01.06.2014 – Pahoa Farmers Market – relaxen im Ahalanui Park – Küstenstraße

Morgen ist Reisetag. Es geht nach Kona für eine Woche. Und danach wieder an die Puna-Coast zurück. Ließ sich leider nicht anders einrichten, da uns quasi während der Buchungsüberlegungen jemand dazwischen gegrätscht ist. Aber auch nicht wirklich tragisch, in Kona gibt es einen Costco und das sorgt auch für Abwechslung bei den Mahlzeiten.

Da wir ja gestern ein recht volles Programm hatten, beschlossen wir, es heute etwas ruhiger angehen zu lassen. Am Sonntag findet in Pahoa immer der große Farmers Market statt, an dem man auch Nahrungsmittel einkaufen kann (so „Lonely Planet“). Das bunte Treiben wollten wir uns nicht entgehen lassen und kamen gegen 13.30 Uhr (also eine halbe Stunde vor Toreschluss) am Parkplatz an, entrichteten 1 USD Parkgebühr – gilt für Besucher genauso wie für Standbesitzer – und ließen uns an den Ständen vorbeigleiten.

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HAW7768.jpgHAW7775.jpgHAW7776.jpgOb die Dame im obigen Foto nun Hängematten verkauft oder Schlaf oder Kurse im richtigen Schlafen, konnte ich nicht herausfinden.

Für das leibliche Wohl hätte an unzähligen Ständen gesorgt werden können, mein Magen vertraute lieber auf die Künste der eigenen Ehefrau, die eher ein vitales Interesse an meiner Gesundheit hat.

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HAW7794.jpgHAW7787.jpgSelbst für eine Einheizerin war gesorgt worden.

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Weiter ging es, da das Wetter entlang der Straße immer besser wurde, zu den Kapoho Tide Pools, Verzeihung zum Wai’Opae Natural Reserve, wie es korrekter heißt.

DSCN8893.jpgAls wir ankamen, strahlte wirklich die Sonne vom Himmel, aber das Meer lebte gerade etwas zurückgezogener, es war Ebbe.

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Und das bedeutet, dass man nicht einfach von Becken zu Becken gleiten kann (ich sowieso nicht, mein Naschbrettbauch hängt einige Zentimeter zu tief im Wasser), sondern sich umständlich und vorsichtig über die Felsen voran tasten muss. Kein wirklicher Spaß.

Also ließen wir die Pools Pools ein und fuhren ein paar Meilen weiter zum Ahalanui-Park, einem sicheren Kandidaten zum Relaxen und Erholen. Und während die beste Schnorchlerin von allen die Fische nachzählte und mit Namen begrüßte, wollte ich nicht, dass sich meine Kamera langweilt und füllte meinen Chip mit ein paar Fotos vom Becken und Park.

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HAW7797.jpgSicherheit wird hier übrigens groß geschrieben – wenn man einen Hund hat.

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HAW7816.jpgAls die beste Schnorchlerin von allen mit ihrer Arbeit fertig war,

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vernichteten wir noch ein paar Sandwiches und fuhren einfach ein wenig an der Küstenstraße (der 130) entlang und schauten, ob sich noch ein paar schöne Stellen durch uns entdecken ließen. Und das taten sie auch.

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Honu, klang es auf einmal aus dem Munde der besten Honu-Sichterin von allen. Und was tut man als bravster Ehemann von allen? Man holt das Teleobjektiv heraus, holt den Telekonverter heraus, schraubt vordere und hintere Kappe vom Konverter ab (drückt sie der Göttergattin in die Hand: Halt mal bitte, schließlich fotographiere ich die Schildkröten für DICH, sie sagt OK, ich stecke beide Kappen in die Hosentasche…) und stellt den Sportmodus ein, um aus 100 Bildern schließlich eine dem geneigten Leserkreis anbieten zu können. Und ich garantiere euch: DIESE Schildkröte habt ihr mit Sicherheit noch nicht gesehen, ihr würdet den kleinen schwarzen Fleck oberhalb des linken Auges bestimmt wiedererkennen.

