Drumsticks. Ich glaube zwar nicht, dass ihm als Dirigent eine große Karriere bevorsteht, aber am Schlagzeug machte er seine Sache sehr gut.

Hast Du gut ausgewählt, Tom.

058__D576878059__D576904Als letztes Highlight kam Penny noch auf die Bühne und sang mit Joe zusammen als June Carter ein paar Songs zusammen.046__D476618

048__D476631Leider erlaubte der Veranstalter keine Performance nach 22 Uhr, so dass zum Leidwesen aller Zuschauer das Konzert zu Ende war. Trotzdem super Stimmung.039__D476585 Wesel, wir kommen wieder.

paddy.ufo.charlyT & Rob spielen im R25 Kulturschlachthof in Düsseldorf

Wieder zog es mich mal wieder in die Rather Straße 25 in Düsseldorf. Wer mich kennt, weiß, dass ich weder Kneipengänger noch ein Freund von extrem lauter Musik bin. Aber der R25 Kulturschlachthof mit seinem extrem sympathischen Besitzer Roger Erdmenger hat es mir angetan. Sei es, dass die Ausleuchtung der Bühne meinen fotografischen Wünschen entgegenkommt oder das Publikum interessant zu beobachten ist. Vielleicht ist ja auch Musik dabei, die mir gefällt. Schauen wir mal rein.

Am heutigen Abend stand die neu gegründete Formation paddy.ufo.charlyT & Rob auf der Bühne. Sie besteht aus den hochkarätigen Musikern Paddy Zimmermann an der Gitarre, Ufo Walter am Bass, Charly Terstappen an den Drums und Rob Collins als Frontsänger.

Doch bevor ich die Bandmitglieder vorstelle, ein Unikat an Mikrofonständer, gebaut von Rob. Gemacht aus Birkenholzplatten, ein echter Handschmeichler und Hingucker.

Auf der linken Seite in Perfektion die Gitarre bedienend: Paddy Boy Zimmermann, der auch in anderen Bands spielt, unter anderem mit Chris Kramer, Arno Steffen…

_D575296.jpgAb und zu in der Mitte anzutreffen ist Bart- und stimmgewaltig Robert (Rob) Collins, der sich schon mit Hot’n nasty einen Namen in der Bluesrock-Szene gemacht hat.

_D575263.jpgAuf der rechten Seite Ufo Walter (googelt selbst mal, was es mit dem Namen auf sich hat). Er kommt aus der Jimi Hendrix Ecke und hat mit Bands wie der Randy Hansen Band gespielt.

_D575298.jpgLast but not least in the Background am Schlagzeug Chary Terstappen, der unter anderem auch schon für Westernhagen tätig war.

_D575216.jpgAlles in allem Vollblutmusiker, die das 30. Lebensjahr schon zart hinter sich gelassen haben. Und das spiegelt sich in entsprechender Professionalität und Erfahrung wieder.

Zum Vortrag gebracht wurden Titel aus dem Blues, Funk- und Rockbeat-Genre. Auch den Namen Pink Floyd glaubte ich mal durch meine Ohrstöpsel zu hören.

Schade nur, dass sich gerade mal 20-30 Leute zu dieser Session eingefunden haben. Diese Veranstaltungen im R25 Kulturschlachthof um Roger Erdmenger

_D575245.jpghätten mehr Publikum verdient. Die gemütliche Atmosphäre, da sollten sich ein paar mehr Leutchen einfinden. Vielleicht seit ihr ja beim nächsten Mal dabei.

apeaceoff

High Society Ping Pong spielt in KunstWerden

Vor den Toren von Werden liegen in einem Gewerbegebiet, in einer alten Halle, die Räumlichkeiten von KunstWerden, einem eingetragenen Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, bisher unentdeckten Künstlern eine Plattform zu bieten.

Hier trat am 12.08. die Gruppe “High Society Ping Pong” auf. Angekündigt wurden sie mit folgendem Text:

Intensiv und ausdrucksstark präsentiert sich die junge Bielefelder Band, die akustische Klarheit mit elektronischen Klangbildern und eigenen Texten paart. Mal federleicht, dann verträumt, frech und ironisch, sich aufbäumend – sie sind nah am Leben dran, nicht nur an ihrem Umfeld, vielmehr auch an ihrem eigenen. Feinster Akustik-Pop für Seele, Herz und Hirn – der kommt von der neu geformten Band mit Lars Matura (Gesang), Stefan Gonska (Bass) und Jan Schulten (Synthie, Gitarre).