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Genug Honus gesichtet. Dann schauen wir mal, ob mittlerweile die Flut bei den Kapoho-Tidepools eingetroffen ist. War sie. Aber dafür hatte sich die Sonne verabschiedet. Und wie mir die absolute Spezialistin für diese Pools glaubhaft versicherte, würde gerade dieser Anblick nicht Eingeweihte davon abhalten, sich ins Wasser zu begeben. Kannst Du das bitte mal fotographieren? Ich: OK, muss nur noch den Konverter abbauen und das Teleobjektiv verstauen, gib mir bitte mal die Kappen wieder. Und dann begann das Desaster. Denn im Gegensatz zu Männerhosentaschen sind die von Damen offensichtlich nicht so gebaut, dass dort NIE etwas rausfallen kann. Jedenfalls war eine Kappe nicht mehr da.

Trotzdem mal kurz die Pools im Dämmerlicht mit Wolken abgelichtet, damit jeder weiß, wie das aussieht

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HAW7893.jpgund dann wieder ab auf die Piste (die Kappe hatten wir natürlich weder in der Hosentasche noch im Auto gefunden) zum letzten Foto-Punkt. Glück gehabt, mitten auf einem Feldweg lag sie, warm und trocken. Das Ganze hatte im Endeffekt noch zwei Vorteile (womit ich jetzt keinen männlichen Fotographen animieren möchte, seine Ausrüstung der Göttergattin anzuvertrauen, nur damit ihm so etwas widerfährt). Wir konnten noch diese wunderschöne Stimmung an der Küste einfangen

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und nahmen auf dem Rückweg noch einen sehr interessanten Tramper mit, Ureinwohner Hawaiis, sprach ein sehr präzises Englisch und war unter anderem wohl als Koch und Ernährungsberater auf der Insel unterwegs. Hoffentlich begegnen wir dem Typen bei einem der Events, die er uns empfohlen hat, nochmal wieder.

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24.05.2014 – Erster Tag in Hilo – akklimatisieren

Auch heute warf mich der Jet-Lag sehr früh aus den Federn. Im Osten der Insel immer eine Gelegenheit, einen schönen Sonnenaufgang mitzuerleben. HAW6242.jpg

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Danach genüßliches Frühstück auf der Veranda:

HAW6253.jpgMit einem kleinen netten grünen Nachbarn:

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Im Titel steht, was so der Plan war. Aber Pläne waren ja noch nie unsere Stärke, schauen wir also mal, was uns der Tag so beschert.

Auf dem Weg nach Hilo kamen wir am Pana’ewa Zoo vorbeit, ein kleiner, von freiwilligen Helfern geführter Zoo mit vielem, was die Pflanzen- und Tierwelt in diesen Breitengraden so anzubieten hat.

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Da war zuerst mal der Breitmaulfrosch:

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Weiter an diversen anderen Pflanzen und Viechern vorbei, immer wieder nett. Leider hatte der weiße Tiger heute Ausgang, wir hoffen, dass er nicht irgendwo auf der Insel rumstreunt.

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Dann ging es weiter zum Hilo Farmers Market, heute, weil Wochenende, nicht nur auf Lebensmittel beschränkt, sondern mit allem möglichen im Angebot, was der Mensch nicht unbedingt braucht.

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Und, NOCH nicht im Bild festgehalten, der Autor und seine Göttergattin mit neuen Hüten, aus Stroh bzw. Kokosfasern. Die Sonne brennt erfahrungsgemäß so heiß herunter, dass eine Kopfbedeckung unabdingbar ist.

Nachdem wir uns für 12 USD mit reichlich Papayas, Knoblauch, Tomaten etc. eingedeckt hatten, entschlossen wir uns kurzerhand, Richtung Norden zu fahren. Das Wetter an der Küste sah gut aus und wir konnten am nördlichen Ende der Hilo-Bucht „unser Dorf“ mal mit blauem Himmel fotographieren.

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HAW6387.jpgNächstes Ziel war der Akaka Falls State Park, der wegen seiner Flora und seines ca. 200 m hohen Wasserfalls bekannt ist.

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Früher war in diesem wunderschönen Park alles komplett frei, heute darf man sowohl für das Parken als auch für den Eintritt einen kleinen Obulus entrichten. Die Parkgebühren sparten wir uns, indem wir uns mit unserem Jeep kurz vorher auf den Seitenstreifen stellten (legal und geduldet). Und den einen USD pro Person an Eintritt entrichteten wir gerne.

Der Park besteht aus einem Rundweg, bergab und bergauf und wer sich die Zeit nimmt, mal rechts und links zu schauen, wird an dem einen oder anderen Foto nicht vorbeikommen.