Auf der Bühne standen diesmal in der Duo-Besetzung Lars Matura und Stefan Gonska.

_D574383.jpgZur Musik kann ich nicht mehr sagen, als das, was KunstWerden schon geschrieben hatte. Es waren eingängige Stücke, aber auch die Beatles kamen zu Wort. Ich finde, das konnte man sich gut anhören.

_D574394.jpg_D574339.jpgDas Publikum passte in meinen Augen irgendwie zur Band. Abgesehen von ein paar wenigen Youngstern hatten die Besucher die 50 zart überschritten, was aber der Musikbegeisterung keinen Abbruch tat. Die ca. 30 Leutchen, die sich in dem weiß gestrichenen Kellergewölbe zusamengefunden hatten, belegten die Künstler mit frenetischem Beifall, der den beiden Jungs sichtlich gut tat.

_D574362.jpg_D574337.jpgNach dem Konzert fragte ich Lars nach dem Namen der Band. Es sei irgendwie aus dem Nichts, mehr so aus einer Schnappsidee geboren worden. Na ja, und das Ping Pong sei früher ein Sport der Reichen gewesen (s. Bild).

Ein besonderes Erlebnis wurde mit noch zuteil: Ich traf meine ehemalige Kunstlehrerin wieder, die ich seit ??? Jahren nicht mehr gesehen hatte. Logisch, dass man sich über “alte Zeiten” austauschte.

Ich persönlich kann sowohl KunstWerden als auch die Band weiterempfehlen. Wenn sie demnächst mal annociert wird, kommt vorbei.


High Society Ping Pong

Besuch im Spessart

Es hatte uns mal wieder in die Gegend von Würzburg verschlagen. Genau genommen präsentiere ich hier die Erlebnisse von zwei Besuchen. Jeweils Übernachtung in Veitshöchheim.

Beim ersten Mal hatten wir uns in der Hauptsache die Residenz von Würzburg vorgenommen. Das Wetter spielte leider nicht mit, so dass ich mich entschloss, die Aufnahmen dieser Tage in einem kontrastreichen S/W-Ton darzustellen. Ist auf jeden Fall besser als das Originalgrau des Himmels an diesen Tagen. Es startete an einem Freitag Abend, wo wir den Abend auf der Festung verbrachten und bei Dunkelheit zum Main hinabfuhren.

Den Samstag verbrachten wir in der Residenz, genau gesagt im Garten, der auch viele ausländische Touristen begeisterte. Erstmalig mit auf der Reise war mein neues Nikon 24mm Tilt/Shift Objektiv, welches die üblichen stürzenden Linien, die bei Architekturaufnahmen auftreten, kompensieren kann.

Am Nachmittag ging es nochmal rauf zur Festung, auch hier alles in kontrastreichem S/W dargestellt.

Die Heimfahrt am Sonntag präsentierte sich bei besserem Wetter und wir machten noch einen kleinen Stop bei der Johannisburg in Aschaffenburg. Ein imposantes Gebäude, wie viele in dieser Gegend aus dem roten Sandstein des Spessarts erbaut.

Die nächste Tour nach Süden startete bei bestem Wetter. Mit dabei war diesmal nicht meine D4, sondern die D800, da erstere zum Service nach Nikon unterwegs war.

Den Abend bis zum Sonnenuntergang verbrachen wir wieder auf der Festung, immer ein toller Ort, um in Ruhe und Stille den Ausklang des Tages zu genießen.

Zwar tönt der Lärm der Stadt von unten herauf, aber man fühlt sich durch die Höhe irgendwie entrückt und entkoppelt von der Hektik der Stadt.

Dank des riesigen Sensors weisen die Aufnahmen einen außerordentlichen Detailreichtum auf. Eigentlich sollte ich die Cam immer mitnehmen, allein die Größe der Dateien hält mich davon ab.

Wieder am Main angekommen suchten wir uns einen Parkplatz am westlichen Mainufer, enterten eine Pizzeria, bestellten eine Quadro Stazioni to go und vernichteten diese auf der alten Mainbrücke inmitten der Studenten und Touristen, die dort ebenfalls einen schönen Abend bei einem Glas Wein verbringen wollten.

Als die Lichter auf der Brücke und der Burg angingen, setzte ich die Kamera nochmals in Aktion und fing die tolle Stimmung ein.

Der nächste Morgen präsentierte sich zwar warm, aber noch bedeckt, so dass wir uns erst spät nach dem Frühstück aus dem Dorf trauten. Ziel des heutigen Tages: Schloss Mespelbrunn. Eines der Schlösser, welches die letzten Jahrhunderte ohne Beschädigung überstanden hat und sich in einem bemerkenswerten Zustand befindet.

Direkt davor das aus Film und Fernsehen bekannte “Wirtshaus im Spessart”. Ob das mit den Räubern damals so gestimmt hat, lasse ich dahingestellt. Jedenfalls sind die Nachkommen heute noch aktiv…

Während der Schlossführung (übrigens von einem Studenten und nicht vom Schlossgeist durchgeführt) war Fotografieren leider nicht erlaubt, aber die Familienhistorie war auch so schon recht interessant. Vor allen Dingen deshalb, weil sich das Schloss bis heute im Familienbesitz befindet und man in den Ahnengalerien auch die heutigen Besitzer abgebildet sieht. Das ist erlebte Geschichte.

Das schöne Wetter wollten wir ausnutzen und fuhren am Main entlang in Richtung Miltenberg. Auf der Höhe eine alte Burg und an einer Seitenstraße das Schild “Henneburg”. Warum nicht mal rauffahren? Über eine enge und steile Straße gelangten wir zu einem Parkplatz und dann zu einem wunderschönen alten Gemäuer, welches zur Zeit an einer Ecke restauriert wird.

Ein Spaziergänger, der sich in der Gegend auskannte, meinte, man könne die Burg besichtigen. Es gäbe zwar keine Restaurationsbetriebe, aber es wäre alles frei zugänglich. Wir wurden direkt ins finstere Mittelalter katapultiert. Überwachsen mit Pflanzen und Blumen steht dieses wunderschöne alte Gemäuer da und wartet nur darauf, erkundet zu werden.

Auch wenn die damaligen Wohngebäude in Punkto Komfort noch einige Mängel aufwiesen, der Blick über das Maintal war (speziell bei gutem Wetter) nicht zu verachten.Kurze Zeit später landeten wir in Miltenberg. Hier war entgegen meiner Vermutung nicht der Touristenrummel, den ich an einem Samstag Nachmittag erwartet hätte. Auch gut. Kann ich mit leben.

Auch wenn das nächste Foto etwas anderes vermuten lässt: Ich habe nur da gestanden…

Zurück am Main und am “Holstentor des Spessarts” vorbei fuhren wir dann über Wertheim

– heute kein ausführlicher Stop, nur ein Klick auf die Burg – zurück nach Veitshöchheim.

Kurz vor der Auffahrt Wertheim Village noch ein Sonnenblumenfeld im Abendlicht.

Auch in Veitshöchheim am Main gibt es auch sehr schöne Stellen, um den Sonnenuntergang zu genießen. Besonders interessant an diesem Abend neben den tollen Wolkenformationen auch die “Regenbogenecke”, die durch Lichtbrechung gerade an der Stelle des Himmels zu Tage trat.

Ansonsten eine toller Himmel und ein friedlicher Abend, bis die Sonne hinter den Bergen verschwand.

Sommerfest im Moerser Brauhaus mit Johnny Cash Experience

Der Regen hatte den ganzen Tag beherrscht und so verzogen sich nicht nur die vier sympatischen Boys von Johnny Cash Experience, sondern auch die Gäste in die gemütlichen Räumlichkeiten des Moerser Brauhauses. Dort wird man von der äußerst sympathischen und hübschen Bedienung mit gutem Essen versorgt. Testet es aus.

_D571905.jpgDie deutsche Tribute-Band um Joe Sander bewies mal wieder, dass sie zu den besten in der Branche gehört.

_D572048.jpgJoe stimmgewaltig als Frontsänger,

_D572014.jpgam Bass cool und lässig Oli

_D571924.jpgvirtuos an der Gitarre Olaf

_D571993.jpgund am Schlagzeug agil bis in die Fingerspitzen Tom.

Den werden wir bei den Konzerten nicht mehr allzuoft miterleben. Er wird vermutlich in Wesel in der Scala am 1.9. eines der letzten Konzerte in dieser Band mitmachen. Schade Tom, wir werden Dich alle vermissen.

Um den Nachwuchs der Fans nicht abreißen zu lassen, war es mir gelungen, zwei Damen jüngeren Alters mitzuschleifen. Auch diese zeigten sich von der Performance begeistert und buchten sofort für das Weihnachtskonzert am 1.12. Ebenfalls im Moerser Brauhaus. Meine Empfehlung: Jetzt schon einen Tisch reservieren. Entweder per Telefon oder hier.

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