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HAW6408.jpgHAW6416.jpgDer Himmel bläute noch immer und wir hatten schon einen guten Teil der Strecke zum Waipio Valley hinter uns gebracht. Warum also nicht einfach mal hinfahren? Entspricht zwar nicht den perfekten Vorstellungen von Erholung nach Jetlag, aber die Aussicht, dieses wunderschöne Tal mal im Sonnenschein zu erleben, war einfach zu verlockend.

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1987 hatte ich das Tal zum ersten Mal erkundet, damals noch zu Fuß runter und wieder rauf, bei späteren Besuchen mit einem normalen Passenger-Car hatten wir uns nur bis zum Aussichtspunkt getraut. Aber in den letzten Jahren, mal mit einem Dodge Ram oder einem Jeep, ist es eine Freude und überhaupt kein Problem, diesen extrem steilen Berg und auch die suboptimal gepflegte Straße zum Strand hinter sich zu bringen.

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Am Strand wunderbares Wetter, das Wasser warm und Karin freut sich, dass ihre Schuhe so gut ihren Dienst verrichten.

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HAW6463.jpgWenn man dieses Foto sieht und sich die Palmen wegdenkt, man könnte meinen, man wäre in Oregon.

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Rauf ging es dank ordentlich Power unter der Motorhaube problemlos und ich hatte  noch kurz Zeit zu einem Schwätzchen mit einem Einheimischen, dessen Eltern wohl noch im Valley wohnen. Er sagte mir, dass man wohl bis zum Ende der County Road fahren dürfe, weitere Wege zu Fuß wären von den Einwohnern noch geduldet, solange man ihre Privatsspähre beachtet. Und dann käme man wohl auch zu diesem Wasserfall:

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Kurz die Zeit überschlagen: Ja, es könnte hinkommen, jetzt noch nach Waimea durchzustarten und auf den Mauna Loa raufzukraxeln (mit dem Auto natürlich). Auf der (teilweise neu erbauten) Saddle-Road herrschte ein dermaßen dichter Nebel, dass man nicht die Hand vor Augen sehen konnte. Gut, da hatte ich sie auch nicht, aber ihr wisst, was gemeint ist.

Die Straße auf den Mauna Loa führt zu diversen Wetterstationen, zuerst über ein echt mieses Stück Straße (um Besucher abzuschrecken), danach ist es wunderbar asphaltiert bis ca. 3000 m Höhe.

Am Telefonmast mit der Nr. 200 gibt es dann noch einen „Pit-Crater“ zu besichtigen, der mit seiner glatten Lava irgendwie deplaziert wirkt, so wie ein Kochtopf, aus dem man flüssige Lava schöpfen kann (natürlich jetzt tot).

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Bei ca. 3200 m machten wir dann auch Schluß, um den Sonnenuntergang mitzuerleben. Die Höhe machte sich stellenweise schon bemerkbar. Letztes Jahr war der Einbruch des Abends noch spektakulärer, aber wir wollen uns nicht beschweren.

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HAW6485.jpgHAW6495.jpgAuf dem Rückweg war es dann stockfinster und es kostete schon einige Anstrengung, wach und auf der Straße zu bleiben.

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10.09.2013 – Von Princeville bis Polihale State Park, Tagestour

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OK, bevor wir nur noch auf der faulen Haut liegen, heute mal wieder ein echter Sightseeing-Tag.

Wir brechen wirklich schon um 10 Uhr auf in Richtung Süden, lassen Kapa’a schnell hinter uns. Halt, ganz so schnell doch nicht. Im Coconut Market Place findet heute mal ein Farmers Market statt und sogar mal mit halbwegs vernünftigen Preisen. Endlich wieder Apple-Bananas, Papaya und Star-Fruit. Alles in die Kühlbox und los.
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31.08.2013 – Flight to Kauai, Vacation Rental in Princeville

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Aufbruchsstimmung. Es geht gleich los zum Flughafen von Kona, um von dort per Island-Hopping über Maui nach Lihue auf der Insel Kauai zu fliegen. Aber zuvor noch ein Supersmoothie mit den Resten unserer Obstvorräte, unter anderem als Abschiedsspecial die selbstgejagten Mangos.

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29.08.2013 – Swimming with turtles, Kona, nördliche Westküste

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Der Morgen sagte mir: Lass uns doch mal an der Küste entlang nach Norden fahren, bis die Straße zu Ende ist. Und wenn uns danach ist, einfach kurz ins Wasser hüpfen, wenn uns nach Abkühlung zumute ist. Aber zuerst wird der Tag mit einem guten Frühstück, äh Smoothie, begonnen._D7093995220c78395d73.jpg
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